Wie wird aus einem Traum ein Beruf – und was kostet es, ihn ernst zu nehmen?

Kennst Du das? Du redest mit einer Person und denkst Dir danach: „Wow, das hätte jetzt auch eine tolle Podcast-Folge sein können!“
Oder: „Diese Geschichte sollten mehr Menschen hören!“

Genau aus diesem Gefühl ist „Traum und Tagelohn“ entstanden. Weil ich mir sicher war, dass so viel Potenzial in den Gesprächen steckt, die ich privat führe – so viel Inspirationspotenzial für andere.

Meine Gäste selbst sehen das oft gar nicht so. Sie fragen mich: „Echt, warum denn ausgerechnet ich?! Was habe ich denn schon zu erzählen?“

Aber glaubt mir: Genau das sind in den meisten Fällen auch die spannendsten Gäste.

Die Reise beginnt im Schwarzwald

In Staffel 1 habe ich mir Frauen vorgeknöpft, die in meiner Nähe wohnen und wirken. Ich selbst bin vor Kurzem in den Schwarzwald gezogen und wollte herausfinden, ob die Vorurteile stimmen:

Kann man es in ländlichen Regionen schwer haben mit einem kreativen Beruf?

Muss man wirklich in die großen Städte ziehen, um etwas zu reißen?

Und welche Möglichkeiten entstehen vielleicht gerade dort, wo man sie zunächst nicht erwartet?

Was ich von meinen Gästen hörte, waren ganz andere Geschichten – weit weg von Glamour und Performance.

Geschichten über Kunst unter schwierigen Bedingungen. Etwa aus der Kindheit, wenn nachts zu einer bestimmten Zeit die Straßenlaternen ausgehen und man noch zu Fuß durch den Wald nach Hause laufen muss.

Geschichten über die Erwartungen der Familie – etwa den Betrieb zu übernehmen, anstatt Fotografin, Autorin oder etwas ganz anderes zu werden.

Und Geschichten über Frauen- und Männerrollen. Darüber, wie man diese immer wieder aufbrechen kann – auch leise, auch ohne Öffentlichkeit, einfach durch sein tägliches Tun und Wirken.

Mehr als ein Podcast

Der MFG-Ideenwettbewerb „KREATIVLAND BW gestalten!“ fand diesen Ansatz so interessant, dass mein Projekt ausgezeichnet wurde.

Denn der Podcast trägt zur Sichtbarkeit kreativer Frauen in ländlichen Regionen bei und stößt Gespräche über wichtige gesellschaftliche Themen an.

Das Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg förderte die erste Staffel.

Elena – Podcast Host von Traum und Tagelohn

Und dann ist etwas passiert, das ich vielleicht am schönsten an diesem Projekt finde: Aus den Gesprächen sind neue Verbindungen entstanden.

Meine Gäste haben sich untereinander ausgetauscht und vernetzt.

Es sind Aufträge und Buchungen für sie zustande gekommen.

Die Kreativwirtschaft im Schwarzwald trifft aufeinander und verbindet sich.

Der Podcast bleibt dabei stets ein Dreh- und Angelpunkt: ein Ort, an dem Menschen, Geschichten und Ideen zusammenkommen.

Staffel 2: Wendepunkte

In der zweiten Staffel, die im Herbst 2026 beginnt, öffne ich den Gesprächsraum und spreche mit Frauen außerhalb des Schwarzwalds – im gesamten deutschsprachigen Raum.

Der Fokus liegt auf einem Thema, das uns alle betrifft: Wendepunkte.

Entscheidungen, Umwege, Krisen, Neuanfänge und die Momente, in denen plötzlich alles anders kommt als gedacht.

Wenn Du die Erfolgsgeschichte von „Traum und Tagelohn“ weiterschreiben möchtest, freue ich mich über Menschen und Unternehmen, die Teil davon werden wollen.

Werde Kooperationspartner.

Denn gute Geschichten verdienen es, gehört zu werden.