Hallo liebe Freunde des guten Geschmacks, ihr hört Traum und Tagelohn,
euren Lieblingspodcast.
Das heiÃt, ich hoffe, es ist mittlerweile euer Lieblingspodcast geworden und
für alle, die neu dabei sind, ich bin Elena Bauer, ich mache Dokumentarfilme
und eben auch dieses Format, in dem ich regelmäÃig mit spannenden Frauen
aus der Kreativbranche über ihr Leben spreche, die groÃen Träume,
die Entbehrungen, aber auch wie man davon eigentlich so die Miete zahlen kann.
Und wenn euch das interessiert, dann hört gerne in diese Folge rein,
aber schaut euch auch gerne mal um, denn wir haben allerhand spannende Frauen
in der ersten Staffel aus dem Schwarzwald hier in diesem Podcast versammelt.
Und heute lernt ihr Lena Oesterle aus Nargold kennen, von Sternzeichen-Autorin
und selbst Podcasterin.
Ein schönes Gespräch, das ich sehr genossen habe und ich freue mich sehr,
es mit euch jetzt zu teilen.
Und wenn ihr in den letzten Folgen aufmerksam zugehört habt,
dann wisst ihr bestimmt, dass ich gerade eine Kooperation mit der Stadt Freudenstadt
habe, in der unter anderem auch diese Folge entstanden ist.
Live auf dem gröÃten Marktplatz in Deutschland.
Und diese Folge wird ebenso gesponsert von der Wirtschaftsförderung in Vollenstadt.
Vor allem unterstützt heute vom Pop-Up-Store, über den ich später noch mehr
erzählen möchte. Aber jetzt gehen wir direkt rein in die Folge. Viel SpaÃ!
Wenn ihr den Podcast kennt, dann wisst ihr, dass wir immer damit anfangen,
dass der Gast ein Gegenstand mitbringt.
Und du hast mir auch was mitgebracht? Die habe ich nämlich tatsächlich von meinem,
Mann gemacht bekommen. Also quasi, das war eine Auftragsarbeit.
Das ist einmalig, die Kette. Und die hat er mir geschenkt, nachdem ich mein
erstes Buch veröffentlicht hatte.
Und das erinnert mich immer so ein bisschen dran, eben an diese ganze Kreativität
und dass da einfach jemand ist, der ohne Wenn und Aber an mich glaubt und mich
unterstützt. Und das ist sehr schön. Sehr schön.
Also voll die schöne Liebeserklärung auch an dich, von ihm und gerade auch von dir an ihn.
Ja, das stimmt. Cool.
Das heiÃt, du hast ja schon gesagt, du schreibst, das war dein erstes Buch.
Wie viele gibt es denn mittlerweile?
Also ich habe, jetzt muss ich mal selber, vier Bücher veröffentlicht mit quasi
ISBN, sodass man die im Buchhandel auch bestellen kann.
Und ein Buch habe ich quasi ehrenamtlich rausgebracht. Das kann man aber dann
nur bei mir direkt oder wenn ich auf Messen bin oder so kaufen.
Genau, das ist nicht im Handel erschienen, sondern das war eben mit einer Schule, eine Kooperation.
Genau. Okay, gut. Also ich denke, das ist einmal schon ein ganz gutes Intro.
Wir steigen aber vielleicht ein bisschen anders ein, weil ich wollte dich fragen,
erstmal grundsätzlich, wie schnell kannst du ein Buch lesen,
weil du hast einen Podcast, wo du Bücher sprichst.
Ich habe einen Respekt davor, weil ich lese so gern, aber viel zu wenig und
viel zu selten. Und ich weiÃ, das ist eigentlich nur eine blöde Ausrede,
weil man kann immer Zeit finden.
Deswegen, wie schnell brauchst du, sagen wir mal, so ein Standardroman oder
so? Ne, also es ist ein sehr, sehr leidiges Thema, weil tatsächlich ich auch
lange nicht so viel lesen kann, wie ich gerne würde.
Also da ist zum Beispiel die Nico, meine Podcastpartnerin, viel, viel schneller.
Die kriegt da Bücher runtergerattert und ich bin auch nicht so eine extreme Schnellleserin.
Also ich brauche da einfach ein bisschen Zeit und ich lese meist,
also ich lese jeden Abend, das zwinge ich mich.
Manchmal sind es halt nur zwei Seiten, manchmal sind es 20 Seiten. Ãhm.
Ja, schwierig. Aber 20 Seiten am Tag ist schon gut. Es kommt ja darauf an,
auf welchem Medium ich lese.
Wenn es auf dem iPhone ist, sind die Seiten schnell rum.
Also ja, so ein Standardroman. Ich kann es dir echt nicht sagen.
Wenn ich jetzt irgendwie Urlaub habe und die Kinder vielleicht auch mal zwei
Tage bei Oma und Opa sind, dann schaffe ich da schon viel runtergerattert.
Aber meistens lese ich schon viele Wochen an einer Geschichte.
Und in dem Podcast besprecht ihr dann ja auch, also nicht nur Bücher,
sondern auch weirde Sachen zu Büchern.
Und du wirst bestimmt auch gefragt, was dein Lieblingsbuch ist,
aber ich wollte dich fragen, was ist das schlimmste, schlechteste Buch, was du je gelesen hast?
Das weirdeste. Das schlimmste, weirdeste, abstoÃendste, verstörendste Buch,
das ich je gelesen habe. Feuchtgebiet.
Nein, nein, das fand ich tatsächlich gut.
Nein, es war der Mountain Daddy. Da ist tatsächlich erst vor zweieinhalb Wochen
die Folge rausgekommen.
Sehr unangenehm. Das ist halt so ein Smart-Buch. Ist auf Booktalk rumgegeistert.
Mir hat das dann eine Freundin geschickt und irgendwie kam dann eins zum anderen
und wir dachten, wir machen uns einen lustigen Mädelsabend, lesen das zusammen
und es war einfach nur schlimm.
Es war einfach nur ganz arg unangenehm, aber ich muss sagen.
Dieses super unangenehme Buch haben wir journalistisch, ohne dass wir ausgebildete
Journalistinnen wären, haben wir das extrem gut aufbereitet in unserer Podcast-Folge.
Also es wird unangenehm.
Aber es ist auch eine gute Folge. Okay. Welche Episode ist das?
Das wäre das vielleicht kurz für jeden, der es interessiert.
Ich müsste kurz nachgucken. Ihr könnt auch, wenn ihr Fragen habt an die Lena,
die in den Chat schreiben, das wäre total cool, weil dann haben wir das erste
Mal im Podcast die Möglichkeit, interaktiv auf Fragen aufs Publikum zu reagieren.
Also, falls irgendwas im Laufe des Gesprächs bei euch eine Frage triggert,
die ihr loswerden wollt, ich denke, wir sind für alles offen.
Nico schreibt Mountain Daddy, ist das Schlimmste.
Genau. Also die Stimmtheorie holst du. Folge 26, Buchclub Number One ist quasi.
Der Titel der Folge bei Red Writers. Okay, dann gucken wir da mal nach.
Ich muss dich nur einfach... Achso, weil man mich immer nicht sieht, ne? Und auch.
Okay. Gut. Jetzt mal wieder näher rutschen.
Gut. Also du hast ja schon so ein bisschen was erzählt über Podcasts und Schreiben,
aber jetzt wollen wir ein bisschen was über dein Schreiben und deinen Werdegang erfahren.
Also wie bist du, wenn du dich zurückerinnerst, als du ein kleines Mädchen warst,
was ist so deine erste Erinnerung ans Schreiben?
Also hast du immer schon irgendwie Gedichte geschrieben oder womit hattest du
angefangen? Also hattest du vielleicht mit Hip-Hop, mit irgendwas also Lyrischem
angefangen? Was war so der Start?
Also tatsächlich das Erste, was ich so richtig präsent im Kopf habe,
war, also es ist eher dann wiederum eine Erinnerung von meinem Papa,
weil er mir das immer erzählt.
Immer als kleines Kind, wenn ich ein Reimwort gesagt habe oder irgendjemand
anderes ein Reimwort, dann saà ich wohl immer so da, ein Reimwort.
Und habe mich immer wahnsinnig darüber gefreut, dass sich das gereimt hat.
Und diese Freude an Reimwörtern habe ich quasi nie verloren.
Also mir ist auch immer sehr wichtig, dass es möglichst reiner Reim ist.
Ich meine, in der Lyrik ist es ja oft, ja, oder manchmal habe ich dann auch
so den Eindruck, dass man es gar nicht möchte, dass es sich zu rein reimt,
weil das dann eben zu sehr was von einem Kinderreim hat möglicherweise.
Aber ich liebe es einfach. Und ich gucke immer, dass das ein schöner Rhythmus
ist, dass es sich schön reimt.
Das ist irgendwie so meine Liebe dafür. Und dann habe ich eigentlich auch immer,
wenn Geburtstage waren oder so, schon immer viel dann gedichtet.
Und als ich dann Kinder bekam, also ich glaube, jeder Mensch,
der gerne so mit Sprache und mit Büchern irgendwie zu tun hat,
träumt so ganz subtil davon, immer mal ein Buch zu schreiben.
Aber ich habe das nie wirklich ernsthaft verfolgt. Und dann habe ich mein erstes
Kind bekommen und dann hat man ja diese ganzen schönen Kinderbücher in Reimform,
die man so liest. Und dann dachte ich, einmal so ein Buch schreiben.
Also das war dann schon so ein Moment.
Und dann wollte ich nicht einfach irgendeine Geschichte erzählen,
sondern ich wollte auch irgendwie was mit Substanz haben. Also irgendwas,
was auch ein bisschen eine Botschaft hat, etwas, was auch nicht schon hundertmal da war.
Aber so aktiv drüber nachdenken hat mich halt nicht weitergebracht und dann
schmorte das so in mir rum. Und ich glaube, als ich dann...
Jetzt muss ich überlegen. Als ich das dritte Kind hatte, als die noch ganz,
ganz klein war, da hatte ich dann so eine Idee.
Und da dachte ich, boah, das ist es. Das ist meine Geschichte.
Und dann hatte ich tatsächlich eben den Oscar Octopus, mein erstes Kinderbuch,
innerhalb von zwei, drei Stunden so den Plot runtergeschrieben. Dann war das fertig.
Und dann habe ich quasi nur noch verfeinert und nachher das Buch gestaltet und so weiter.
Wow. Also war das echt eine Eingebung? Genau.
Ja, irgendwie schon, wirklich. Und dann hatte ich aber auch gar nicht vor,
das zu veröffentlichen, sondern ich habe das dann als so ein kleines,
erstmal habe ich es als Fotobuch für meine Kinder entwickelt.
Und dann hat aber mein Mann gesagt, Mann Lena, aber das ist so toll und schenkt
es noch. Ich will das noch irgendwie Freunden schenken. Guck doch,
ob du das nicht als Pixie-Buch oder so machen kannst.
Und dann habe ich das als Pixie-Buch drucken lassen, habe das an Freunde und
Familie verteilt und dann kam wieder das Feedback. Ja, aber das ist so toll.
Warum machst du das nicht gröÃer oder warum machst du das nicht,
dass ich das auch verschenken kann, so nach dem Motto.
Und so hat sich das dann entwickelt. Und irgendwann dachte ich dann, komm jetzt...
Alles oder nichts, so nach dem Motto. Ich wollte mir eigentlich ganz viele Jahre
meine Augen lasern lassen, habe darauf gespart.
Und das Geld habe ich dann genommen und habe mein erstes Buch produziert.
Eigentlich mega cool. Und wie geht es den Augen jetzt?
Ja gut, die... Kontakt hinsen? Ja, so.
Oder ich sehe einfach nicht ganz scharf. Also es war auch keine starke Sehschwäche,
aber irgendwie, wenn ich halt mit den Kindern auf dem Spielplatz war und die
waren weiter weg, dann habe ich es halt nicht so gut gesehen.
Und dann dachte ich, wäre schon schön, man könnte so das Gesicht erkennen, nicht nur als Scheme.
Solange du am Ende des Tages deine eigenen mitnimmst.
So, und das sehe ich ja, wenn sie dann näher kommen. Deswegen dachte ich, komm.
Okay, aber krass. Also ich finde, das muss man erstmal noch so kurz unterstreichen,
weil das ist echt was, was man fürs kreative Arbeiten immer mitnehmen muss.
Das Geld liegt nicht auf der StraÃe rum und oft hat man für was ganz anderes gespart.
Aber ganz viel aus der kreativen Arbeit oder aus dem Unternehmertum besteht
ja auch aus Risiko. Also dass man im richtigen Moment weiÃ, das ist es mir wert,
auch wenn ich gerade einen neuen Zahn brauche.
Das stimmt. Und ich finde das ziemlich cool. Ich finde, das kann man echt mal
so ein bisschen unterstreichen. Dankeschön.
Auch cool, dass da das Interesse aus der Community rauskam.
Also dass es so intrinsisch von den Leuten kam. Ja, das war sehr unterstützend.
Also ich bin auch sowieso, ich meine, ich glaube, das hat viele Frauen und auch
viele aus unserer Generation, dass man ja doch immer sehr viel zweifelt,
sehr viel in Frage stellt und so weiter und ist bei mir nicht anders.
Und das hat schon sehr, sehr gut getan, da den Zuspruch von drauÃen zu haben. Cool.
Gut. Wie geht es euch im Chat? Habt ihr schon eine Frage an die Lena?
Ich mache kurz hier noch einen Knopf an.
Vielleicht kann der Retillator da ein bisschen ruhiger sein.
Wie besser. So, das ist ja hier alles auch Work in Progress.
Kommst du mal ein bisschen näher, bitte? Darf ich dich?
Ich will einfach ein bisschen besser hören. Okay, ich finde es übrigens schön,
dass wir heute beide Blümchen haben, aber in unterschiedlichen Farbwelten. Stimmt.
So, ich muss nur kurz hier...
Also, Elena, worum geht es denn,
beim Oskar Oktopus, kannst du vielleicht so eine Line droppen,
ohne zu viel zu verraten?
Und dann entfesselte er ihn, seinen Tintenstrahl.
Ich glaube, das ist so der gröÃte Ãberraschungsmoment im Buch.
Aber grundsätzlich geht es einfach um Freundschaft, darum, dass nicht jeder
perfekt ist und darum, dass man auch eben mit Fehlern trotzdem befreundet sein
kann und zum Schluss eine gute Zeit haben kann.
Also das ist so quasi die Grundbotschaft, die da so mitschwingt. Welches Alter?
Das ist auch so ein bisschen schwer zu sagen also ich sag schon eher,
ich kann das ja auch einfach mal in die Kamera halten, ganz frech der Vorteil
von dem Podcast ist, dass wir das stimmt.
Also so von der Geschichte her und weil es halt eben auch in Reimform geschrieben
ist empfehle ich es eher so für Kindergartenkinder allerdings habe ich auch
schon oft gehört dass es auch schon für ganz ganz kleine toll ist, weil,
wir halt hier so starke Farbkontraste haben und es gucken sich dann auch eben
schon die kleinsten Kinder gerne an.
Von der Geschichte per se würde ich auch sagen, Grundschule ist es noch interessant, genau.
Aber da kommt es halt drauf an, ja, wie die Kinder das mögen.
Also jetzt mein GroÃer, dem brauche ich mit Reimbüchern nicht mehr so oft kommen.
Ich mag Reime, also ich finde, das ist komplett altersunabhängig. Ja, finde ich auch.
Cool. Oscar Octopus. Oscar Octopus, genau. Kann man bei dir auf der Homepage kaufen.
Genau, entweder da oder da ist mit den Bezahlverfahren manchmal ein bisschen
schwierig oder man schreibt mir einfach eine Nachricht oder im örtlichen Buchhandel
kann man auch hingehen und sagen, Oskar Oktobus von Lena Oesterde,
dann können die das bestellen.
Aber der einfachste, unkomplizierteste Weg ist einfach mir eine Nachricht schreiben.
Habt ihr gehört, also verlinken alles in den Tonnotts.
Gut.
Und wie ging es dann weiter? Also du hast jetzt gerade erzählt,
dass es über Reime, hast du zum Schreiben gefunden und zum Dichten.
Welchen Platz hat es so in deiner Jugend eingenommen? Also warst du dann auch
so die Kandidatin, die dann immer bei den Aufsätzen richtig gepunktet hat und
sich ausgetobt hat und so?
Genau. Deutschleistungskurs, was es da alles so an Dich ist.
Also meine Schulkarriere ist sowieso auch ein bisschen wilder gewesen.
Ich sage immer, ich war halt auch immer der Klassenclown aus der letzten Reihe.
Also ich war tatsächlich auf dem Gümmi, das war aber für mich die falsche Schulwahl.
Also ab der fünften Klasse hatte ich Probleme in der Schule,
weil ich einfach nicht mehr mitgekommen bin. Ich hatte halt nie so dieses Lernen
lernen, das wollte nicht in meinem Kopf bleiben, diese ganze Theorie.
Deswegen hatte ich ab da Probleme. Ich glaube auch ab der sechsten oder spätestens
siebten Klasse war ich eigentlich jedes Jahr versetzungsgefährdet.
Und in der neunten Klasse bin ich dann das erste Mal sitzen geblieben. In der 10.
Klasse war ich dann wieder versetzungsgefährdet und man kann ja nicht zweimal
in der gleichen Stufe sitzen bleiben. Deswegen musste ich dann das Gymnasium verlassen.
Bin dann auf die Werkrealschule gegangen und das war richtig heftig,
weil ich weià nicht, wie das bei dir war, aber bei uns war es früher,
wenn man vom Gymnasium auf die quasi Hauptschule gekommen ist,
das war schon richtig heftig.
Und die hatte auch einen üblen Ruf, muss ich sagen. Also wie halt leider auch oft.
Aber da muss ich sagen, habe ich menschlich mit die wertvollste.
Erfahrung, ich glaube, meines Lebens gemacht, weil, also ich hatte richtig,
richtig Bammel, ich war dann auch nur drei Monate auf dieser Schule,
hab dann da aber richtig gut gelernt, hab da mit 1,4 glaube ich meinen Abschluss
gemacht als Jahrgangsbeste, bin danach aufs Berufskolleg,
können wir nachher dann nochmal darauf zurückkommen, aber zu dieser Erfahrung, weil.
Das war, also ich hatte so viele Vorurteile gegen diese Menschen,
weil, ja, ich will die jetzt gar nicht reproduzieren, aber was man halt so mit sich rumträgt.
Und erstens haben die mich super herzlich aufgenommen. Also das war so schön.
Ich habe vielleicht mal einen dummen Spruch, aber dann auch eher so im Witz.
Also die haben mich ganz toll aufgenommen. Ich war mit denen auf Klassenfahrt.
Das war so eine coole Zeit.
Und als wir dann, also wie gesagt, nur drei Monate mit anderen vom Gymnasium,
mit denen war ich ja teilweise neun Jahre durch die Grundschule noch in einer Klasse.
Und als ich dann ein Jahr später durch meine Heimatstadt gelaufen bin und Leute
von der Hauptschule getroffen habe, hat man gequatscht. Irgendwie,
hey, wie geht's dir? Was machst du jetzt? Was macht das Leben? Hat man gequatscht.
Und meine Gymnasiastenfreunde sind nämlich vorbeigelaufen. Wow.
Und das war wirklich, also auch nicht jeder natürlich, aber halt einige davon.
Und die kannte ich ja viel länger.
Und das war für mich echt so ein krass prägender Moment, wo ich einfach dachte,
ja, Status ist einfach nicht alles.
Wir sind alles Menschen und man muss jedem einfach auch mal eine Chance geben.
Krass, genau. Dann war einfach in den drei Monaten die Beziehungsebene viel
stärker ausgeprägt als, keine Ahnung, so Smalltalk über neun Jahre.
Ja, scheinbar. Also gut, ich habe jetzt heute mit denen auch keinen Kontakt mehr.
Also dafür hat es nicht gereicht. Und dann auch der Wohnortwechsel,
sage ich mal, kam dann auch noch dazu.
Handynummernwechsel, was weià ich, was dann alles kommt. Aber einfach so allein
dieses Gefühl, dass die, mit denen ich so viele Jahre verbracht habe,
die hat es überhaupt nicht mehr interessiert, was aus mir wird.
Und die würdingen mich nicht mehr mehr eines Blickes, wenn man sich auf der
StraÃe trifft. Und die anderen waren da halt einfach offener.
Aber um dann auf die Frage zurückzukommen wegen dem Leistungskurs,
also ich war nie im Leistungskurs Deutsch, ich war immer gut in Aufsätzen,
da habe ich immer sehr gute Noten gekriegt.
Ja, und dann wusste ich aber nicht so richtig, in welche Richtung ich will,
ich wollte nicht studieren, das war mir ganz wichtig, ich wollte nach der Schule Geld verdienen.
Und dann wusste ich nicht so richtig, was mache ich, in welche Richtung gehe
ich. Und dann hieà es jetzt, gehst du mal zur Bank. Das ist eine solide Ausbildung.
Machst du das mal? Habe ich auch gemacht.
Und da bin ich dann in die Werbung reingeschnuppert quasi.
Und da hatte ich dann halt auch wieder viel mit Texten und so weiter zu tun,
mit kreativer Arbeit. Und da habe ich Feuer gefangen.
Und da bin ich dann quasi geblieben. Cool. Genau. Und dann war so das Thema
Buch und Schreiben durch die Arbeit halt quasi abgedeckt. Also da habe ich dann
privat eigentlich gar nicht geschrieben, auÃer wenn dann mal ein Geburtstag anstand oder so.
Und das kam dann wirklich erst wieder, als ich dann in Elternzeit war. Wow.
Okay, also das war jetzt so ein ganz grober Abriss über dein Leben. Einmal alles.
Mich hat beim Zuhören interessiert, wie sich diese Zeit des Schulwechsels auf
den Schreiben ausgewirkt hat.
Also ich kann mir vorstellen, dass es ja einfach generell in Pubertät und so
weiter eine ziemlich aufwühlende Zeit ist und wenn du dann auch noch so viele
Veränderungen wahrnimmst und durch so viele verschiedene Etappen läufst und
dann noch Schulwechsel, neue Bekanntschaften,
hat sich das irgendwie auf den Schreiben ausgewirkt.
Also habe ich ehrlich gesagt noch nie so tiefer drüber nachgedacht?
Entschuldigung, ja, ich denke, ich denke. Ist man nicht wahr?
Nein. Ach, man kriegt immer wenig Filtern. Wir können das so machen, oder?
Ja, ich kann es selber. Ach so.
Ach so, stimmt, du hast ja Kopfhörer auf. Das ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Wild. Ja.
Also so ganz bewusst, ich habe noch nie darüber nachgedacht.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, vielleicht kommt es im Nachgang zu unserem Gespräch.
Was mich extrem geprägt hat, war die Mutterschaft im Schreiben.
Also das war so ein Einschnitt in mein bisheriges Leben, emotional, körperlich.
Also das waren Themen, über die ich extrem viel dann geschrieben habe.
Und das war auch wirklich so ein richtig harter Drang, das zu Papier zu bringen.
Weil das einfach extrem war, die Zeit. Das kann ich voll verstehen.
Und gleichzeitig hat man aber gar keine Zeit dafür. Also wie schaffst du das
gerade mit auch mehreren Kindern,
diese Gefühle, die man dann hat und diese ganzen Erfahrungen auszuhalten und
zu Papier zu bringen, da musst du ja einfach dann auch noch irgendwie,
um das zu kanalisieren, Zeit stehlen. Woher stehlen?
Also ganz oft war das dann wirklich einfach nur ein Fresszettel,
weil dann ist mir so ein oder zwei Zeilen sind mir dann so in den Kopf geploppt
und die habe ich dann einfach auf irgendeinen Fresszettel geschrieben.
Ich habe auch zu Hause so eine ganze Kiste oder so einen ganzen Ordner voll
mit einfach nur Fresszetteln voll, die ich dann immer mal wieder durchgehe.
Ansonsten häufig so abends in der Einschlafbegleitung, dass wenn ich nicht selber
einschlafe, dann habe ich halt die Notizen-App offen quasi.
Ja, das sind so eigentlich die meisten Zeiten. Entweder wirklich so im quasi
dem Kind hinterherrennen, noch schnell was runtergeschrieben oder dann abends,
wenn man dann eben die Ruhe hat.
Genau. Also man kann echt, ich nehme mit für mich, Zeit finden zum Lesen und
Zeit finden zum Schreiben und die Kinder sind absolut keine Ausrede.
Aber irgendwas bleibt halt immer auf der Strecke. Also ich werde auch oft gefragt,
Lena, wie schaffst du das denn alles?
Und dann noch dieser Podcast und dann noch das. Also zum einen muss ich sagen,
Schreiben ist gerade für meine Bücher, das ist gerade wirklich hinten angestellt.
Gerade ist eben viel Podcast und viel Arbeit, weil seit 2024 arbeite ich auch
wieder in 50 Prozent eben im Erwerbsjob quasi.
Und irgendwas bleibt immer auf der Strecke. Und in meinem Fall ist es halt zu
90 Prozent der Haushalt.
Bei mir ist es halt einfach, also an manchen Tagen fühle ich mich einfach schlicht
selber nicht mehr wohl zu Hause und ich denke, boah ey, du kannst keine Leute hierher einladen.
Aber ja, so ist es dann halt. Ja, das ist wie beim Jonglieren mit den Tellern.
Ein Teller fällt immer runter. Ist so. Und bleibt liegen.
Und zerschellt auf den Boden und bleibt dann da drei Wochen liegen.
Das ist quasi mein Haushalt.
Aber voll cool, dass du trotzdem dann, also die Kinder und das Schreiben priorisierst.
Also ich finde, der Haushalt ist so das, was auch ein bisschen leiden darf,
wenn der Rest nicht zu kurz kommt, weil wir sind ja auch kreative Wesen,
wir sind auch Frauen, Mütter und das sind einfach alles viel wichtiger Aufgaben. Das stimmt.
Das sage ich mal, aber voll schön, also ja, kann ich auf jeden Fall andocken,
dass ein Podcast viel Arbeit ist und du machst das ja zusammen mit Nico. Genau.
Was genau war so vielleicht der Funke? Warum habt ihr das angefangen?
Habt ihr einfach gerne, also ich nehme mal an, vielleicht war es nicht so,
aber habt ihr so viel privat darüber gesprochen, über Bücher und so weiter,
dass ihr gedacht habt, Mensch, das könnte doch jetzt auch ein Podcast sein.
Viel simpler, wenn ich mich richtig erinnere. Also wir haben uns tatsächlich
auch nur über Instagram kennengelernt. Also das ist sowieso schon mal der weirdeste
Start eigentlich an uns beiden. Aber es hat irgendwie ganz gut gematcht.
Irgendwann ist man dann von Instagram quasi zu WhatsApp gewechselt.
Und dann hatte man dann doch auch privat immer mal wieder Kontakt.
Und wir sind halt auch beide so ein bisschen so Labertaschen irgendwie.
Und wir haben dann mal über Podcasts gesprochen. Und zwar über True Crime.
Und dann gab es den Weird Crimes Podcast und den mochten wir beide extrem gerne.
Und wir fanden das cool und haben dann immer so von diesen Mädels geschwärmt.
Und dann, ich glaube, dass Nico das war, dass sie dann irgendwie auch so gesagt
hat, Lena, ich würde auch so gerne einen Podcast machen über Bücher.
Und dann habe ich gesagt, ich will das auch machen, unbedingt.
Und dann hat sich das halt so weiterentwickelt.
Und dann war uns klar, wir wollen was über Bücher machen, aber wir wollen nicht,
einfach nur über Bücher sprechen, die wir halt gelesen haben.
Sondern wir möchten das so wie so ein Story-Podcast, wie ein True-Crime-Podcast quasi aufbereiten.
Und so hat sich das dann immer weiterentwickelt. Und dann haben wir auch so
ein bisschen überlegt, ja, Namensgebung, Literatur, Bücher, das.
Und dann haben wir immer gesagt, das fühlen wir nicht.
Keine hochtrabenden Literaten. Wir sind, weià ich nicht, wir sind einfach irgendwie,
ich bin das Girl aus der letzten Reihe.
Nico hat zwar ihr Abitur gemacht, aber ist auch ein kleiner Weirdo.
Ja, und dann hat sich das so ergeben und ich bin dann irgendwann draufgekommen
und gesagt, Nico, also und ich hab ein Favor für Alliterationen.
Ich auch. Stimmt, genau, also man mag's einfach und dann bin ich irgendwann
um die Ecke gekommen mit Weird Writers und hat sie gesagt, Lena, das ist es, das sind wir.
Und so hat sich das dann eben ergeben. Und wir haben, ja, am Anfang haben wir
quasi echt noch drauf geachtet, dass wir so richtig weirde Sachen auch finden,
in den Biografien oder in den Büchern.
Aber mit der Zeit hat sich einfach rausgestellt, dass man das alles irgendwie
auch eine weirde Note haben kann.
Und jetzt sprechen wir einfach über das, was uns bewegt. Also bei Nico ist es
ganz viel Aufarbeitung alter Schullektüre. Da werden ganz viele Traumata aufgelöst.
Bei mir muss es dann irgendwie passen. Also ich habe dann auch manchmal irgendwie
Bücher, wo ich denke, das wollte ich schon immer mal lesen.
Und dann ist das jetzt für mich so der Anlass, endlich da mal ranzugehen.
Aktuell lese ich ein Buch, das wurde auch verfilmt.
Da von dem Film habe ich quasi ein Trauma aus Kindheitstagen.
Ich will jetzt noch nix spoilern, weil Nico ist so naseweiÃ,
die weià das ansonsten gleich, was ich, von welchem Buch ich spreche,
ich verrate ihr nie, was ich lese.
Ja, dazu wird es also auch irgendwann nochmal eine Folge geben und,
oder so Sachen wie Feuchtgebiete, das sind einfach Sachen, die mich dann wirklich
auch beschäftigt haben und dann wird sich im Anschluss da eine Folge zu konzipiert.
Weird Riders, also hört unbedingt rein. Ja, bitte. Verlinken wir in den Tonnotes.
Es gibt Fragen aus dem Chat. Oh, was gibt es für Fragen? Und zwar zum Kinderbuch.
Was ist dein Prozess bei einem Kinderbuch? Fängst du mit einem Motiv an und
dann wird daraus eine Geschichte oder andersrum?
Also bei mir war das definitiv andersrum.
Ich hatte diese Idee von diesen klebrigen, na wobei irgendwie ist ja dann doch auch ein Bild.
Also ich hatte die Idee von diesen klebrigen Tentakeln.
Also dann ist ja im Grunde doch irgendwie das Bild, aber eben nicht das Bild,
was es nachher geworden ist, sondern das Bild von diesem Oktopus in meinem Kopf
und dann habe ich die Geschichte geschrieben und dann bin ich in die Gestaltung gegangen.
Auch da möchte ich dazu sagen, ich habe das nicht selber illustriert,
ich hätte gerne, würde gerne, aber das übersteigt leider mein Können.
Das sind tatsächlich alles einzelne Illustrationen gewesen aus Canva,
die ich nachher quasi zu einem Buch zusammengefasst habe.
Cool, okay. Also einfach allein die Optionen,
Und das ist ja naheliegend, aber trotzdem das einfach zu machen ist ja schon.
Ja, das war aber auch so ein bisschen, also ich habe eine Illustratorin,
Elena Bauer übrigens heiÃt die auch lustigerweise, Illustratorin und auch Autorin,
die habe ich, ich glaube auch irgendwann mal über Insta kennengelernt, die mal so schön.
Die hat mir für das Buch für Oskar Oktopus ein Lesezeichen gestaltet,
weil ich mir mehr nicht leisten konnte oder wollte in dem Moment.
Aber irgendwann träume ich davon, vielleicht auch noch ein Projekt mit ihr zu realisieren.
Aber dafür muss ich erst noch ein paar meiner Bücher abverkaufen,
damit wieder Geld in die Kasse kommt.
Kauft meine Bücher. Was ich cool finde, ihr habt ja auch vom Podcast Merchandise.
Also es ist richtig cool, dass ihr da nicht nur ein Podcast habt oder nicht
nur ein Buch oder was auch immer, sondern das ist schon systemisch gedacht.
Also es ist weniger systemisch gedacht, als dass ich einfach getrieben bin von
meinen Leidenschaften.
Und ich gestalte eben auch gerne. Also wie gesagt, malen kann ich leider nicht,
aber ich gestalte gerne Dinge.
Und ich hatte halt einfach Bock und habe gesagt, Nico, wir machen das jetzt,
weil das kostet nichts. Das ist ja so ein, wie heiÃt es denn, Spreadshirt-Shop.
Und ich meine, man verdient da auch nicht wirklich was dran.
Aber das war mir egal. sondern ich hab halt so diesen Output und ich hatte da
Bock drauf und fand es lustig.
Und deswegen haben wir das einfach gemacht. Ja, ich find's cool,
man trägt ja auch trotzdem den Namen in die Welt. Also wenn ich so eine Klasse
mit Weird Writers hab ...
Das stecke ich jeden Morgen dran, verbinde mich mit dir und denke dran,
dass bald eine neue Folge rauskommt oder den Podcast zu hören.
Hätte ich dir mal eine Tasse mitbringen sollen. Wir können es ja noch mal treffen.
Nein, aber das habe ich auch schon oft überlegt und auch für Podcasts oder auch
für andere Sachen und ich kriege dann oft zu hören, Schuster,
bleib bei deinen Leisten, du machst jetzt das und so, was willst du jetzt mit
einer Modelinie oder so? Davon halte ich gar nichts.
Nein, aber zum Beispiel eine Tasche mit Traum und Tagelohn. Hörst du Traum und Tagelohn?
Ja, natürlich. Also nicht jede Folge, muss ich auch sagen,
aber jetzt heute Morgen bin ich prompt mit Komplexen hergefahren, weil ich,
das Interview mit der Sabine gehört habe und ich habe gedacht,
mein Gott, ist das eine eloquente Frau und wie gebildet und was für tolle Sachen
sie sagt und dann hatte ich direkt schon voll Komplexe aufgedacht und jetzt
komme ich ja aus der letzten Reihe her, aber ja.
Also alle Frauen, die ich interviewe, sind cool und eloquent,
sonst werden die sich gar nicht qualifizieren.
Das hat mir die wie Nico auch gesagt. Er hat auch gesagt, Lena,
es wird schon einen Grund geben, warum du da eingeladen worden wurdest.
Absolut. Ich finde es cool, dass wir so nah beieinander wohnen. Und
also diese Region ist echt so, da gibt es einfach Perlen zu entdecken,
finde ich, kreative Menschen, interessante Menschen, die aber nicht unbedingt
alle so wie in anderen Städten so schreien, hier bin ich und dann ist da gar
nicht so viel dahinter, sondern ja andersrum.
Die muss man finden und exponieren.
Und was sagst du so eigentlich zum Kubus als Podcaststudio?
Das ist eigentlich auch ziemlich cool, oder? Finde ich super,
ehrlich gesagt. Also die Akustik ist, glaube ich, gar nicht so schlecht.
Ihr könnt ja mal schreiben, wie ihr das so wahrnehmt. Hört ihr uns gut? Ist das eine gute.
Tonbildverhältnis? Weil wir haben schon vorhin kurz geguckt,
ob es auch synchron stattfindet oder nicht.
Also könnt ihr mal, wie ist so die Experience? Sollen wir das vielleicht öfter
machen? Weil ich habe gedacht, eigentlich, wenn es funktioniert,
könnte das auch ein schönes Live-Format sein, wenn man auch die Fragen des Publikums mit einbettet.
Und der Kubus ist ziemlich cool, weil der ...
Wie gesagt, die Folge wird ja gesponsert von der Wirtschaftsförderung in Freudenstadt,
deswegen machen wir jetzt kurz einen kleinen Werbeblock.
Aber ich finde den Werbeblock ziemlich organisch, weil was ich hier so schön
finde, ist, dass bis zu vier Leute Platz haben.
Also ich weià nicht, ob du auch mal hier dich hin verirrst zum Arbeiten.
Ich werde auf jeden Fall mal vorbeikommen, weil es ist mitten in der Innenstadt
und dann kann man so, keine Ahnung, zum Bücherladen gehen, ins Café und dann
wieder hierher. Und das ist, glaube ich, für alle, die mal,
nicht von zu Hause aus im Homeoffice arbeiten wollen, sondern einfach mal einen
Ort suchen, wo der nicht mit irgendwelchen Erinnerungen oder Gedanken schon
tapeziert ist, sondern einfach mal einen neutralen Space.
Diese Orte suche ich immer recht gerne auf, um hier zu arbeiten.
Und es gibt Internet, es gibt Kaffee. Der ist gut. Ja, der Kaffee ist gut.
Und was auch cool ist, es finden hier manchmal so Veranstaltungen statt,
also zum Beispiel von der IHK oder von der MFG, die sind dann drauÃen,
da gibt es eine Weinbar, die manchmal auf hat.
Und dann verspielt sich das alles so, der Raum geht dann über nach auÃen und alles findet.
Also wenn ihr aus diesem Spektrum kommt von freien Künstlern,
selbstständigen Unternehmern und irgendwie so einen Ort braucht,
um zu arbeiten, das muss ja nicht unbedingt nur kreativ sein,
ein Freundsstadt oder Umgebungszeit, kommt noch mal auf jeden Fall vorbei,
weil bis Ende Juli kann man es noch mieten.
Ich weià nicht, was danach passiert, aber ich habe gehört, bis Ende Juli kann
man noch den Coworking Space mieten und alle Infos findet ihr dann auch in den Show Notes.
DrauÃen kann man auch total schön sitzen, finde ich. Da ist so eine hohe Stehtheke,
die ist auch im Schatten, zumindest war sie vorhin im Schatten, als ich kam.
Da könnte man auch schön stehen. Da hat man natürlich als Podcast dann viele
Nebengeräusche. Ich wollte es erst drauÃen machen, aber heute ist Wochenmarkt. Ja, stimmt.
Wer weiÃ, wer da vorbeikommt und noch vor das Mikro auch noch Fragen stellt.
Genau, aber es gibt hier genau, es gibt so Sitzmöglichkeiten wie im Urlaub.
Voll schön. Also kommt vorbei nach Freudenstadt, das lohnt sich.
Auf den gröÃten Marktplatz Deutschlands.
Jetzt habe ich Werbung gemacht und du hast ja auch schon gesagt,
dass du dann in die Werbebranche mehr oder weniger,
reingegangen bist und du hast auch erwähnt, dass du noch einen Erwerbsjob hast
und die Bezeichnung finde ich immer interessant, weil deswegen heiÃt der Podcast
ja auch so Traum und Tagelug, wobei sich das ja nie ausschlieÃen muss.
Also ich habe zum Beispiel die Erfahrung gemacht,
Ein Erwerbsjob kann durchaus auch Trauminhalte haben, es kann deckungsgleich
sein, es kann aber auch natürlich sehr weit voneinander entfernt sein und man
trennt wirklich ganz klar den Traum vom Brötchenverdienen.
Und da wollte ich dich fragen, wenn du das beantworten willst, wie ist es so bei dir?
Also wie hast du es für dich gelöst? Also machst du die kreativen Sachen unabhängig
vom Einkommen und gehst dann sozusagen einer anderen Arbeit nach,
damit einfach auch die Kunst frei bleibt?
Oder ist es nur so lange, bis irgendein Buch richtig erfolgreich wird?
Und eigentlich würdest du gerne Vollzeit schreiben und vollzeitig dem widmen.
Also welche Beziehungen hast du zu diesem Traum?
Ja, also das ist echt schwer zu beantworten.
Also noch vor zwei Jahren, sage ich mal, hätte ich gesagt, ich will auf gar
keinen Fall niemals nicht in der vollen Selbstständigkeit sein,
weil ich halt auch dieses extreme Sicherheitsbedürfnis habe.
Also ich komme aus einer familie mit nur angestellten beziehungsweise also bis
zu der generation meiner eltern sage ich mal,
und es war immer so man geht zur arbeit man verdient sein geld man hat einen
sicheren job man hat seine alters versorge pipapo deswegen hat sich für mich
die frage eigentlich nie gestellt es war immer,
der klassiker schaffer schaffer häuslebauer so das ding und.
Jetzt mittlerweile,
Und auch das Bucherschreiben und so und auch den Podcast, das ist alles nie
gestartet, um damit wirklich Geld zu verdienen, sondern das war einfach,
ich wollte diese Bücher schreiben und die sind geschrieben worden und dann,
ja, okay, dann versuche ich damit, die auch an den Mann zu bringen oder an die
Frau vielmehr, aber das war jetzt nie so die krasse Priorität.
Aber jetzt, wo ich eben sehe, auch wie viel Zeit der Podcast vor allem auch.
In Anspruch nimmt und wie Spaà mir das, wie viel Spaà mir das aber auch macht,
träumen wir schon davon, dass es toll wäre, mit dem irgendwann mal Geld zu verdienen.
Also wir haben ja jetzt schon einige Live-Auftritte auch schon gehabt,
auch Veranstaltungen oder waren selber quasi das Highlight des Abends sozusagen.
Und jetzt wäre es halt schön, man würde auch irgendwann mal so ein bisschen
auch einen Werbepartner kriegen oder so, das wäre schon richtig,
richtig toll, aber dafür sind wir doch noch ein bisschen klein.
Deswegen, wir gehen den Weg einfach, ich sage immer, ich gehe den Weg der Freude,
also solange mir das Spaà macht, versuche ich das auch weiter voranzutreiben,
und wenn irgendwann das wirklich so viel Geld einbringen sollte,
dass ich sagen könnte, okay, ich
kann meinen Hauptjob nochmal weiter reduzieren, dann würde ich das tun.
Ob ich jetzt wirklich in eine hundertprozentige Selbstständigkeit gehen würde, weià ich nicht.
Kann ich echt, das wird die Zeit zeigen.
Ja, aber es klingt total vernünftig und fair. Also ich glaube,
wichtig ist auch, dass das Kreative nicht zu kurz kommt, dass man aber auch
irgendwie nicht bitter wird, weil wenn man diese kreative Ader zu lange unterdrückt, dannâ¦,
Wird's giftig nach innen liegen. Das stimmt. Nee, aber da ist ja auch das Gute.
Also zum einen, ich lebe das ja im vollen Umfang meiner aktuellen Möglichkeiten aus.
Und auch in meinem Hauptjob. Also wie gesagt, ich bin da ja in einer Werbeabteilung.
Das heiÃt, da sind es natürlich andere Themen, aber trotzdem eine kreative Arbeit.
Und auch da kann ich eine gewisse Kreativität ausleben.
Und ja, genau. Das war immer so eine Befürchtung.
Aber ich glaube, das ist auch ein bisschen so ein falscher Stolz,
weil ich mir dachte, wenn ich zu sehr mit Werbung was zu tun habe,
dann verrate ich mein Künstlerisches Schaffen und verunstalte meine Handschrift
und irgendwann kann ich nur noch Werbung machen oder irgendwann mache ich dann für alles Werbung.
Und ne, also da könnte ich dich beruhigen. Ich bin ganz schlecht dabei,
für mich selber Werbung zu machen zum Beispiel.
Also da habe ich gar nichts von meinem gelernten Beruf. Davon profitiere ich null.
Das einzige, wo mir die, also das Urgeschäft, in dem ich arbeite,
wirklich geholfen hat, ist, wenn ich offizielle Schreiben aufsetzen will an
Veranstalter oder irgendwie sowas.
Da ist der einzige Punkt, wo mir das wirklich richtig gut hilft, weil.
Ich dazu neige, sehr viel in Floskeln zu arbeiten und ich hatte eine ganz tolle
Lehrmeisterin bei meinem alten Arbeitgeber,
die hatte Germanistik studiert und die hat auch einfach ein tolles Gespür für
Sprache und die hat mir dann immer ganz viel gesagt, Lena, guck mal,
das kann alles raus und alles Fühlwörter, alles raus damit, raus damit, raus damit,
und dann schreib direkt, schreib ohne irgendwie Umschweifungen und so und das
kommt mir jetzt, wenn ich so offizielle Texte eben auch im Rahmen meiner Arbeit
verfassen will, da kommt mir das zugute.
Gut, wo es mir vielleicht auch ein bisschen hilft, ist so beim Folgenaufbau.
Wenn ich so eine Folge konzipiere, dass das einfach so eine gewisse Einleitung
hat, den Hauptteil und so weiter. Also, dass da einfach so ein kleiner roter
Faden ist. Dramatik hilft.
Genau, also da hilft mir das so ein bisschen. Aber, ähm, also es ergänzt sich
eher, muss ich sagen. Also, ich hab nicht das Gefühl, dass ich da mir selber
im Weg stehe dadurch. Okay. Genau.
Cool. Ja, zum Glück.
Ich habe mich noch gefragt, was du... Darf ich den Ventilator ausmachen?
Ja klar. Ich habe dir aber hier einen Fächer. Umgelegt.
Weil der nervt mich, der ist ein bisschen...
Ich glaube, der ist ein bisschen laut.
Geht das? Geht, ja klar. Ich wollte dich fragen, was du noch so erreichen willst.
Also hast du noch irgendwelche künstlerischen Etappen?
Also willst du zum Beispiel noch ein paar Kinderbücher schreiben?
Also so ein bisschen da eine Positionierung finden, dass du bekannt wirst für,
Kinderbücher oder Kinderbücher, die du selber illustrierst? Also irgendeine Nische?
Oder ist es eher so, dass dich was komplett anderes reizt? Also keine Ahnung,
wir hatten es ja vorhin ein bisschen von True Crime, also vielleicht eher so
ein Horror-Roman, der dir vorschwebt oder Fantasy oder was auch immer.
Also so ein ganz anderes Genre, ein ganz anderes Format.
Was hast du so noch geplant? Also ich habe auf jeden Fall noch einen Roman geplant,
aber da prokrastiniere ich auch extrem vor mich hin, weil ich mich nicht entscheiden kann.
Also ich habe ganz viele Ideen in meinem Kopf, aber ich weià im Moment einfach
nicht, wie ich einsteigen soll in die Geschichte.
Tatsächlich ist es nämlich eine Geschichte, über die wir auch schon bei Weird
Writers gesprochen haben. Das ist die Logbuch-Folge.
Ich glaube, Folge 9 oder so was oder 7.
Das war relativ am Anfang. Und zwar ist es ein Reisetagebuch meines Vaters.
Da war der mit vier Freunden. Mit 18 haben die Sizilien umgerundet mit dem Schlauchboot
und haben das halt mit dem Tagebuch festgehalten.
Und da sind so wilde Sachen passiert. Da habe ich gesagt, das muss eigentlich
in eine Geschichte verpackt werden und das möchte ich gerne als Vorlage nutzen
und die dann eben noch ausschmücken und auch so ein bisschen anonymisieren, sage ich mal.
Das ist so ein Buchprojekt, was ich jetzt noch vor mir habe und das ist ein
richtiges Mammutprojekt für mich selber, weil ich mich einfach auch mit diesem
Roman schwer tue. Also so ein Gedicht oder so ein Kinderbuch ist irgendwie schneller
geschrieben, sage ich mal, so vom Ding her.
Aber ansonsten, ich will mich gar nicht so festlegen, ehrlich gesagt.
Ich würde mich freuen, wenn ich immer mehr als Autorin und Podcasterin wahrgenommen werde.
Natürlich würde ich mich freuen, wenn ich irgendwann mit einem Verlag zusammenarbeiten könnte.
Ich glaube, das ist ja auch immer so der groÃe Wunsch, weil das Self-Publisher-Tum
wird manchmal ja darin doch so ein bisschen
belächelt, wobei ich das schade finde, weil es gibt halt echt wahnsinnig gute
Self-Publisher, es gibt auch wahnsinnig schlechte, aber es gibt auch schlechte
Verlagsautoren, also von daher.
Ja, guck mal, ich muss dich kurz reinwählen, also Self-Publishing ist ja auch
nichts anderes als zum Beispiel einen YouTube-Kanal selber starten,
anstatt irgendwie eine Sendung auf RTL zu machen.
Und YouTube-Kanäle kommen extrem gut an, sind aber alle self-published. Ja, stimmt.
Also wenn man das mal so sieht, ich finde, das eine geht nicht ohne das andere.
Wenn Bücher ein schlechtes Image oder ein anderes Image haben im Selbstverlag,
dann ist es eigentlich nicht richtig, wenn man gleichzeitig YouTube-Kanäle guckt
von Leuten, die sich selber irgendein Konzept ausgedacht haben und es selber
publishen, genau das Gleiche. Das stimmt, ja.
Aber finde ich cool. Also ihr könnt auch noch.
Fragen in den Chat schreiben an Lena, wenn ihr was wissen wollt,
wir hatten ja eine Frage schon beantwortet, jetzt gibt es noch eine Chance,
eine Frage loszuwerden und mich würde noch interessieren,
das ist eine Frage, die ich jedem Gast stelle, die kennst du wahrscheinlich
aus dem Podcast, ob du irgendeinen Ratschlag hast an dein früheres Ich,
also gibt es irgendwas, was du der früheren Lena raten würdest,
wenn du jetzt so zurückblickst?
Ja, also was ich gerne sage ist, also es kommt alles so, wie es kommen soll.
Also so ein bisschen der Klassiker, es schlieÃt sich eine Tür,
es öffnet sich ein Fenster.
Also gerade eben dieser rauswurfen Anführungszeichen oder dieser Abgang von
der Schule, das war wirklich hart für mich.
Und mein Papa hat auch Jahre später, also als ich dann Anfang 20 Jahre,
hat mein Vater zu mir gesagt, boah Lena, ich hätte nicht gedacht,
dass aus dir nochmal was wird.
Also das ist so, ja, danke dafür, aber er hat es mir damals zum Glück nicht gesagt.
Also ich glaube, einfach weitermachen, sich nicht unterkriegen lassen,
auch Folge der Freude, Bauchgefühl, das sind so, also ich finde,
ich habe alles richtig gemacht, so für mich in meinem Leben.
Und das würde ich mir quasi damals auch sagen, dass man irgendwie sagt,
hier, verzagt nicht, mach einfach weiter, geh einen Schritt nach dem anderen.
Das wird schon alles gut werden. Voll schön. Ja.
Du hast uns ja noch ein paar Sachen mitgebracht, gell? Sollen wir die noch zeigen?
Ja, können wir gerne noch machen. Also ich habe einfach mal mein ganzes Potpourri mitgebracht.
Weil einen kleinen Schlenker muss ich jetzt noch kurz machen,
weil mir das tatsächlich erst jetzt auch so bewusst geworden ist.
Ich habe letzte Woche ein Seminar gehabt, von meinem Arbeitgeber her.
Da ging es so um Mindful, Power, Mindset, Arbeit und so weiter.
Und da habe ich also zum einen gelernt, dass ich offenbar von Haus aus einfach
ganz gut dabei bin, weil ich eben so diese Einstellung habe,
ich lasse mich nicht unterkriegen und so.
Und dann war aber eben auch eine so eine Reflexionsfrage, was wollt ihr denn
eigentlich in die Welt tragen?
Was ist denn so eure Aufgabe so runtergebrochen? Und das ist natürlich auch
immer total schwer, so was zu sagen. Aber ich für mich habe eigentlich gesagt,
ich möchte eigentlich Sonnenschein in die Welt tragen und positive Sichtweisen, weil mir das.
Zum Glück in die Wiege gelegt wurde, also ich muss mich dafür nicht anstrengen,
ich habe das einfach in mir drin, dass ich so bin, aber das ist so ein bisschen
das, was ich auch nach auÃen tragen möchte und es tatsächlich auch schon tue,
weil ich habe zum Beispiel meine Visitenkarten sind,
so auf der Rückseite und auf der Vorderseite, aber habe ich Sprüche aus meinen
Gedichten und ein Spruch ist eben, ein blöder Start macht keinen blöden Tag,
oder Emotionen müssen raus, sonst wird ein Chaos draus.
Und das fand ich so schön zu sehen, dass ich eben das, was ich unterbob...
Also, dass ich das einfach schon tue, die ganze Zeit eigentlich,
dass ich, auch wenn ich mit Freunden spreche, dass ich oft einfach nochmal so
eine andere Sichtweise auf Dinge liefern kann und das eben jetzt auch durch meine Werke mache.
Die darfst du gerne, wenn du möchtest. Dankeschön. Und dir an den Spiegel pinnen
oder an den Kühlschrank, da habe ich sie bei mir hängen. Dankeschön.
Genau. Dann habe ich mal kurz Lenas Rhyme Time mitgebracht. Das war das erste,
das allererste, also sogar das habe ich noch vor dem Oscar Octopus rausgebracht.
Aber das habe ich über so einen Self-Publisher Dienstleister,
Story One heiÃen, die habe ich das gemacht.
Und das war einfach, weil die hatten da so einen Wettbewerb und da konnte man
dann einfach kostenlos sein Buch veröffentlichen. Und da dachte ich,
komm, jetzt sammle ich ein paar Gedichte zusammen und veröffentliche das.
Und das ist so ein ganz wildes Potpourri an Gedichten.
Ganz viel über eben auch Elternschaft, weil mich das eben zu der Zeit auch extrem beschäftigt hat.
Dann sind da aber auch so Kartensprüche drin, teilweise. Also wenn man irgendwie,
zum Geburtstag gratulieren möchte oder sowas. Also das ist ein ganz wilder Mix an Gedichten.
Magst du da vielleicht eins vorlesen?
Lieber gerne aus den anderen Sachen. Okay. Aber wenn wir die Zeit haben,
kann ich auch aus jedem was raus. Oder du suchst dir jetzt einfach was raus,
wenn du dir jetzt einfach spontan ...
Mich hat Balance angesprochen als Titel. Möchtest du es lesen? Nein, nein, natürlich.
Wenn du magst. Genau. Es ist der nasse Guten-Morgen-Kuss und die folgende aus Versehen Kopfnuss.
Sie ist das zur Vorsicht ermahnen und das Schwindelei erahnen.
Sie ist das Oh-schmeckt-das-Mittag-lecker und das Ich-mag's-nicht-geklecker.
Hell und dunkel sind nah beisammen, so viel dazwischen, nichts zum Ausklammern.
So ist das Leben stets im Balance. Sieh es einfach mal als Chance.
Oh, schön. Dankeschön. Ja, und das ist halt immer, ich versuche immer irgendwie
auch nochmal so einen Twist reinzukriegen.
Also selbst wenn ich schwere Themen behandle, und da kommen wir gleich auch
zum nächsten Buch tatsächlich, versuche ich immer nochmal so ins Gute umzukehren.
Und das hier nämlich sind die Lost Places der Mutterschaft.
Das habe ich, ich glaube, letztes Jahr rausgebracht. Und das ist auch voll das
Herzensprojekt, weil...
Das wirst du vielleicht auch kennen, wenn man so in die Mutterschaft startet,
dann hat man ganz oft das Gefühl, man steht irgendwie alleine da.
Also nur das eigene Kind rastet komplett aus im Supermarkt oder nur das eigene
Kind isst nie sein Mittagessen auf oder keine Ahnung.
Also da gibt es ja ohne Ende Themen und mir ging das am Anfang auch so und ich
hatte dann irgendwann, also ich glaube spätestens mit dem zweiten Kind,
habe ich dann so angefangen,
bei Freundinnen drüber zu sprechen und dann kam so, ja Mann ey,
geht mir genauso und so ein Mist und bei mir war das und das und dann denke
ich so, warum sprechen wir da eigentlich nicht drüber?
Warum wird so oft das alles noch so hart romantisiert,
und ich meine, ich liebe meine Kinder und die sind das Schönste,
was mir passiert sind, aber die sind gleichermaÃen das Heftigste und das Herausforderndste,
was mir je passiert ist und so ist dann eben die Idee,
gekommen für diese Lost Places der Mutterschaft, weil man sich da einfach lost
fühlt in gewissen Momenten und ich habe einen,
Bekannten und der fotografiert halt Lost Places und dann hatte ich ihn gefragt,
ob er da nicht Lust hätte, dass wir da zusammenarbeiten quasi,
also die Bilder sind von ihm,
weil das auch einfach, ja, wahre Kunstwerke sind einfach und ich habe die Texte dazu geschrieben und,
da noch die Besonderheit, ich habe da meine Community aufgerufen,
mir Geschichten zu erzählen quasi, auch gerne anonym und die habe ich dann eben.
In Gedichte verwandelt und jetzt suche ich mal gerade kurz eins raus.
Voll schön, voll das wichtige Thema. Und ich kann das voll komplett unterschreiben, was du sagst.
Das Gefühl kenne ich gut.
Ah, das sind alles, warte mal, vielleicht.
Wird doch echt viel verschwiegen, weil man sich gar nicht so traut,
darüber zu reden, weil man denkt, das ist irgendwie so ein Tabu.
Genau, absolut. Und das ist jetzt hier zum Beispiel auch so ein Thema.
Der Titel ist Wochenbettzauber und das Zitat aus der Geschichte,
die mir dazu gesagt wurde, heiÃt, da habe ich gedacht, dass ich das alles nicht will.
Und der Text ist so. Im Krankenhaus behütet und still, hinterfragte ich nicht, ob ich das will.
Doch zu Hause, plötzlich allein, schien das groÃe Glück nur Fassade zu sein.
Da waren nur das Baby und ich. Es so gar nicht einem Märchen glich.
Es war laut und chaotisch, alles zu viel. Ich fragte mich, ist das der groÃe Deal?
Dann klangen Stimmen, leise im Ohr. Viele weise Frauen, ein sanfter Chor.
Halte durch, du wächst daran. und teile deinen Frust, dann und wann.
Also teilte ich und fragte nach Beistand. Und weiÃt du, was ich dann vorfand?
Helfende Hände, so ehrlich, so tief und endlich fühlte ich, ich liebe, ich lieb.
Nach Wochen war alles noch immer zu viel. Doch langsam änderte sich das Gefühl.
Ich wollte es, nahm es an, wie es war. Mutter bin ich ganz und gar.
Ja, ich habe selber über kurz davor zu flären.
Ich habe auch ein bisschen Tränen unterdrücken müssen. Es ist schon,
ja, man kann, man findet sich da schon wieder.
Es ist einfach so eine krasse Erfahrung mit so vielen Sinnen und Gefühlen und
Körperlichkeiten. Voll. Es prasselt so viel auf einen ein.
Und deswegen, also das Buch, das habe ich auch so günstig wie möglich quasi,
ich weià den Preis jetzt ehrlich gesagt gar nicht genau, ich glaube 12,95,
13,95, also so günstig wie mir es eben möglich war, das zu produzieren und das zu verkaufen,
weil ich einfach wollte, dass das quasi als kleine Hilfe oder als erste Hilfe
und deswegen auch im Format, dass das so in die Handtasche passt,
dass wenn man gerade in so einer Situation steckt, also ich hatte das auch einmal
total belanglos eigentlich.
Da war ich mit meinen Kindern einkaufen und es war super stressig,
die eine hat geschrien, die andere ist weggerannt, der dritte hatte keinen Bock
mehr und dann habe ich mein Parkticket verloren und ich war halt einfach noch
unter der halben Stunde, das war beim Edeka und ich habe gedacht,
ich hätte einfach gar nichts zahlen müssen,
und dann habe ich dieses blöde Ticket verloren und dann habe ich da keinen Menschen
und dann saà ich im Ort auch und habe einfach nur noch geheult ich war einfach
nur noch fix und fertig und da habe ich dann gedacht,
also das war der Moment, wo ich dachte, okay, jetzt dieses Buch,
ich muss es angehen quasi Ach, geil.
Ich hab's meistens auch selber in der Handtasche dabei, dass,
wenn ich das Gefühl hab, ich muss jetzt ...
Raus, ich hänge jetzt gerade fest in diesem Frust, den man ja dann empfindet,
und dann nehme ich das zur Hand und das hilft mir dann meistens schon da auszubrechen.
Darf ich es mir anschauen? Ja klar, bitte. Das ist so cool. Also ich kann das
total nachvollziehen und ich finde die Gedanken so mega, dass das einfach wie
so eine Medizin aus der Handtasche gezogen wird.
Das ist echt schön. Also dafür mache ich sehr, sehr gerne Werbung für solche
coolen Projekte. Danke schön. Also auch unbezahlte Werbung.
Nein, das ist echt super wichtig, dass man sich da auch echt nicht alleine fühlt,
weil ich glaube, da bist du nicht der Einzige, die im Auto heult und das kenne ich sehr gut auch und.
Das ist ja, es gibt da halt auch nicht so eine Berufsausbildung dafür,
sondern man muss das einfach alles mal durchleben.
Ah, schön. Und das, also dieser erste Band quasi, der beschäftigt halt viel,
auch Schwangerschaft und Vorschwangerschaft quasi, also auch Kinderwunsch,
weil das ja auch gerne so ein Thema ist, ja, keine Ahnung, dann hatte man einen
Abgang und ja, jetzt versuchst du es halt nochmal.
So ist ja dann oft die Aussage, was dann kommt. Aber was das halt einfach mit einem macht, das Ganze.
Also auch da sind ein paar Themen mit drin. Und ich plane aber auch noch weitere
Lost Places-Bände rauszubringen quasi. Also dann auch so mit Kleinkindalter,
gröÃere Kinder, dass das so ein bisschen gegliedert ist quasi. Was schön.
Lost Places der Mutterschaft. So sieht das aus. Kann man auch bei dir kaufen. Genau. Natürlich.
Aber echt, ja.
Wow. Ich freue mich gerade voll, dass ich dich eingeladen habe.
Es wird noch besser. Es wird noch besser? Ja, pass auf.
Das hier ist nämlich auch voll das tolle Buch. Hier findet sich auch wieder dieser Oktopus wieder.
Das ist auch eine, also ich hatte auch schon ganz lange so die Idee,
ich möchte gerne Geschichtskarten quasi produzieren.
Also auch da ist es einfach so ein bisschen, ich mag halt auch so dieses Haptische
und probiere da gerne Sachen aus. Und das war so meine erste Idee,
dass ich auf einer Seite eine Geschichte habe auf der anderen Seite im Bild,
weil ich bring jeden Abend drei Kinder ins Bett.
Ich habe jeden Abend drei Einschlafbegleitungen und manchmal dauert es mir zu lang.
Ich habe nicht immer Bock, ein ganzes Buch vorzulesen, wenn es auch noch so klein ist.
Und so ist dann quasi die Idee gekommen, dass ich so Einseitengeschichten mache.
Ich meine, es gibt ja auch schon Bücher, wo es das hat.
Und ich fand halt die Idee schön, dass das dann so Karten sind.
Dann sucht man sich eine Karte raus und dann liest man das vor.
Das war aber zu teuer in der Produktion. Und deswegen bin ich da dann wieder
weg von. Deswegen ist es doch ein Buch geworden.
Aber ich bin über dieses Oktopus-Bild gestolpert im Internet,
auf Social Media. Das ist von der Sonja Holm. Das ist eine Stuttgarter Künstlerin.
Und das hat mir so gut gefallen. Dann bin ich auf ihren Account und die hat
so tolle Bilder. Wow, also bunt, fantasievoll. Je länger ich die Bilder angeguckt
habe, desto mehr habe ich entdeckt.
Und dann habe ich ihr einfach mal geschrieben, habe gesagt, du,
das würde irgendwie so gut passen zu meiner Idee, die ich habe.
Darf ich deine Bilder nutzen?
Und das ist ja dann auch immer ein bisschen so der Vorteil, wenn alle noch so klein sind.
Dass man sich da dann auch wirklich so ein bisschen aushilft quasi und sie hat
sich halt einfach nur wahnsinnig gefreut, dass ihre Bilder in einem Buch landen
quasi, in einem richtigen Buch, das verlegt wird, wenn auch im Selbstverlag,
und da haben wir dann beide einfach total gut davon profitiert.
Und das sind auch, also ich habe es eigentlich geschrieben auch eher für kleinere
Kinder, aber tatsächlich sind die Themen auf einer Ebene, das checken die eigentlich gar nicht.
Also das heiÃt, es blicken dann erst die gröÃeren Kinder, aber vor allem wir
Mütter. Also das ist auch wirklich viel für uns geschrieben,
muss ich ganz ehrlich sagen.
Und da würde ich auch gerne, also das sind einfach so die Bilder,
die ich von der Sonja bekommen habe. Und das ist halt immer auf einer Seite
ein Bild, auf der anderen Seite das Gedicht dazu.
Und dieses Bild mit dem Gedicht dazu, Wurzeln und Flügel, das würde ich,
wenn ich darf, auch nochmal kurz vorlesen.
Natürlich, sehr gerne. Weil da, also ich habe ganz tolle Kolleginnen und eine
Kollegin, die hat einfach jedes Buch von mir schon gekauft und hat es auch schon verschenkt.
Unter anderem auch an, ich glaube, ihr Patenkind oder das Patenkind ihres Partners.
Ist ja auch egal. Also auf jeden Fall.
Und die Eltern haben mein Gedicht zitiert auf der Taufe des Kindes. Wow.
Weil die gesagt haben, das ist so zu deren Grundpfeiler quasi geworden.
Und davon hat die mir dann sogar auch ein Video geschickt.
Also habe ich natürlich nie veröffentlicht oder so. Aber ich hatte so Gänsehaut.
Ich habe so geheult, als ich das gesehen habe, weil das so ein verrückter Moment war einfach.
Und was da bei dieser anderen Familie so ein Grundpfeiler geworden ist,
das würde ich jetzt gerne auch noch vorlesen.
Wurzeln schenken dir Kraft und Halt, nähren dein Herz wie Wasser den Wald.
Sie lehren dich, fest im Leben zu stehen, in Zuversicht und Mut deinen Weg zu gehen.
Sie halten dich sicher, auch wenn Stürme toben. Sie halten dich fest,
auch bei heftigem Wogen.
Flügel brauchst du, um Grenzen zu sprengen, um gemeinsam mit dem Wind des Lebens zu lenken.
Sie tragen dich weit, beflügeln dein Streben, eröffnen dir Horizonte, ein freies Leben.
Mit ihnen erreichst du, was kaum zu erfassen, fliegst hoch hinaus,
lässt Zweifel verblassen.
Wurzeln und Flügel sind es, was du brauchst, damit du dich ordentlich zu leben traust.
Das ist es, was wir dir geben, alles, was du brauchst für ein erfülltes Leben.
Denke immer daran, dass du beides hast, Wurzeln und Flügel, damit wird alles geschafft.
Nimm beides an und trau dich zu wagen, mit Mut im Herzen und Flügeln zum Tragen.
Schon wieder nasse Augen. Ja. Das ist schön. Und da sind halt viele Gedichte,
die dann auch, also für Kinder klingt es schön, sage ich mal.
Und die können sich dann halt auch die Bilder toll angucken.
Aber ganz oft sind die Texte auch so ein bisschen für uns geschrieben. Genau. Cool.
Gute Nacht, Magie. Kunst und Poesie.
Schön. Also auch das kann man bei dir dann erwerben.
Also ich bin angetan.
Gefällt mir gut, was du da mitgebracht hast. Dankeschön. Vor allem,
weil das einfach so tiefgründig auch ist und nicht nur, also es hat berührt
einfach auf so vielen unterschiedlichen Ebenen. Ja, also das war mir halt auch
immer wichtig, dass ich nicht einfach...
Ja, irgendwas schreibe. Also einfach, ich habe ein Buch, ich meine, meine Tochter liebt es,
ich kann es nicht leiden, das ist halt einfach irgendwie ein Tier,
das durch den Wald spaziert und irgendwie was isst und dann,
Menschen trifft und dann wegrennt und dann ist es wieder, also so halt komplett
seicht und ich meine, das muss es wahrscheinlich auch geben,
weil, wie gesagt, mein Kind mag es, aber ich denke mir so, das ist nicht das, was ich schreibe.
Ja, also da habe ich einfach einen höheren Anspruch an mich und ja,
genau. Aber es ist eigentlich auch so Marketing, wie es sich nicht verkehrt,
ein Produkt zu haben, was gleichzeitig Kinder und ihre Eltern adressiert.
Ja. Also nicht, dass du es so denkst, aber es ist ja ein schöner Nebeneffekt.
Ja, genau. Es hat sich halt so ergeben und ja, ich schreibe halt das,
was mich auch bewegt einfach und das, was mir selber gefällt.
Und das sind dann halt solche Sachen. Genau, da komme ich gar nicht drum rum.
Dann stelle ich hier das letzte Buch noch mal kurz vor. Das war auch ein ganz besonderes Projekt.
Wie lerne ich, einen Drachen zu reiten? Das habe ich mit, also es gibt ja so
lustige Begegnungen im Leben.
Da war ich, also ich hatte meinen Oscar-Octopus rausgebracht.
Und mein Mann, mein gröÃter Unterstützer und auch gröÃter Drängler,
stand dann da und hat gesagt, Schatz, aber jetzt musst du auch in den Läden
gehen und sagen, dass die das verkaufen sollen. Weil wer kauft das sonst?
Du kannst nicht nur über Instagram-Käufer generieren. Dann sage ich,
ja, okay. Und wie gesagt, ich tue mich sehr schwer damit, irgendwie für mich
selber dann so Werbung zu machen.
Und dann habe ich mich aber doch eines Tages gesagt, okay, und heute gehst du
in den Kinder-Second-Hand-Laden in Nagold und sprichst die da an und fragst,
ob du das Buch da verkaufen darfst quasi.
Und dann habe ich mich getraut, bin da hin. Und die heiÃt Elli.
Eine ganz zauberhafte Frau. Genau, also auch da unbezahlte Werbung,
wenn ich das machen darf. Geht nach Nagold in den Kinder-Second-Hand-Laden, kann ich nur empfehlen.
Und die war dann auch gleich Feuer und Flammer gesagt, ja klar, machen wir total cool.
Und dann kam eine andere Kundin rein, die zwei kannten sich schon.
Und dann hat die Elli direkt die angesprochen und hat gesagt,
hier guck mal, brauchst du noch ein Geschenk, da ist ein neues Buch.
Und dann sagt sie, ja ich brauch tatsächlich noch ein Geschenk,
mein Sohn hat Geburtstag.
Und dann hat die das zweimal durchgeblättert irgendwie, hat gesagt, ja okay, nimm sie mit.
Und dann hat die sich danach dann nochmal bei mir gemeldet und sie ist Resilienztrainerin.
Also sie ist gelernte Erzieherin, ist Pädagogin, macht so Resilienz und auch
viele andere Themen und sie hat gesagt, Lena, ist dir eigentlich klar,
dass du da voll viele Resilienzthemen behandelst? Sag ich, nein.
Wenn, dann war es ein Zufall. Und dann sagt sie, doch, das ist total toll.
Und ob sie mein Buch quasi für ihre Resilienzschulungen nutzen dürfte,
so als Element. Und ob sie das da so ein bisschen drauf aufbauen darf.
Da habe ich gesagt, ja klar, go for it. Und dann hatte sie mit einer Schule
in Nagold eben auch ein Projekt laufen über mehrere Wochen.
Und dann hat sie mich einmal eingeladen, ob ich nicht zu den Kindern kommen
möchte. Die kommen auch teilweise aus schwierigen Verhältnissen und so weiter.
Und dann hat sie gesagt, ob ich da nicht dazukommen möchte, dass wir so ein
bisschen über das Thema Resilienz sprechen und ich daraus dann eine Geschichte mache.
Und da war so das Thema mit den Ãngsten und die Ãngste und Schwierigkeiten,
das sind so diese Drachen. Und sie hat quasi das Bild geschaffen,
wie schaffe ich es, mit diesen Ãngsten umzugehen? Wie schaffe ich es,
meinen Drachen zu reiben?
Und deswegen eben auch der Titel. Und ich habe dann mit den Kindern gesprochen,
was sind so ihre Angstthemen, was sind ihre...
Strategien, wie sie damit umgehen können und so. Und daraus habe ich dann die
Geschichte gebastelt und die Kids haben eben gemalt dann dazu. Cool.
Der Drache sieht mega aus. Ja, der ist richtig toll. Moment,
jetzt gucke ich mal noch ein anderes Bild. Also die sind aber auch zuckerschüsser einfach.
Das war so Grundschule, was da, genau, die das gemalt haben.
Und das hat dann ihr Schwiegervater, wenn ich es richtig weiÃ, hat das gesetzt.
Wir haben das produziert und das wurde dann am Anfang auch noch zum guten Zweck quasi verkauft.
Der Erlös ging dann noch an die Kinder, die haben dann da einen Ausflug gemacht,
und genau, das mit der Urschelstiftung ist das sogar passiert, genau.
Und jetzt habe ich halt noch die Restexemplare, die ich quasi nur zum Produktionspreis,
verkaufe. Diese Drache. Genau.
Aber ich mag das, wenn ein Projekt einfach so natürlich entsteht und dann so
viele natürliche Partners drumherum sammelt und dann eins zum anderen führt. Ja, das ist verrückt.
Wenn man einmal rausgeht mit etwas quasi, ja. Das ist eigentlich voll das gute
Beispiel, sich einfach nicht zu verstecken, weil selbst wenn man,
also man weià ja nicht, wen man trifft und man trifft vielleicht auf Leute,
die genauso nicht ins Megafon tröten, sondern auch eigentlich nur mit ihrem
Projekt unterwegs sind und dann macht man gemeinsam was Cooles.
Und also es ist echt, echt schön.
Cool. Resilienz. Genau.
Also Lena, wir müssen langsam was abrunden, bevor ich eine Stunde lang gerne
mit dir reden würde. Ich finde das echt cool. Aber du hast noch eine letzte Sache dabei.
Ja, und die würde ich dir gerne schenken, weil es ist nun mal schon Juni und,
das halbe Jahr ist schon rum. Aber ich versuche alle zwei Jahre auch Poesiekalender rauszubringen.
Das ist jetzt die Heiter-Weiter-Version.
Und es ist einfach, da geht es um die Themen Motivation, Feelgood,
auch Selbstfreundschaft.
Und da sind einfach auch so kleine Gedichtchen dabei. und ich habe das so gestaltet,
dass man eben nachher auch einfach die Datumsleiste wegschneiden kann und dann
kann man es als Postkarte nutzen.
Wenn man möchte, habe ich also auch schon gemacht. Das heiÃt,
die letzten sechs Monate sind nicht umsonst gewesen. Du kannst daraus Karten
basteln, wenn du möchtest und fürs restliche Jahr darfst du es dir gerne noch
auf den Tisch stellen, wenn du möchtest. Danke.
Ich habe auch gar keinen Tischkalender, aber ich hätte gerne einen.
Bossvibes ist im Juni. Cool.
Da ist ein Bär drauf. Eine Katze. Das ist eine Katze. Das ist meine Katze.
Aber es sieht gefährlich aus, weil die das Maul da so aufreiÃt.
Aber ich dachte, es kommt irgendwie gut mit Boss-Vibes. Richtig cool.
Aber es sieht aus wie ein Bär.
Ein bisschen schon, ja. Gut, ich weià es halt.
Mega, danke schön. Sehr gerne. Ich liebe es ja, wenn Gäste mir Geschenke mitbringen.
Das glaube ich. Ja, kann ich gut verstehen.
Lena, ich freue mich richtig, dass du da warst. Ich fühle mich ein bisschen
wie in so einer Morning-Talkshow mit dir. Ich könnte stundenlang mit dir reden. Das macht echt SpaÃ.
Vielen Dank, dass du deine Projekte vorgestellt hast. Und wir verlinken alles.
Und wer dich finden will, findet dich auf Instagram, über den Podcast, auf deiner Homepage.
Genau. Und hast du noch ein letztes Wort an unsere Zuschauer und an unser Publikum von Spotify?
Hört Taum und Tragelohn und hört Weird Writers. Und kauft meine Bücher. Bitte danke.
Liebe Leute, das war die Folge mit Lena. Ich hoffe, ihr hattet Spaà und habt viel mitnehmen können.
Vielen Dank, dass ihr bis zum Schluss zugehört habt. Der Algorithmus und ich
finden das klasse, denn so werden unsere Folgen auch noch mehr Leuten ausgespielt,
die sich dafür interessieren.
Und wenn ihr dazu beitragen wollt, dann schickt doch gerne diese Folge an.
Genau solche Personen, für die das was sein könnte, die sich thematisch oder
einfach so mal inspirieren lassen möchten von Lena und auch von anderen Frauen aus dem Podcast.
Ich würde mich riesig freuen.
Wie bereits erwähnt wurde diese Folge gesponsert von der Wirtschaftsförderung
Freudenstadt vom Pop-Up-Store. Wenn ihr mehr dazu erfahren möchtet,
dann schaut doch gerne in die Shownotes und auch mal bei Instagram vorbei.
Und wenn ihr auch mal eine Folge sponsern möchtet mit eurem Unternehmen oder
einer Kulturinstitution, dann schreibt mir gern alle Infos zu mir ebenfalls in den Shownotes.
In der nächsten Folge geht es weiter mit dem dritten und letzten Teil der Freudenstadt-Kooperation.
Seid gespannt, das wird wieder ein Knaller.
Ich bin euer Host Elena und nicht vergessen, immer fleiÃig weiterträumen.