#16: Studio am Strand - Urlaubsfolge mit kurzem Recap zur ersten Staffel
#16

#16: Studio am Strand - Urlaubsfolge mit kurzem Recap zur ersten Staffel

Ein Rückblick auf die bisherigen Podcast-Folgen - was hat mich nachhaltig beschäftigt und welches Muster fällt mir bei meinen Gästen auf?

Hallo liebe Freunde des guten Geschmacks, ihr hört Traum und Tagelohn, euer Lieblingspodcast

über Frauen in kreativen Berufen.

Ich bin euer Host Elena und für alle, die neu zuhören, in diesem Podcast spreche ich

regelmäßig mit spannenden Persönlichkeiten über ihren Werdegang, den kreativen Traum,

den sie mal hatten oder immer noch haben, was daraus geworden ist und wie man das alles

eigentlich unter einen Hut bekommt mit dem Privatleben, Kinderkriegen, Geld verdienen,

naja, allen Herausforderungen und Kompromissen des alltäglichen Lebens, die dann so dazwischenfunken.

Wenn ihr diese Folge direkt anhört, wenn sie erscheint, dann blicke ich gerade am Strand

in Bulgarien und denke so über mein Leben nach, denn ich wurde gebeten, einen Bericht

über den Podcast zu schreiben und es sind mir so ein paar Erkenntnisse und Gedanken

gekommen, die ich so wichtig fand, dass ich gedacht habe, ich teile das mal gleich mit

euch und schiebe das einfach dazwischen mal rein, lehnt euch zurück, vielleicht liegt

ihr auch gerade am Strand oder im Pool oder im Bürostuhl, wo auch immer ihr seid.

Viel Spaß bei dieser Folge!

Wenn das die allererste Folge ist, die ihr von diesem Podcast hört, dann nehme ich euch

mal mit auf meine Reise, warum ich Traum und Tagelohn überhaupt gestartet habe und vielleicht

ist das auch für alle anderen interessant, die schon seit längerem dabei sind und naja,

es ist ein offenes Geheimnis, das ich einfach von anderen Frauen lernen wollte, simple as

it is.

Ich war gerade in einer Umbruchsphase, ich habe ein kleines Baby gehabt und ein Filmakademie-Diplom

in der Tasche als Regisseurin und ich habe mich gefragt, wie geht es jetzt weiter, wie

stelle ich mich jetzt eigentlich so richtig klug auf, denn ich habe Verschiedenes aus

meinem Umfeld mitbekommen.

Ich habe mitbekommen, dass Frauen natürlich durch diesen Einschnitt mit dem Kind schwer

zurückfinden in den Beruf oder vor ganz anderen Herausforderungen stehen, als sie ohne Baby

waren.

Es ist schon ohne Kind schwer genug, sich als Frau in der Filmlandschaft zu etablieren,

aber ich habe auch ganz andere Beispiele mitbekommen, wie Frauen erst so richtig durchgestartet

sind, nachdem sie ein Kind bekamen, weil sie einfach viel organisierter zurückkamen, viel

spezifischer wussten, was sie wollten und einfach besser führen konnten.

Und gleichzeitig habe ich auch wiederum andere ältere Kolleginnen erlebt, die von Altersarmut

betroffen sind oder bei denen es vielleicht nicht so gut gelaufen ist und die sich all-in

in eine kreative Karriere begeben haben, nur um dann festzustellen, dass das nicht geklappt

hat, sie aber auch privat nicht wirklich was aufgebaut haben, auch finanziell einfach im

Alter nicht so gut dastehen und all diese Eindrücke natürlich auch von erfolgreichen

Frauen, die mich umgeben haben, wo ich gemerkt habe, also da wo du jetzt gerade stehst, da

will ich irgendwann hin.

Ich möchte irgendwann auch diese Position innehaben, was muss ich dafür tun oder wie

stelle ich das an?

Aus all diesen Gefühlen habe ich mir gedacht, jetzt in der Babypause ist es eigentlich eine

ganz gute Zeit, um innezuhalten, um mit diesen Frauen zu sprechen und von ihnen zu lernen,

bevor es dann weitergeht, bevor ich meinen Weg weiter in irgendeine Richtung lenke, hoffentlich

in eine gute.

Und jetzt bin ich längst nicht mehr in der Babypause, aber der Podcast geht selbstverständlich

weiter und ich habe schon ziemlich viel gelernt und mitbekommen und ein anderer Grund, warum

dieser Podcast gestartet ist, ich war neu hier im Schwarzwald, ich bin vor etwas über

einem Jahr hergezogen und durch den Podcast hatte ich die Möglichkeit, einfach ganz neue

Welten zu erschließen, also viele Frauen kennenzulernen und diese Frauen haben mir dann neue Frauen

empfohlen und so ging es dann immer weiter und auf einmal war ich hier in den kreativen

Zirkeln, von denen ich einfach gar nichts wusste und das ist ja auch genau das Thema

des Podcasts, also wie lebt man eigentlich als kreative Frau im ländlichen Raum und

in Städten ist es relativ einfach, man kann sich, wenn man möchte, sehr gut vernetzen,

zusammentun, organisieren, ob organisierter Aktivismus oder organisierte Kriminalität,

alles ist möglich, aber im ländlichen Raum sieht es oft ein bisschen anders aus und das

hat mich interessiert, wo sitzen hier die Kreativen eigentlich, vor allem die kreativen

Frauen, wie sind die miteinander verbunden, gibt es überhaupt solche Strukturen, sitzt jeder so in

seinem kleinen Kämmerlein und tüftelt vor sich hin oder ist es vielleicht viel größer und ich

habe es einfach nicht auf dem Radar, aber noch etwas ganz anderes hat mich auch beschäftigt und

zwar die Frage, wann hat man es eigentlich geschafft, also was bedeutet es eigentlich,

erfolgreich zu sein als kreative Frau, sind es die Anerkennungen von außen, sind es die Oscars,

die Preise, die ganzen Errungenschaften von außen, die man so kennt und vielleicht auch

anstrebt oder ist es nicht eher so, dass wenn man sich selber wirklich so an die eigene Nase fasst

und überlegt, was macht mich in meiner kreativen Karriere eigentlich glücklich, denn es ist ja viel

weniger vielleicht so eine Zuschreibung von außen, als vielmehr die Freiheit, seiner Kunst so nachgehen

zu können, wie man möchte, die Freiheit, seinen Ausdruck zu finden, seine eigenen Farben zu wählen,

seine eigene Bühne zu besteigen, all diese Dinge und ganz oft ist es, naja, nicht gerade da, wo man

danach sucht, also gerade bei den großen Produktionen, je größer das Ganze wird,

desto restriktiver ist es oft auch, desto mehr Erwartungen werden an einen herangetragen und

oft geht die kreative Freiheit vielleicht flöten, deswegen habe ich mich gefragt, ist es vielleicht

so, dass eigentlich der große Traum, der kreative Traum, den man als kleines Kind mal hat im

ländlichen Raum oder im kleinen, verborgenen, vielleicht viel stärker zum Ausdruck kommt und

eben nicht durch diese großen Erfolge sichtbar wird, sondern eher dadurch, dass man seine eigene

Nische findet und sein eigenes Publikum und einfach sein eigenes Ding macht. Ein Beispiel dafür wäre

die Folge mit Andrea Enri Reber, die ein eigenes Theater mitten im Wald hat und die darin ihre

Erfüllung findet und in dieser Folge sprechen wir genau darüber, also hört doch gerne mal rein, das

ist die Folge Nummer 12. Aber ein anderer Grund, warum ich auch unbedingt diesen Podcast machen

wollte, ist, weil ich, ob man es glaubt oder nicht, eigentlich ein ziemlich schüchterner Mensch bin,

um nicht zu sagen, sowas wie Social Anxiety habe ab und zu und es kostet mich unglaublich viel

Überwindung, Menschen anzusprechen, telefonieren sowieso und einfach auch diese regelmäßigen

Treffen und ich wusste, dass durch den Podcast ein Format entsteht, was mich dazu zwingen wird.

Also ich muss immer wieder an Leute ran treten, ich muss immer wieder diese Gespräche, Vorgespräche

führen oder auch die Podcastaufnahmen selber und es kostet mich Überwindung, weil man einfach nicht

immer in der richtigen Tagesform dafür ist und durch das Format bin ich aber dazu gezwungen, aus

meiner Komfortzone regelmäßig auszusteigen und in diese Gespräche rein zu gehen und ich empfinde

das als großartige Chance für mich. Ich kann es nur jedem empfehlen, denn diese Gefühle, die man

hat, die Schüchternheit oder Anxiety, die werden nicht weniger, wenn man sich versteckt, sondern

eher mehr. Das weiß wahrscheinlich jeder, der damit zu tun hat und so schwer es einem auch fällt, der

einzige Weg daraus ist wirklich eine konstante Konfrontation, der ich in diesem Podcast eben nachgehe.

Jetzt ist der Podcast schon etwas mehr als ein halbes Jahr alt und ihr fragt euch bestimmt,

welche Momente haben mich vielleicht persönlich nachhaltig beschäftigt oder überrascht oder

berührt und beeindruckt und da bin ich mal so in mich gegangen und habe nachgedacht und mir ist

aufgefallen, dass einige meiner Gäste alleinerziehende Frauen waren, also vielleicht nicht immer noch sind,

aber zu entscheidenden Phasen in ihrem Leben alleinerziehend waren und wie viel Power sie haben,

also das hat mich wirklich, wirklich sehr beeindruckt, denn wir sprechen hier von Frauen,

die nicht vorgestern schwanger waren, sondern das ist schon ein paar Jahre zurück das Ganze und die

Zeiten waren einfach noch anders oder gerade im ländlichen Raum sehr, sehr, sehr viel konservativer,

was sie heute noch hier sind und das hat mich wirklich, wirklich stark beeindruckt,

wie diese Frauen ihren Weg gemacht haben und geschafft haben, sowohl eine kreative Karriere

aufzubauen, aber auch das Kind irgendwie trotzdem Teil des Ganzen sein durfte und wie wichtig es ist,

ein Netz, ein funktionierendes Netz, wirklich ein Support-System, ein Dorf um sich herum zu haben

und wie schaffe ich es, mich drumherum zu organisieren, dass es klappt, weil es geht.

Ich habe ganz, ganz viele Beispiele gehört, wo es geklappt hat und wo das Kind auch nicht unbedingt

einen hohen Preis dafür zahlen musste, aber es ist halt auch nicht zu vernachlässigen,

dass entscheidende Figuren, sei es die Oma, die Schwiegermutter, dass die da mithelfen,

mitgestalten und dass alles drumherum irgendwie so eingetütet wird, dass der Laden läuft.

Gleichzeitig habe ich natürlich auch durch die Gespräche einiges Backstage mitbekommen,

was die Frauen in den Aufnahmen nicht gesagt haben oder vielleicht mir dann privat noch

zugeflüstert haben und da möchte ich auch anonym gerne etwas teilen, was mich wirklich berührt hat

und zwar hat eine Frau mir erzählt, als ein Brief vom Finanzamt kam mit der Steuervorauszahlung

und sie die Zahl gesehen hat, dann musste sie daran denken, was das umgerechnet in Stunden bedeutet,

die sie nur für diese Steuer gearbeitet hat und Stunden, die sie auch hätte mit ihrem Kind

verbringen können und dass sie das einfach so jetzt quasi abgeben muss und naja, wie sie mir

das gesagt hat, das hat mich irgendwie schon berührt, weil das stimmt, das gehört natürlich

Selbstständigkeit dazu, dass man auch einfach solche Sachen machen muss und in jedem Beruf

ist das so, aber wenn man das dann so eins zu eins gegenrechnet, gegen die Zeit, die man mit

einem kleinen Kind vielleicht verpasst, das ist schon sehr berührend und gleichzeitig hat man

diesen Drive in sich und man muss was schaffen, muss kreativ und damit man sich nicht als kreativer

Mensch komplett auflöst oder intellektuell vertrocknet, sage ich immer und ja, diese inneren

Widerstände und Kämpfe, die kennen wir vielleicht alle, die gerade zuhören und das sind so Momente,

die mich auf jeden Fall berührt haben im Podcast.

Zum Thema Kinder ist mir noch ein anderer Gedanke gekommen und zwar gab es eine Folge mit der

Malerin Gloria Keller, in der sie mir verraten hat, dass ihre kreative Karriere eigentlich erst

so richtig in Schwung gekommen ist, nachdem die Kinder aus dem Haus waren und das ist auch ein

sehr interessanter Gedanke, natürlich je nach kreativem Werdegang, ob das möglich ist oder

nicht, aber dass man auch später mit der Kunst starten kann, wenn die Kinder aus dem Haus sind

oder egal wann, eigentlich auch in der Rente oder auch während der Schulzeit oder wann auch immer

es einfach passt oder gerade am wenigsten passt, man kann immer damit starten. Das ist eigentlich,

naja, so wie ich das empfinde, eine Beziehung, die man zu einer Kunst hat, die man pflegen muss,

wenn man sie hat und wenn man sie möchte, so wie jede andere Beziehung auch und dass das eigentlich

unabhängig vom Alter ist. Solange man lebt, solange man auf dieser Erde ist, hat man die

Möglichkeit, in diese Beziehung zu investieren. Und wir bleiben gleich beim Thema Kinder, denn

es ist natürlich in meiner aktuellen Lebensphase das, was mich am meisten beschäftigt, vielleicht

euch auch, je nachdem wie alt ihr seid und wo ihr gerade zuhört, in welcher Phase ihr seid,

aber über Andrea Entreweber habt ihr ja schon kurz gesprochen mit ihrem Theater im Wald und sie

spricht in der Folge darüber, wie sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, wo es gerade so richtig

losging, schwanger wurde, sich für das Kind entschieden hat und naja, trotzdem geschafft

hat, ihren Weg zu gehen und das Kind irgendwie integriert hat. Also das Ganze nicht eine

ausschließliche Sache ist entweder oder, sondern in dem Fall hat es ganz gut geklappt, das Kind in

das Leben zu integrieren und vielleicht dient es als Inspiration für alle, die in einer ähnlichen

Situation sind oder vielleicht in eine Situation kommen, wo das wichtig sein könnte, dass einfach

vieles sich gleichzeitig entscheidet, biologisch wie auch beruflich. Also hört gerne mal rein,

das ist die Episode Nummer 12. Ich bin sehr gespannt, was ihr darüber denkt. Schreibt es mir

auch einfach gerne in die Kommentare bei Spotify oder auch bei Instagram. Ich freue mich. Aber auch

über das Thema weibliche Führung möchte ich mit euch sprechen, denn in der Folge mit Nadine hat mich

genau das am meisten beeindruckt. Nadine ist eine so feminine Frau und so, ich sag mal, weich und

harmonisch und nett und angenehm, dass man, naja, einfach nicht so eine Frau erwartet, wenn man von

Führungskraft und starker Führung und diesen ganzen männlich strotzenden Begriffen spricht. Da

stellt man sich immer so Ellbogen-Menschen vor, die irgendwie knallhart und vielleicht sogar

latent aggressiv sind. Aber sie ist das Gegenteil davon. Und in der Folge spricht Nadine mit mir

genau darüber, wie man diese Kraft nutzen kann, diese weibliche Kraft, um gut zu führen, um seinem

Team zuzuhören und gutes Feedback zu geben. All diese guten Kommunikations-Skills, die zwar nicht

nur weiblich sind, aber auch einfach große Stärken sind, die wir als Frauen einfach mitbringen und wie

sie das alles umwälzen kann und eine sehr gute Führungskraft geworden ist, die ein Team leitet.

Also hört da unbedingt mal rein, wenn ihr euch davon inspirieren lassen wollt, wie kann man es

schaffen, sich nicht verbiegen zu müssen in einer männlich dominierten Welt, sich nicht anpassen zu

müssen und trotzdem seinen Weg zu gehen und seine Träume zu realisieren als der Mensch, der man ist.

Also spannende Folge, Folge Nummer vier. Ich bin echt auch sehr gespannt, was ihr dazu sagt, wenn

ihr die Folge noch nicht gehört habt. Unbedingt reinhören.

Daran lässt sich gleich anschließen, welches wiederkehrende Muster ich beobachtet habe. Und zwar

habe ich beobachtet, dass alle meine Gäste ziemlich erfolgreiche Frauen sind, je nachdem, was man als

Erfolg für sich oder, naja, individuell definiert. Aber was mir aufgefallen ist, dass erfolgreiche

Frauen oder erfolgreiche Menschen sich dadurch auszeichnen, dass sie sehr lösungsorientiert sind

anstatt problemorientiert, dass sie einfach anpacken, proaktiv sind, dass sie keine Männer

fürchten oder sich gar nicht lange mit Männern aufhalten, die sich in den Weg stellen oder an

diesem ganzen Thema einfach sozusagen elegant vorbeigehen oder die Männer konfrontieren oder

was auch immer, aber das nicht größer machen, als es vielleicht ist, ihren Weg gehen, ohne nach der

Erlaubnis dafür zu fragen und immer wieder aufstehen. Das ist mir auf jeden Fall aufgefallen

und das möchte ich gerne mit euch teilen. Vielleicht ist es euch beim Hören auch aufgefallen, dass es

sehr, sehr viele Schwierigkeiten im Leben dieser Frauen gab, Herausforderungen, aber die Art, wie

sie darüber sprechen und wie sie damit umgegangen sind, sehr gut beschreibt, wie sie als Menschen so

drauf sind und das ist sehr zuversichtlich und sehr optimistisch, sehr aktiv. Ein gutes Beispiel dafür

ist die Folge Nummer 11 bei Aus Braun statt Beverly Hills, da geht es nämlich um eine Fotografin, die

genau das beschreibt, wie sie auch mit einem furchtbaren Chef zu tun hatte und gleichzeitig

sehr daran gewachsen ist. Das ist ein sehr streitbares Thema, man muss sich nicht jedes Arschloch geben,

man darf auch gehen oder kündigen, wenn es toxisch wird, sollte man wahrscheinlich auch, um sich zu

schützen und seine Gesundheit aufzupassen und gleichzeitig gibt es immer wieder diese Menschen

und du wirst sie immer wieder treffen und vielleicht ist auch eine Frage, wie wird man

resistent genug, um ein gewisses Maß aushalten zu können, wenn es einen weiterbringt beruflich,

ohne sich ausbeuten zu lassen, ohne sich ausnutzen zu lassen, missbrauchen zu lassen, was auch immer.

Das sind natürlich ganz klare rote Linien, aber welches Maß ist tolerierbar und vielleicht nötig

für den Erfolg, wo sind die Grenzen zu ziehen und wann geht man vielleicht auch zu früh, das sind

super wichtige Fragen, also hört da unbedingt in Folge 10 auch mal rein, Biosporn statt Beverly Hills.

Ich bin echt gespannt, was ihr so darüber denkt. Um das Ganze mal abzurunden, die Frage, was wünsche

ich mir eigentlich noch so für den Podcast, also die erste Staffel ist noch nicht rum, ich wünsche

mir noch ein paar mehr Frauen aus dem Süden oder aus dem mittleren Schwarzwald. Ich wünsche mir

auch, dass die Community stark involviert ist, also macht gerne mit, schreibt Kommentare, schreibt

gerne auch Kritik, egal was. Es freut mich einfach von euch zu hören und das macht den Podcast

natürlich auch sichtbarer auf den Kanälen, also bringt euch ein, kritisiert die Folgen, kritisiert

die Gäste, kritisiert mich, aber natürlich auch bereichert die Folgen und die Gäste dadurch, dass

ihr vielleicht gute Vorschläge habt, neue Ideen für potenzielle Gesprächspartnerinnen oder vielleicht

mal in Berufe einen Einblick gewährt, den ich noch gar nicht auf dem Radar habe, also das würde mich

auch sehr interessieren. Kreative Gewerke, die mir noch nicht aufgefallen sind und auch das gute Geld,

also ich meine, man kann ja mit kreativen Berufen durchaus auch richtig viel Asche machen und

vielleicht würde ich gerne auch mal eine Folge darüber machen, wie gut es eigentlich sich anfühlt,

gutes Geld zu verdienen und das auszugeben, also ja, dass das auch mal so richtig gut laufen kann.

Und ich hätte gerne auch ein paar jüngere Gäste, damit ich mit denen darüber sprechen kann, was die

eigentlich sich so von der kreativen Welt erhoffen und wünschen, wie erfahrenere Frauen vielleicht für

diese Frauen ein bisschen den Weg ebnen können an den Positionen, in denen sie sind, denn wenn man es

mal irgendwo hingeschafft hat, finde ich, hat man auch eine gewisse Verantwortung oder naja, zumindest

eine Mitgestaltungsmöglichkeit für die, die danach kommen. Also für alle, die zuhören, die jung sind

und mitmachen wollen, schreibt mir doch gerne mal, wo ihr gerade steht. Ihr müsst ja noch keine

etablierte Frau im Showbusiness sein, aber vielleicht habt ihr kreative Träume oder studiert

irgendwas Kreatives oder macht hobbymäßig irgendwas, was interessant ist. Das würde mich auch

interessieren für diesen Podcast. Welche Hoffnungen habt ihr, wo seht ihr Schwierigkeiten und wie kann

man euch eigentlich helfen? Ich freue mich in jedem Fall von euch allen zu hören und jetzt lege ich

mich wieder an den Strand, denn zum guten Arbeiten gehört auch gutes Ausruhen und das gönne ich mir

eigentlich viel zu selten, wirklich mal so richtig abzuschalten und Urlaub zu machen. Deswegen ist

das Ganze, was ich hier in Bulgarien mache, auch eigentlich kein richtiger Urlaub, sondern so eine

Vocation, wie man so schön sagt. Aber nichtsdestotrotz, ich liebe meine Arbeit, deswegen fühlt sich Arbeit

auch nie wirklich wie Arbeit an und deswegen fühlt sich Urlaub auch nie wirklich wie Urlaub an. Ich

denke, manchmal muss man sich zwangspausen verordnen, weil man selber nicht den Absprung schafft und so

wird jetzt eingelegt und wir hören uns wieder in zwei Wochen bei Traum und Tagelohnen. Ich bin

euer Host Elena. Nicht vergessen, immer fleißig weiter träumen.