Hallo, liebe Freunde des guten Geschmacks, ihr Traum und Tagelohn, euer Lieblingspodcast.
Ich bin euer Host Elena und heute spreche ich mit Alisa aus dem Nordschwarzwald, genauer gesagt aus Kalb.
Und noch genauer gesagt ist sie heute auf Photoventura und digital mit uns verbunden,
denn Alisa hat ein sehr interessantes Leben.
Sie spielt sich zu einem sehr groÃen Teil in einem Band ab und hat sehr viel mit Fotografie zu tun.
Und ich bin sehr gespannt zu hören, was Alisa uns darüber erzählt,
wie es genau das ist, wenn man sein altes Leben einfach hinter sich lässt und was ganz, ganz, ganz Neues anfängt,
welchen Mut es dazu braucht und welche Konsequenzen es auch mit sich bringt.
Also freut euch mit mir auf unseren heutigen Gast Alisa.
So, hallo, liebe Alisa. Ich hoffe, ich spreche deinen Namen richtig aus.
Ja, hat Alina gesagt. Genau, super.
Wir sehen es schon so ein bisschen. Also dein Hintergrund ist ein bisschen anders als meiner.
Also wenn man jetzt den Podcast nur im Audio hört, sieht man das natürlich nicht.
Aber ich sehe gerade, die Alisa sitzt in, naja, ich weià nicht, wo sie sitzt,
aber vielleicht willst du selber mal kurz sagen, wo bist du gerade?
Ja, voll gern. Genau. Also ich sitze gerade in meinem Van, in meinem kleinen Zuhause,
meinem Zuhause auf vier Rädern, genau, und bin auf den Kanaren auf Fort Aventura gerade.
Voll cool. Also ich freue mich richtig auf das Gespräch.
Ich glaube, das wird super interessant, was genau dein Leben ist und was du da machst auf Fort Aventura.
Jeder Gast hat ja am Anfang immer so einen kleinen Gegenstand dabei,
der so ein bisschen was über die kreative Laufbahn oder auch über sich selbst erzählt.
Was hast du uns mitgebracht?
Mein Gegenstand ist, glaube ich, nicht so klein.
Ich habe meine Kamera mitgebracht, mit der ich gerade ganz, ganz viel fotografiere.
Genau, ich bin jetzt gerade hier auf den Kanaren und mache relativ viel Surffotografie,
deswegen auch mit einem riesen Objektiv.
Und ja, generell natürlich meine Leidenschaft, die Fotografie.
Ja, und bin jetzt eben hier und versuche mir gerade ein bisschen da mehr aufzubauen in der Surffotografie
und mache aber ansonsten natürlich auch noch ein bisschen was anderes.
Jetzt, ja, genau, ich bin mal gespannt, was deine Fragen noch sein werden.
Ja, ja, genau. Also halt so, das erste Mal dieses Ding, klar, ich bin Fotografin
und das ist mein täglicher Begleiter eigentlich, die Kamera immer mit dabei
und arbeite jetzt eben halt in verschiedenen Richtungen mit der Fotografie.
Und ja, eigentlich immer die ganze Zeit oder fast die ganze Zeit unterwegs in meinem Van,
um auf der Welt zu fotografieren.
Also wenn man dir auf Instagram folgt, dann sieht man ja auch, dass du mit einer Drohne zum Beispiel arbeitest
und mit ganz unterschiedlichen, ja, Fototechniken, aber da werden wir vielleicht noch später drüber sprechen.
Ich will nur ganz kurz den Schwarzwaldbezug herstellen, weil du kommst nämlich aus Kalf im Nordschwarzwald
und wie du jetzt genau auf Ortoventura gelandet bist, wenn ich das richtig verfolgt habe,
dann hat die Reise vor vier Jahren begonnen. Magst du uns da mal vielleicht an den Punkt zurücknehmen?
Was war so, ja, der entscheidende Moment vielleicht?
Du hast ja davor so einen ganz normalen Nine-to-Five-Job gehabt.
Was hast du gemacht und was ist dann passiert?
Genau, okay, ja, ich hole mal ein bisschen dann tatsächlich mehr aus.
Das stimmt, vier Jahre sind es jetzt ungefähr, seitdem ich meine Zelte abgebrochen habe, ein bisschen, mehr oder weniger.
Genau, also ich komme eigentlich aus dem Schwarzwald und liebe meine Heimat an sich auch total
und habe einfach für mich gemerkt, dass ich, ja, es war schon immer so ein bisschen die Leidenschaft drin,
halt mehr von der Welt zu entdecken. Ich glaube, ich habe schon als Kind immer irgendwie auch in diese
Poesie-Alben und sowas da reingeschrieben, dass ich eigentlich gerne die Welt bereisen möchte.
Und, ja, vor vier Jahren war es für mich so, dass ich, ja, mir ging es tatsächlich gesundheitlich nicht ganz so gut
und das war eigentlich so der Auslöser, warum ich mein Leben so umgekrampelt habe.
Ich habe damals als Grafikdesignerin, wie du sagst, so einen Nine-to-Five-Job eben gearbeitet,
mache tatsächlich auch immer noch ein bisschen Grafikdesign, weil ich eigentlich immer noch ein bisschen
Grafikdesign, weil ich auch den Beruf total liebe. Aber ich habe halt für mich einfach gemerkt,
dass so das ganze System, wie es war für mich, halt hat sich irgendwie nicht mehr stimmig angefühlt,
wie gesagt, mit den gesundheitlichen Problemen. Ich habe chronische Blasentzündung bekommen,
das ging bei mir über eineinhalb Jahre ungefähr und, ja, habe einfach für mich immer mehr und mehr reflektiert,
was will ich eigentlich, was brauche ich, was tut mir gut.
Habe dann mit meiner Mama ganz viel auch darüber gesprochen, woher kommt das, warum geht das nicht weg,
warum, also die Ãrzte sagen ja alle irgendwie, okay, deine Schmerzen sind, also da ist physisch,
also physikalisch gesehen quasi kein Problem mehr da, du bist gesund.
Da habe ich aber, okay, aber ich fühle mich nicht gesund, mir geht es nicht gut.
Und ja, da hat immer mehr ein bisschen geguckt, was da eigentlich so ein bisschen für mich halt dahintersteckt,
warum geht es mir nicht gut, was werden mir mein Körper und meine Psyche vielleicht damit irgendwie sagen
und habe dann für mich halt immer mehr und mehr herausgefunden, okay, beruflich bin ich halt nicht zu 100% zufrieden
und vom Umfeld her, wo ich lebe und so, dass das irgendwie alles so nicht ganz stimmig für mich ist
und dadurch dann halt entschieden, okay, ich möchte mehr meiner Passion mit der Fotografie folgen
und auch mehr, ja, das, was ich mir eigentlich schon immer im tiefsten Inneren gewünscht habe,
rauszugehen, die Natur einfach wirklich um mich herum zu haben und ja, was Neues zu entdecken.
Also ich liebe es einfach total, immer wieder irgendwie neue spannende Orte zu sehen, neue Kulturen auch zu entdecken.
Ja und da halt irgendwie die Verbindung auch mit der Fotografie einfach, das sind Momente,
die ich super gerne irgendwie festhalten möchte. Es macht mir einfach so unglaublich viel SpaÃ
und genau, dann kam die Entscheidung irgendwann, wie stelle ich das alles an,
dass ich mir meinen Traum verwirklichen kann von Reisen und ja, nicht mehr so gebunden sein an Deutschland
oder halt an einen, ich meine einfach an diesen einen fixen Ort eben und gemerkt,
okay, ich brauche, glaube ich, eigentlich gar keine Wohnung mehr.
Ich bin in meiner Wohnung sowieso nur zum Schlafen im Endeffekt, weil ich einfach immer,
ja, wenn ich nicht arbeitend war, dann versuche ich rauszugehen, in den Wald zu gehen,
ja, einfach da wirklich die Zeit irgendwie zu nutzen und drauÃen zu verbringen,
weil mir einfach halt auch die Verbindung zur Natur so unglaublich wichtig geworden ist,
weil ja, Grafik-Design-Job ist ein Büro-Job, man sitzt die ganze Zeit irgendwie bloà drin
und ich habe einfach gemerkt, okay, ich will wieder mehr davon.
Ich brauche die Natur, damit es mir einfach auch wieder gut geht und ja,
wir alle, glaube ich, brauchen die Natur, damit wir gesund sein können.
Das macht einfach so viel mit uns.
Genau und dann habe ich die Entscheidung getroffen, eben alles zu kündigen,
meinen Job, meine Wohnung zu kündigen und mir einen Bus und einen Van auszubauen.
Und das habe ich vor vier Jahren gemacht und damit dann alles ein bisschen Stück für Stück
halt ins Rollen gebracht mit dem Aufbau der Selbstständigkeit, mit, ja, einer Vision,
die ich hatte und zwar war das dann eben halt auch so Höhe ab Höhe,
meine eigenen Fototouren anzubieten.
Also eben die, genau das, was ich eigentlich immer halt machen wollte,
auch für andere, ja, für andere bereitzustellen quasi, zu sagen,
hey, lasst uns irgendwie gemeinsam eine schöne Tour machen, auf Reisen gehen,
mit dem Van möglichst viel drauÃen Zeit zu verbringen, in der Natur sein,
wandern gehen und gemeinsam zu fotografieren, das Heilsame auch aufzusaugen von eben der Natur
und da wieder mehr zu verbinden und nicht immer nur, ja, in so diesem Alltagsdruck drin zu sein,
da auszubrechen und Abenteuer zu erleben.
Genau, das war das, was vor vier Jahren, so Pi mal Damen zusammengefasst, passiert ist.
Wow, also das ist so mutig und so cool und ich glaube, du lebst so den Traum von ganz vielen,
also einfach wirklich, wie in so einem Hollywoodfilm, alles zu kündigen und alle Zelte abzubrechen
und dann ins Unbekannte zu stürzen und einfach dieses Abenteuer zu wagen,
aber auch seinen Traum zu leben und ich glaube, also darum geht es ja in unserem Podcast auch wirklich,
um seine Träume zu realisieren und gleichzeitig finde ich dein Businessmodell so cool,
weil du auch anderen die Chance gibst, in diesem Traum teilzuhaben.
Also du nimmst die für einen ganz kurzen Zeitraum mit, also das ist wirklich so,
dass die dann auch vielleicht mal so ein bisschen diese Van-Life-Momente schnuppern können
und das finde ich so cool, dass es dann eben nicht so exklusiv ist,
sondern am Ende schon sehr gemeinschaftlich.
Vielleicht kannst du uns da nochmal kurz mitnehmen,
wie sieht denn so ein ganz normaler Tag bei dir aus auf Fotoventura oder wenn du mit dem Van unterwegs bist?
Also mein Alltag jetzt? Mein eigener Alltag?
Genau, also ja, mein Alltag ist quasi, glaube ich, schwierig es auch zu benennen,
weil irgendwie dann ja doch jeder Tag so ein bisschen anders aussieht,
aber grundsätzlich für mich, meine Tage sehen so aus, dass ich morgens aufstehe,
meistens mit der Sonne tatsächlich, was ich ultra liebe, wirklich zu sagen können,
okay, ich bin so frei und ungebunden, dass ich wirklich einfach mit meinem eigenen Rhythmus ein bisschen leben kann,
was mir unglaublich gut tut auch.
Und ich habe auch einen Hund seit eben auch fast 4 Jahren, oder ja, das sind jetzt auch 4 Jahre,
genau, den habe ich nämlich damals auf Teneriffa, als ich das erste Mal auf den Kanaren war, adoptiert
und mit dem bin ich jetzt seither die ganze Zeit unterwegs
und wir gehen dann erstmal eine Runde am Strand spazieren,
was tatsächlich, ja, ich glaube, wie du sagst, ein ganz, ganz groÃer Traum ist für viele
und ich den leben kann, wo ich auch immer wieder selber nachdenken muss,
ach ja, ich muss es mir ja realisieren, okay, ich habe absolut den Traum gerade,
dass ich mit meinem Hund, ich mache die Türe auf, ich sehe das Meer ganz oft
und kann direkt am Strand spazieren gehen, genau, nach unserem Spaziergang Frühstück machen
und dann je nachdem eben, was gerade ansteht, manchmal geht man los zum Fotografieren,
die letzten Tage bin ich mit einem Surfcamp auch gerade mehr am Arbeiten eben
und begleite die dann beim Surfen, die Gruppe, und schieÃe ein paar Bilder, genau,
und dann komme ich zurück und wieder irgendwo setze ich mich in einen Café zum Arbeiten,
nochmal am Laptop oder bin am Van am Arbeiten ein bisschen, genau,
und ja, habe so ein bisschen den Luxus, dass ich mir das einfach Gott sei Dank frei einteilen kann,
ob ich jetzt irgendwo mal gemütlich noch einen Kaffee trinken gehe oder am Van bin,
Bilder bearbeite, klar, viel auch Behind-the-Scenes-Arbeit mit Marketing, Kunden anschreiben oder so,
also bei mir, jeder Tag ist tatsächlich sehr unterschiedlich,
also ich bin entweder viel zum Fotografieren unterwegs oder ich setze mich mal am Laptop
oder ich genieÃe einfach auch mal den Tag und fahre mal irgendwo rum,
ich liebe es auch total einfach so ein bisschen kleine Roadtrips zu machen,
jetzt gerade auf den Inseln mal irgendwie Fleckchen nochmal neu zu entdecken,
ich habe dann auch ganz oft tatsächlich, egal ob es jetzt beruflich ist oder freizeitmäÃig,
meine Kamera mit dabei und versuche halt die Momente, die natürlich irgendwie entstehen, einzufangen,
und ja, das Schöne ist tatsächlich, dass ich ganz wenig eigentlich plane, was ich fotografiere,
sondern jetzt, wo ich zum Beispiel gerade stehe, letzte Woche waren unglaublich krasse Sonnenuntergänge,
auch vor der Ventura hat es ganz viel geregnet, was ja sehr untypisch ist,
das ist ja eigentlich eine sehr, sehr trockene Insel und es hat ganz viel angefangen zu blühen
und das war so eine schöne Stimmung, dass ich dann eben auch abends einfach kurz,
eigentlich war ich auf dem Weg zum Gassi gehen mit meinem Freund, ich wollte spazieren,
und dann denke ich mir so, boah, das Licht ist so unglaublich schön, dass ich dann die Drohne absteigen lasse
und erstmal noch kurz ein paar Drohnenaufnahmen gemacht habe von der schönen Szenerie mit Blumen und das Licht einfach,
und ja, ich glaube, das beschreibt vielleicht eigentlich ganz gut so meinen Alltag,
dass ich irgendwo unterwegs bin und diese Momente einfangen kann, die so besonders sind,
weil ich halt immer wieder irgendwo unterwegs bin, entweder megacoole Kulisse, schöne Lichtstimmungen
und alles, was einfach so gerade halt kommt, ich dann einfangen kann, ohne dass ich es auch, wie gesagt, planen muss.
Genau, ja, ich glaube, so grob irgendwie kann ich meinen Alltag beschreiben,
der sich halt eigentlich nie wie ein Alltag anfühlt, weil so viele Dinge passieren,
die aus der Routine rausfallen, dann treffe ich viele Menschen irgendwie, mit denen ich ins Gespräch komme.
Jetzt so nach vier Jahren merke ich auch ein bisschen, klar, ich lebe viel drauÃen und ich treffe ganz viele Menschen irgendwie.
Irgendwann merke ich auch, okay, es wird ein bisschen anstrengend, ich möchte dann doch vielleicht mehr meine Routine,
meinen Alltag haben, aber insgesamt ist es so unglaublich bereichernd, was da immer wieder entsteht.
Und ja, Alltag, der kein Alltag halt eben mehr ist, irgendwie für mich natürlich schon auch wieder ein normales Leben darstellt,
aber jeder Tag bringt irgendwie was Neues halt mit sich.
Wow, also wenn wir jetzt nochmal zurückgehen zu der Phase, wo du krank warst,
das ist wirklich sehr inspirierend, wie du aus so einer Krankheit so etwas geschaffen hast,
also so ein ganz anderes Leben für dich, was sich anfühlt wie so eine Mischung aus Dauerurlaub und dann sein eigener Chef sein
und also kein Tag leicht dem anderen, also es ist so echt eine interessante Kombi.
Und ich glaube, wenn Leute so einen Schritt gehen wollen, dann denken die ganz oft,
oh nein, was werden meine Freunde dazu sagen, was wird die Familie dazu sagen, wie war das bei dir?
Also gab es da jemanden in deinem Umfeld, der vielleicht gesagt hat, was willst du denn in die Natur,
du bist ja schon im Schwarzwald, also was genau fehlt dir, wo willst du denn dahin, was zieht dich dahin und wie hast du dir das vorgestellt?
Also wie hat dein Umfeld reagiert auf diese Entscheidung?
Ich würde sagen, ein bisschen unterschiedlich, viele haben mich mehr oder weniger schon unterstützt auch,
fanden die Idee mega cool, ich glaube, mehr war es eher, dass sie es ganz wenige vorstellen konnten,
weil ich einen recht kleinen Van habe und ich halt gesagt habe, wenn ich Wohnung kündige, das bedeutet, ich lebe da drin
und viele haben gesagt, na gut, du kannst doch nicht auf drei Quadratmetern leben, also wie soll denn das gehen?
Und ich gesagt habe, naja, aber was brauche ich denn, ich brauche einen Platz zum Schlafen, mehr brauche ich ja eigentlich nicht.
Und da reichen drei Quadratmeter, im Groben quasi, aber ich bin mega happy, dass wirklich,
also meine Mama, die hat mich total unterstützt und mir gesagt, okay, das wäre auch ihr Traum immer gewesen,
irgendwie sowas mal zu machen, mein Papa oder meine Eltern allgemein, es ist eigentlich so,
dass sie halt mich immer in allem unterstützen, also es hat noch nie jemand gesagt,
Alisa, nein, das machst du nicht, du gehst den und den Weg, also ich konnte tatsächlich wirklich immer selber entscheiden,
was ich mache, also egal, welche Entscheidung ich getroffen habe, es wurde nie irgendwas dagegen gesagt.
Ich meine, ich glaube, ich habe auch, ich meine, ich habe studiert, ich habe was Anständiges gelernt,
also ich habe mir immer viel Mühe gegeben, einen guten Weg zu gehen und bin da, glaube ich, einfach auch wahnsinnig ehrgeizig,
warum nie jemand eigentlich wirklich sagen kann, hey, was du machst, ist keine gute Idee, es ist bescheuert, das jetzt so zu machen.
Und ich glaube, von dem her hat irgendwie auch wahrscheinlich jeder dran geglaubt, dass, was ich da vorhabe, auch was Gutes ist.
Ich habe drei Brüder, da habe ich ein bisschen gemerkt, die waren so ein bisschen mehr oder weniger mal auch am gucken,
was macht die denn da und macht das wirklich so viel Sinn, also gerade eben halt einer meiner Brüder hat gemeint,
ja, kannst du mich auf drei Vertragen mit anlegen, das geht nicht.
Aber ich glaube, es ist so ein bisschen dieses Thema halt, ja, über den Tellerrand halt hinausschauen, so thinking out of the box,
was für viele halt, wenn man viele Jahre in einem System lebt, was halt eigentlich klar vorschreibt im Endeffekt,
wie das Leben auszusehen hat, dann ist es auch schwierig, sich da was anderes vorzustellen.
Also für mich war es ja auch ein langer Weg überhaupt, bis ich für mich herausgefunden habe, ja, okay, ich kann das machen
und die Ãngste, die ich habe, die sind vielleicht schon berechtigt, aber sie sollten mich nicht hindern, darin das zu machen,
sondern es findet sich schon immer wieder auch ein Weg, also es ist definitiv nicht einfach, alles abzubrechen und zu sagen,
okay, ich habe halt auch nur ein gewisses Budget oder halt gewisse Ersparnisse, die reichen vielleicht für ein Jahr
und was passiert dann aber halt danach? Also ja, ich bin voll ins Ungewisse und das merkt man dann halt schon auch im AuÃen,
wo halt ganz viele fragen, ja, aber was ist mit Rente und wie verdienst du dein Geld?
Und ich sage halt, keine Ahnung, ich gucke halt mal halt irgendwie den Weg und schaue einfach.
Ich bin halt wirklich einfach Gott sei Dank ein Mensch, ich probiere einfach aus und versuche dann halt immer irgendwie eine Lösung zu finden,
wo halt viele sich, glaube ich, einfach schwerer mit tun, zu sagen, ich wage dieses Abenteuer und weià aber halt nicht, was passiert.
Und das ist das, was sich halt einfach viele nicht vorstellen können und dann sagen, weià nicht, das ist eine gute Idee, was du da machst,
aber wirklich so richtig, sag ich mal, irgendwie Gegenwind oder sowas habe ich zum Glück tatsächlich nie gespürt.
Also es war, jeder hat mich unterstützt, auch im Ausbau und so, meine Brüder haben mir immer geholfen,
wenn ich gefragt habe, könnte mir irgendjemand helfen, dann war da eigentlich immer jemand da, also ja.
Cool. Das heiÃt, du hast den Werner dann eigentlich komplett selbstständig umgebaut, ausgebaut und das ist echt, also ja,
dann muss man, dann merkt man, glaube ich, auch beim Bauen selber so, was habe ich mir da vorgenommen und merkt man,
ob man wirklich so dahinter steht und ob man sich das vorstellen kann, wahrscheinlich so mit jedem Schritt, den man da geht.
Was würdest du denn jetzt so rückblickend nach vier Jahren, wenn du jetzt eine Bilanz ziehen würdest,
jemandem empfehlen, der vielleicht jetzt gerade zuhört und auch irgendwie so einen ähnlichen Traum verfolgt,
also mit wie viel Ersparnissen sollte man starten, also jetzt nicht Hals über Kopf irgendwie das nächste Fluchtticket buchen,
sondern man braucht wahrscheinlich schon so ein gewisses Fundament oder eine gewisse, ja, vielleicht auch so einen mentalen Zustand oder irgendwas.
Gibt es da irgendwas, was du so vielleicht anders machen würdest, du da jemandem mit auf den Weg geben würdest?
Tatsächlich finde ich es ein bisschen eine schwierige Frage.
Ich kenne Leute, glaube ich, die bestimmt vielleicht sogar mit weniger auch in sowas reinstanden, also mit weniger Ersparnissen
und Leute, die definitiv mit viel, viel mehr in sowas reingehen.
Also ich hatte Pi mal Daumen, glaube ich, 6.000 Euro als Ersparnis, hatte aber noch einen Gründerzuschuss beantragt,
eben weil ich wirklich direkt in die Selbstständigkeit gegangen bin und gesagt habe, ich möchte mir da was aufbauen.
Das heiÃt, es war schon so ein bisschen klar ein Plan da, womit ich Geld verdienen will.
Und ich glaube, es hängt ganz arg davon ab, ob jemand bereit ist, alles an Jobs vielleicht zu machen.
Also ich glaube, man kann wirklich mit einem Flugticket losziehen und vielleicht kaum Ersparnisse haben.
Ich denke, ein paar hundert Euro für den Notfall, dass man auch wieder zurückkommt.
Also diese Notfallreserve für irgendwie wieder einen Rückweg, das ist, glaube ich, das Allerwichtigste, was mir immer Sicherheit gegeben hat.
Okay, ich habe genug Geld, um wieder zurückzukommen.
Das ist, glaube ich, das Einzige, was ich sage, okay, das wäre mein Ratschlag.
Hab diese Notfallreserve oder hab jemand, den du irgendwie kontaktieren kannst für den Fall der Fälle,
dass da Geld da ist, um irgendwie wieder zurückzukommen, falls irgendwas schief geht, krank oder whatever.
Aber ansonsten, ich glaube, ist wirklich das Mindset super wichtig zu sagen,
okay, egal was kommt, ich kann einen Job irgendwo finden, ich werde irgendwo Geld verdienen,
wenn man bereit ist, alles Mögliche vielleicht in dem Moment zu machen.
Also vor über zehn Jahren war ich in Australien und habe da Work and Travel gemacht
und hatte eigentlich im Endeffekt auch keine Idee groÃartig, wie wird das werden, wie verdiene ich Geld.
Und habe mich dann von Hostel zu Hostel entlang gehangelt und gearbeitet und habe da dann eben für die Unterkunft,
also für die Accommodation bekommen, Essen.
Und ich glaube, wenn man da irgendwie bereit ist, seinen Weg zu finden und auch hier jetzt auf meinen Reisen,
ich musste immer wieder trotzdem neue Wege finden, um Geld zu verdienen,
weil ich habe mit dem, was ich mache, was komplett Neues angefangen.
Genau, raus aus dem Grafikdesign, komplett in die Fotografie war für mich halt,
ich habe zwar Fotografie nebenbei gemacht vorher schon, aber es war halt,
ich habe Porträt-Shootings gemacht, ich habe Baby-Shootings gemacht, so Babybauch,
ein paar Hochzeiten fotografiert und mit dem, was ich jetzt mache, bin ich in eine komplett neue Branche reingegangen,
mit eben Outdoor-Fotografie, also dass ich bemarken oder in der Landschaftsfotografie eben arbeite.
Ich mache zwar immer noch auch Porträt-Shootings und sowas, aber es ist weniger geworden
und auch mit den Touren hat einfach was komplett Neues aufgebaut.
Und das dauert einfach seinen Weg, bis es irgendwie rausgeht in die Welt,
bis die Leute davon erfahren und dass man die Kontakte geknüpft hat, alles.
Und in der Zwischenzeit habe ich dann halt geguckt, okay, wie kann ich sonst noch Geld verdienen
und habe jetzt noch Outdoor-Guiding gemacht, aber da immer mal wieder für eine Firma,
dass ich für die dann eben ein paar Touren mache, dass ich die Gruppe leite
und dann habe ich zwischendrin im Schwarzwald auch gearbeitet und habe Kano-Touren gegeben.
Das war so ein kleines, also superschönes Naturcamp auch.
Und ja, sich da irgendwie öffnen für Dinge, die man vielleicht halt vorher noch nie gemacht hat.
Und ich glaube, dann kann man, egal mit welchem Budget, auch losziehen.
Dann reichen vielleicht wirklich 300 Euro, um erstmal sich ein bisschen Essen zu kaufen
und vielleicht noch irgendwie Entzugtickets oder was auch immer es dann ist, was man braucht und zurückfahren.
Ja, genau.
Cool, aber mir fällt schon auf, dass alle Jobs, die du erwähnt hast, trotzdem miteinander zusammenhängen.
Also da ist jetzt nichts dabei, wo ich sagen würde, das fällt komplett aus der Reihe
oder das ist jetzt nur fürs Geld verdienen, sondern du hast ja durch deine Fotografie-Touren
eine sehr gute Ortskenntnis und dann kannst du da als Guide arbeiten.
Also das passt irgendwie sehr organisch zusammen, würde ich sagen.
Und es klingt nicht so, als müsstest du deine Seele verkaufen, was ich total cool finde.
Es gab schon so ein paar Momente, wo ich dachte, muss ich jetzt wieder anfangen mit Bedienen zum Beispiel.
Das habe ich während dem Studium gemacht oder überlegt, ob ich in einem Callcenter irgendwie anfange.
So auf den Kanälen oder so werden auch voll oft deutschsprachige Leute gesucht, die in einem Callcenter arbeiten.
Ich war schon kurz immer vor so einem Moment, wo ich dachte, ach, das mache ich jetzt vielleicht,
damit ich mal eine Sicherheit habe.
Aber es ist halt klar, durch die Selbstständigkeit, so dieses Sicherheitsthema einfach,
das kommt bei mir immer wieder hoch.
Und hattest du mal so einen Moment, wo du überlegt hattest, dass es vielleicht die falsche Entscheidung war,
irgendwie zurückzukehren oder also gerade dieses Zugticket nach Hause zu lösen?
Gab es da so einen Moment oder ist das gar nicht vorgefallen?
Doch, ich glaube, also zu einem gewissen MaÃe kommen die Momente immer wieder mal hoch,
wo ich überlege, macht es vielleicht doch Sinn, wieder zurückzugehen.
Einfach auch, ja, so fürs Gefühl ein bisschen von wieder mehr Stabilität halt.
Weil das sind definitiv für mich, das ist eine Achterbahnfahrt.
Also es geht hoch, es geht runter, es geht hoch, es geht runter.
Und manchmal merke ich einfach, es strengt mich gerade an.
Vielleicht macht es Sinn, wieder zurückzugehen.
Und dann suche ich mir vielleicht doch wieder einen Job in der Festanstellung als Grafikdesignerin.
Und dann kann ich mal wieder relaxen, auf Pause quasi so ein bisschen drücken.
Ja, weil einfach auch durch dieses Ortswechsel immer wieder, ich fange halt immer wieder von vorne an.
Also sich immer wieder doch was Neues aufbauen, indem man halt vor Ort wieder sucht, was kann ich hier eigentlich machen.
Klar, also meine Touren, die ich konstant anbiete, die sind mal unabhängig davon.
Aber es reicht halt nicht nur, dass ich die paar Touren mache.
Ich muss halt eben auch gucken, ob ich als Fotografin irgendwie noch gebucht werde oder so.
Und da merke ich halt schon, okay, ab und zu überlege ich mal, ob es vielleicht doch nochmal Sinn macht, zurück nach Deutschland.
Um ja wieder so ein bisschen eine Konstante und ein bisschen Entspannung auch reinzubringen für das Nervensystem.
Einfach mal wieder so ein bisschen abschalten.
Aber dann merke ich wieder, das ist eigentlich nicht das, was ich will.
Also es tut mir schon sehr gut, einfach frei zu sein.
Und ich werde weiterhin dafür kämpfen, da meinen Traum noch gröÃer zu machen.
Also ich realisiere dann auch immer wieder, okay, ich habe es ja eigentlich schon geschafft.
Der Traum, den habe ich mir verwirklicht und es funktioniert.
Und jetzt ist so der Moment, wo ich merke, okay, ich will es definitiv einfach, ich will es noch ein bisschen ausweiten.
Ich will, dass es wächst, ich will, dass es flieÃt, dass es einfach wird.
Genau, und ja, ich glaube, der Punkt, dass ich mal darüber nachdenke, ob ich vielleicht wieder sozusagen zurückgehe in das Alte, kommt vielleicht immer wieder hoch.
Aber ich bin mir ganz, ganz arg bewusst, dass ich es nicht will und wahrscheinlich auch nicht machen werde, sondern wirklich so weiterlebe.
Ich bin gerade tatsächlich eher am Gucken, ob ich mir irgendwo ein Landgrundstück oder sowas kaufe und da so ein bisschen dann da irgendwo mich setzeln,
so ein bisschen eine Base zumindest haben kann und von dort aus immer wieder loszuziehen.
Und ich bin auch prinzipiell jedes Jahr jetzt in Deutschland immer gewesen und hatte sogar meine Auszeiten.
Das war dann so ein bisschen wie Heimaturlaub tatsächlich, dass ich so für zwei, drei, vier Monate ab und zu eben dann zu Hause bin.
Und zu Hause bedeutet dann meine Mama, denn bei der habe ich dann zum Glück immer ein Plätzchen, wo ich sein kann.
Genau, und das ist wirklich total im Schwarzwald und ich liebe es unglaublich.
Das ist krass, wie sehr man wieder auch die Heimat anfängt zu lieben, wenn man so viel unterwegs ist und das zu schätzen weiÃ.
Weil sie lebt auch so, also das ist wirklich quasi im Wald drin.
Und ja, wenn ich unterwegs bin, dann ist für mich mehr so, ich erlebe ganz viel, ich habe ganz viele Eindrücke.
Und wenn ich dann nach Hause komme, dann ist es so, jetzt habe ich Urlaub quasi.
Das ist total witzig, was rum ist und ich gehe nach Hause und sage, jetzt mache ich mal Entspannung und genieÃe die Wälder.
Das ist voll interessant.
Es ist ja auch landschaftlich einfach ein riesen Unterschied, also die Vulkanlandschaft auf Forteventura und dann der dichte Schwarzwald.
Und Heimat ist ja auch sehr viel mit Gerüchen, also der Wald, wie man den Wald riechen kann oder wie man sich auch daran gewöhnt und dann den Wald irgendwann gar nicht mehr riechen kann.
Und dann auf Forteventura das Meer, also das ist ja auch landschaftlich so unterschiedlich.
Und was ich mich gefragt habe, als ich die Folge vorbereitet habe, also wenn man so einen Schritt geht, dann muss man sich sehr gut aushalten können, weil man ja wirklich viel mit sich alleine ist.
Und ganz viele Leute können im Alltag gar nicht mal so, also man hat ja ständig irgendwie das Handy an oder irgendeinen Fernseher laufen oder irgendwas, ist ständig immer mit Reizen konfrontiert.
Und dein Leben ist so ein krasser Gegenentwurf, also das Meer, die Natur, die Fotografie und da spüre ich sehr viel Stille und sehr viel Innehalten.
Und wie machst du das mit Einsamkeit? Also ist es manchmal einsam? Also du hast ja den Hund, aber wie ist es so mit Menschen?
Wird man gar nicht einsam, weil man ständig neue Leute kennenlernt und dadurch reicht es irgendwie auch an sozialen Interaktionen?
Oder vermisst du es so in den festen Freundeskreis oder einfach ganz nah mit irgendeiner besten Freundin mal einen Kaffee trinken gehen zu können?
Und wie gehst du dann damit um?
Tatsächlich, also gerade am Anfang war es mir unglaublich wichtig, dieses Ich-gehe-alleine-los-und-habe-für-mich-Zeit-bei-mir-zu-sein und mich auch wirklich mal wieder alleine zu spüren.
Normalerweise sind es so viele Eindrücken umgeben und wir werden ständig irgendwie ein bisschen beschallt.
Also Handy, bei der Arbeit, also wenn ich mich mal zurückdenke, wie es bei der Arbeit war in einem GroÃraumbüro, es passiert ständig was, das Telefon klingelt.
Und ich glaube, für mich war es schon ganz, ganz arg wichtig, mehr in dieser Stille einfach zu sein.
Und ich liebe das Autotraining und ich habe vor vielen Jahren eben schon gemerkt, gerade dieses Alleine-Reisen, dass es ganz viel Gutes hat.
Also man lernt sich selber noch mal ganz anders kennen auch.
Und ich glaube, es ist so wahnsinnig wichtig, sich selber eben aushalten zu können alleine und sich da nicht irgendwie so loszufühlen.
Ja, es macht definitiv was mit einem, so viel auch alleine zu sein.
Und umso länger ich es auch gemacht habe, desto mehr habe ich es zu schätzen gelernt, auch für mich alleine zu sein.
Und ich merke jetzt auch nur ganz, ganz oft, okay, das war mir jetzt gerade irgendwie alles viel.
Ich habe viele Menschen um mich herum gehabt und ich habe viel gesprochen mit anderen Menschen.
Ich brauche wieder ein bisschen mehr Zeit für mich und genieÃe es dann auch total zu sagen, okay, ich gehe mich jetzt mal wieder ein bisschen zurück.
Also ich glaube, es ist immer auch ein Wechsel gewesen.
Ich hatte Phasen, da war ich ganz viel allein und dann gerade am Anfang, wenn es dann so oft neu ist, man fährt viele Stunden im Van.
Und am Anfang hatte ich meinen Hund auch noch nicht.
Das heiÃt, da war ich wirklich komplett alleine.
Und dann gab es schon so die Momente, wo ich gedacht habe, oh Gott, was mache ich denn hier?
Ich fühle mich extrem einsam und habe mit meiner Mama telefoniert und habe ihr erzählt, ich weià nicht, vielleicht muss ich wieder zurückkommen und geheult.
Also es passiert so viel emotional auch und psychisch.
Das muss man irgendwie klar, aber halt erstmal verarbeiten.
Aber dann die ersten Wanderungen, die ich alleine gemacht habe, da merkst du, krass, ich wachse daran extrem und das tut mir eigentlich voll gut.
Und diese Stille ist was ganz Besonderes, irgendwie da auch wirklich mehr mit der Natur sich verbunden zu fühlen.
Weil das kriegen wir, glaube ich, wenn wir halt auch mit anderen Menschen viel im Kontakt sind, gar nicht so gut hin, dass wir wirklich so bewusst in der Natur sind.
Das ist was, glaube ich, was manchmal diese Einsamkeit bedarf, damit wir das richtig spüren auch.
Und ansonsten aber klar, wenn man unterwegs ist und offen und bereit ist für Kontakte, dann kann man die haben.
Also ich habe gesagt, ich habe vorher schon kurz erwähnt, ich treffe immer wieder Menschen.
Und gerade auch in meinem ersten Jahr, wo ich auf Reisen war, ich war eigentlich kaum alleine unterwegs.
Also ich hatte, als ich auf den Kanaren angekommen bin beim ersten Mal, direkt eine kleine Familie, mit der ich unterwegs war, die auch in ihrem Van waren.
Und wir sind vier Wochen lang fast die ganze Zeit zusammen irgendwo von Spot zu Spot gefahren, haben gekocht zusammen und danach dann auch wieder Leute kennengelernt.
Und so hat sich das irgendwie immer so ein bisschen, so kleine Van-Grippchen irgendwo ergeben, wo man mit anderen unterwegs sein kann.
Ja, jetzt habe ich gerade ganz kurz einen Faden verloren, was ich noch sagen wollte.
Auf jeden Fall ist es superschön, eigentlich auch diesen Mix zu haben von, ja, man hat Menschen um sich rum und kann aber auch wieder alleine sein.
Und ich kann es letztendlich ja auch bewusst entscheiden, was möchte ich gerade haben.
Und die Energie, die ich so mit drin trage, die geht nach auÃen.
Und wenn ich offen bin für Kontakte, dann kommen auch welche.
Und wenn ich merke, ich brauche wieder mehr Zeit für mich alleine, dann bin ich für mich alleine und ziehe mich ein bisschen zurück.
Okay, und eine ganz pragmatische Frage, wo parkst du?
Also sind das dann so Campingplätze, einfach damit wir uns das so vorstellen können?
Weil wenn ich jetzt nur dir zuhöre, dann stelle ich mir das so richtig wild vor.
Also du alleine in der Wildnis und du traust dir den Sonnenuntergang an.
Aber ich bin zum Beispiel so ein groÃer Angsthase.
Also ich würde auch richtig gern im Wald zelten oder so.
Aber ich traue mich das überhaupt nicht alleine.
Wie machst du das als Frau nachts?
Wie schaffst du das, dass du irgendwie sicher bist?
Und gibt es da überhaupt gefährliche Situationen?
Oder ist da noch nie sowas vorgekommen, dass du zum Beispiel Angst vor Einbrechern hattest oder vor irgendwelchen Ãberfällen oder sonst was?
Ja, vielleicht kannst du dann, da bin ich irgendwie so neugierig auf das.
Ja, voll gerne, weil da gibt es glaube ich alle Facetten von.
Also ich fühle mich prinzipiell mega sicher.
Ich habe mir wirklich ein Zuhause geschaffen.
Und da merke ich, egal eigentlich, wo ich bin.
Also ich bin ja mit meinem Van nur in Europa bisher jetzt unterwegs gewesen.
Und ich würde sagen, so gut wie alle Länder, in denen ich war, habe ich mich immer extrem sicher gefühlt.
Also ich war ja auch in Skandinavien viel, also Schweden, Norwegen.
Und da hatte ich tatsächlich, also da ist so ein bisschen, wie du beschreibst, so voll in der Wildnis alleine.
Wenn man durch Norwegen und Schweden durchfährt, ist ganz viel natürlich nur Pampa, Landschaft.
Und man ist wirklich dann auch sehr, sehr einsam unterwegs.
Manchmal wirklich stundenlang kaum ein Auto auf der StraÃe gesehen.
Und da denke ich mir, was soll denn auch da passieren?
Also wenn da kaum jemand da ist, das sind höchstens Tiere, die irgendwie vielleicht eine Gefahr darstellen.
Und da kann man sich durchaus wirklich schon sicher fühlen.
Ich meine, klar, es ist dieses, ich bin jetzt alleine in der Wildnis.
Es ist eigentlich eher dieses ungewohnte Gefühl, glaube ich, was einem dieses nervöse, dieses engste Gefühl eigentlich gibt.
Weil wir sind es nicht gewohnt, wir kennen das nicht.
Und umso länger man sowas macht, umso mehr Nächte man irgendwie dann doch alleine irgendwo verbringt,
desto mehr gewöhnt man sich auch an dieses Gefühl.
Und ich finde es dann ja auch eventuell immer schöner und schöner, alleine in der Wildnis zu sein und kann das dann auch genieÃen.
Und genau, also prinzipiell stehe ich total unterschiedlich.
Also ich bin mal auf Campingplätzen, ich bin aber wirklich ganz, ganz viel auch wild.
Auf den Kanaren zum Beispiel geht es Gott sei Dank auch mega gut.
Man hat hier, es ist geduldet, würde ich jetzt mal sagen.
Es ist nicht komplett Boden, dass man eben halt freisteht und das machen auch ganz viele hier.
Und ich stehe jetzt gerade zum Beispiel bei den Klippen und da sind gerade ganz, ganz viele Camper auch unterwegs.
Es ist quasi wie ein Parkplatz einfach auch.
Also da kommen tagsüber dann auch ein paar Touristen.
Und ja, also es ist so eine Mischung aus, ich stehe mal irgendwo auf einem Parkplatz,
ich stehe mal irgendwo relativ wild, wo kaum jemand anderes dann noch da ist.
Ich stehe mal ab und zu irgendwo im Wald in Schweden am See ganz alleine, wo sonst niemand vorbeikommt auch.
Und habe die Natur mit meinem Hund komplett für mich.
Und er kann rumspringen und das genieÃen und das genieÃe ich dann einfach auch wahnsinnig.
Da wirklich so eine, es ist eine pure Freiheit einfach.
Ab und zu dann, was du jetzt angesprochen hattest, mit irgendwie im Zelt in der Natur in den Bergen zu schlafen.
Das habe ich jetzt in Norwegen auch ein paar Mal gemacht.
Und das ist so ein unglaublich geiles Gefühl.
Klar, man hat dieses Ding von, bin ich hier sicher?
Aber ich glaube, wenn man sich seinen eigenen Space geschaffen hat, den man dann irgendwie auch zumachen kann,
dann kriegt man irgendwo so dieses, okay, ja, ich bin hier sicher, wohlige Gefühl.
Man kann es dann halt voll genieÃen, Sonnenuntergänge zu sehen, sich ganz alleine und die Natur zu sehen
und einfach so eine krasse Kulisse morgens aufzuwachen, das Zelt aufzumachen oder den Van eben aufzumachen.
Und zu denken, boah, wo bin ich hier eigentlich?
Und das macht dieses Gefühl von, bin ich hier sicher?
Aber ich habe vielleicht ein bisschen Angst, auch komplett wieder weg.
Das lohnt sich, da auch so eine Hürde vielleicht zu überschreiten und zu sagen, komm, ich mache das jetzt mal.
Und umso öfter man das macht, desto natürlicher wird es für einen selber.
Und man gewöhnt sich an dieses Gefühl und kriegt mehr Sicherheit auch in sich alleine eben.
Manchmal habe ich mich auch schon gefragt, okay, wenn jetzt jemand hier zweites noch in meinem Van ist,
was bringt es mir, wenn jemand einbricht?
Also ob ich jetzt alleine bin oder zu zweit bin.
Letztendlich, so arg viel anders ist die Situation dann auch nicht.
Also wenn ich für mich alleine bin, muss ich gucken, dass ich irgendwie vielleicht denjenigen vertreib.
Wenn wir zu zweit sind, dann müssen wir es zu zweit halt irgendwie machen.
Ja, es ist nur ein Gefühl, das wir in uns tragen irgendwie,
weil wir halt die Situation nicht kennen, irgendwie alleine vielleicht in der Wildnis irgendwo zu übernachten.
Ich hatte Gott sei Dank tatsächlich in der Hinsicht noch nie eine schlechte Erfahrung.
Also es ist noch nie irgendwas passiert.
Das Einzige, was passiert ist, da war eine Freundin von mir mit meinem Van unterwegs
und ich war zum Arbeiten, habe Outdoor-Guiding gemacht in Lapland.
Und sie hat auf meinen Hund auch aufgepasst.
Und dann wurde in Portugal tatsächlich eingebrochen.
Also der Hund war im Van und sie war unterwegs und die haben dann die Scheibe halt aufgebrochen.
Und dann sind sie eingestiegen und haben halt den Van durchwühlt.
Und ja, in Norwegen wurde mein Bike geplaut.
Aber es sind alles keine Dinge, die mich als Person letztendlich, die mir geschadet haben oder so.
Klar, es ist schon ein Einbruch in deine Privatsphäre.
Aber ja, danach waren es ein paar Momente, wo ich dann schon ein bisschen mehr gemerkt habe,
okay, ich fühle mich jetzt ein bisschen unsicherer unterwegs zu sein.
Aber es ging da immer eigentlich mehr um meine Gegenstände.
Also meine Dinge, die ich halt besitze, dass da was passiert.
Weniger, dass ich Angst um mich selber irgendwie hatte.
Also da muss ich sagen, in jedem Land, wo ich war, habe ich mich super sicher gefühlt.
Ich fühle mich auf den Kanaren extrem sicher, selbst wenn der Van mal nicht abgeschlossen ist.
Oder ja, also auch in Schweden, wenn ich da irgendwo in einem schönen Naturplatz stehe,
da habe ich nicht groÃartig dieses Gefühl von, oh, ich muss die ganze Zeit aufpassen.
Sondern nee, ich lasse den Van auch mal offen und ich gehe ans Wasser und es ist alles fein eigentlich.
Voll schön.
Ja.
Also ich denke, ich komme da mal auf dich zu, weil ich kann mir das sehr gut vorstellen, mal so eine Tour zu machen,
weil ich total Lust habe, irgendwie diese Survival Skills zu lernen.
Also einfach das Gefühl zu haben, dass man selber im Wald überleben kann,
weil man einfach in der Lage ist, sich zu orientieren, sei es an den Sternen, am Mond oder auch an der Sonne,
dass man rausfindet, dass man irgendwie weiÃ, welchen Bach man folgt oder dass man einfach weiÃ, wie man Feuer macht.
So ganz banale Survival Skills, da habe ich irgendwie total Interesse dran.
Und ich glaube, ganz viele, die jetzt zuhören, könnten wahrscheinlich auch, haben jetzt irgendwie Lust, auf so eine Tour von dir mitzugehen.
Und wie gesagt, ich finde das Modell richtig cool, dass man da nicht nur Urlaub mit so einer Flucht aus dem Alltag hat,
sondern dass man das verbindet mit einem Fotoshooting, also dass man da auch so eine sehr schöne Erinnerung dran hat.
Vielleicht kannst du mal sagen, wenn ich jetzt sage, ich möchte gerne die Polarrichter sehen und mit dir nach Norwegen fahren,
wie würde das dann konkret ablaufen?
Also ich buche das bei dir und ich habe gelesen, dann kochen wir zusammen und es gibt auch Yoga.
Kannst du das mal kurz mitnehmen? Was erwartet uns so auf Gaia Venture, wie deine Firma heiÃt?
Voll gerne, voll schön. Ja, also meine Touren sind ein bisschen unterschiedlich tatsächlich aufgebaut.
Also zum einen eben mit den Photoworkshops, wo ich sage, da geht es darum, wirklich fotografisch unterwegs zu sein.
Und ich möchte auch, also das ist so ein bisschen auch ein Prozess gewesen, dass ich sage, die Touren sollen auch für Leute da sein,
die einfach Bock haben, mal eben, so wie du gerade sagst, so ein Abenteuer, so eine Van-Tour eben zu erleben und zu sagen,
ja, ich möchte raus in die Natur, ich möchte ein paar neue Skills lernen, mit denen ich mal Feuer selber mache und in die Berge wandern gehen
und dieses Gefühl von, ja, ich kann das schaffen auch irgendwie, da über Nacht mal mit einem Zelt in den Bergen zu sein
und dass es vielleicht gar nicht so eine krasse Hürde sein muss. Genau, also das Ganze ist wie dann zum Beispiel, wenn du sagst,
so Norwegen auf den Lofoten. Eine Tour, die ich eben anbiete, ist dann so, dass wir mit dem Van, das geht dann von Bordeaux los
und da starten wir dann gemeinsam mit auf der Fähre und dann geht es rüber auf die Lofoten und dort, ja, auch da,
also Alltag ist ein bisschen wieder schwierig zu definieren, aber wir sind ganz viel einfach wirklich halt mit dem Van an ultraschönen Plätzen,
wo wir wirklich halt zusammen drauÃen kochen können, ein Feuer gemeinsam machen, vielleicht ein Stockbrot uns machen und dann drauÃen sitzen können
und auch da einfach unglaublich schöne Kulissen halt, direkt am Strand und da zum Beispiel abends diese Kulisse gemeinsam genieÃen können,
drauÃen zu sitzen am Lagerfeuer, gemeinsame Unterhaltungen zu haben und tagsüber dann einfach loszuziehen und zu sagen,
okay, heute steht hier die Wanderung an, wir klimmen Reine bringen, was eine unglaublich schöne Aussicht ist, um zu fotografieren,
einfach die Landschaft zu sehen und zu sagen, hey, wir sitzen dann da oben, genieÃen gemeinsam den Sonnenuntergang und dann eben je nachdem,
also ich möchte ja diese zwei Touren eben schaffen, wenn es dann für Leute ist, die Bock haben eben auf die Fotografie und da auch mehr zu lernen,
dann gehen wir eben los und während wir halt auch unterwegs sind, gebe ich dann Tipps zum Fotografieren, bin die ganze Zeit da, um auch Fragen zu beantworten,
also es ist sehr unterschiedlich, ich hatte jetzt Leute dabei, die sind, die machen nur Hobbyfotografie, die können noch nicht viel,
die wollen wissen, wie kann ich irgendwie mit meiner Kamera manuell fotografieren, raus aus diesem Automatik und dann versuche ich da einfach wirklich möglichst viel an die Hand zu geben,
was eigentlich alles die Kamera halt so kann, auÃerhalb von dem Automatikmodus und dann eben auch ein bisschen, wie Komposition eben funktioniert
und worauf man eben achten sollte mit Lichteinflüssen und sowas, also welche Bedingungen da halt eben alle eine Rolle spielen für die Fotografie
und ja, ich glaube dadurch, dass wir halt dann den ganzen Tag auch zusammen unterwegs sind, hat es so viele Möglichkeiten, entweder mehr Fragen zu stellen,
so viel Neues zu lernen und mega schöne Fotos mit nach Hause zu nehmen, diese Landschaft einzufangen auf eine ja irgendwie ganz natürliche Art und Weise halt eben auch,
ohne, dass es sich jetzt auch nur um die Fotografie handelt, also das ist für mich jetzt schon so eine Mischung sein aus,
ich erlebe hier gerade was mega Schönes und ich nehme noch irgendwie was Tolles mit nach Hause, ich habe was gelernt und wenn das für Leute ist,
die schon mehr fotografieren und vielleicht gerade in der Landschaftsfotografie noch vielleicht mehr lernen wollen,
dann da einfach sagen, okay, ich hole noch was richtig Geiles raus und ich habe die Möglichkeit, mir vielleicht noch geile Bilder für mein Portfolio aufzubauen,
also das mal so als Background für die Fotografie, ja und es geht mir halt viel darum auch zu sagen, wir haben dann halt einfach ganz viel Zeit,
um eben in den Bergen zu verweilen, um halt auch das Beste rauszuholen, weil das schönste Licht hat einfach die Golden Hour, die Blue Hour,
nur dann passieren kann, wenn man halt sich auch Zeit aufnehmen nimmt und nicht irgendwie von Spot zu Spot sich hangelt,
sondern wirklich zu sagen, okay, ich verbringe die Zeit hier in der Natur und bin auch im Moment,
um sich einfach auch wieder Zeit für solche Dinge halt eben zu nehmen und nicht immer schon wieder die nächste Nacht so hasseln oder sowas,
sondern wirklich einfach ein schönes Abenteuer und echte Momente auch einzufangen, genau, das ist das Authentische halt einfach, was mir super wichtig ist.
Genau und dann gibt es Tage, da übernachten wir eben in den Bergen, kommen dann am nächsten Tag irgendwann zurück an den Van und dann geht es weiter,
man sucht sich den nächsten Spot zum Ãbernachten und dann eben gemeinsames Kochen am Van drauÃen und ja, wie du noch gesagt hast,
so sind auch die Möglichkeiten eben, dass wir gemeinsam Yoga machen, sondern manchmal natürlich muss man gucken, wie es vom Wetter halt alles funktioniert,
weil wir einfach ganz, ganz viel drauÃen sind und manchmal passiert es dann halt, dass es halt mit dem Wetter auch nicht alles mitmacht,
wirklich, dass es vielleicht auch mal regnet oder so, dann sind so Sachen natürlich ein bisschen schwieriger,
aber da gucke ich, dass es einfach flexibel bleibt und wir manche Tage dann zum Beispiel vielleicht auch mit dem Kajak irgendwo rausfahren können,
auch auf den Lofoten in Norwegen gibt es die Möglichkeit zu surfen und wenn da jemand Bock hat,
also es gibt einen wunderschönen Campingplatz zum Beispiel und es ist wie so ein richtiger Naturcampingplatz direkt am Strand mit Sauna,
dann kann man sagen, okay, heute ich probiere jetzt mal arktisches Surfen aus und kann am Abend noch in die Sauna gehen.
Krass.
Ja, eine geile Mischung sein, also an diesem Tag gehen wir in die Berge, am nächsten Tag können wir surfen gehen
und einen Saunaabend einlegen, um uns zu erholen dann auch wieder und mal gemütliche Abende verbringen gemeinsam an einem Lagerfeuer
und sich austauschen über Gott und die Welt, über Spiritualität, über die Fotografie, alles, was halt einfach gerade so für einen vielleicht wichtig ist.
Lisa, ich werde da definitiv auf dich zurückkommen. Ich weià aus meinen Statistiken, dass ganz viele die Folgen immer morgens auf dem Weg zur Arbeit hören,
also recht früh, wahrscheinlich im Auto oder im Zug und ich stelle mir das gerade vor, wie jemand ins Büro geht und dabei aber diese Folge hört,
die so einfach nur Lust auf Urlaub und auf Ausbruch macht, deswegen wollen wir die Leute nicht zu sehr überstrapazieren,
aber ich habe noch eine letzte Frage an dich, was du dir so für die Zukunft gedacht hast, also welche Länder würdest du gerne auch so bereisen,
gibt es noch irgendwelche Träume, die du hast oder auch für dein Business, die Drohnenaufnahmen sind zum Beispiel sehr, sehr schön, finde ich
und man sieht auch das, was du gerade beschrieben hast, sieht man auch in deinen Bildern, also die haben da wirklich so einen ganz eigenen Stil
und auch eine eigene Ruhe, finde ich, also wir verlinken auch alles in den Shownotes und da kann man auch auf deinen Instagram-Kanal dann zum Beispiel schauen
und ich finde, das ist wirklich eine ganz eigene Ãsthetik, die auch nicht so unbedingt sich an Trends orientiert,
weil es gibt ja auch diese Outdoor- oder Surf-Community und in dieser Fotografie gibt es ja auch ganz viele so trendy Sachen,
aber ich finde, da stechen deine Bilder so ein bisschen raus, genau und hast du da noch irgendwelche Ziele,
also willst du da noch irgendwie was upgraden, noch in Bezug auf die Foto-Technik oder willst du noch irgendwelche,
willst du mal nach Südamerika mit dem Van, was steht so an für dich in der Zukunft?
Ja, auch nochmal eine voll geschöne Frage und tatsächlich ist schon seit, ja fast schon seit Anbeginn meiner Reise,
die ich hier gestartet habe, denke ich die ganze Zeit, ich hätte super, super Lust mit einem Van oder mit einem,
wahrscheinlich muss es ein Offroad-Geländewagen-Camper sein, Richtung Nepal loszufahren.
Also Nepal hat mich schon vor vielen Jahren immer irgendwie so gereizt, da mal ins Gebirge zu gehen einfach
und ich habe Bock auf so ein groÃes Abenteuer zu sein, okay, ich starte von Deutschland oder wo auch immer ich gerade halt so bin
und vielleicht so einen Geländewagen-Krieg, starte da los und mache mich auf den Weg halt durch Asien durch,
durch Kyrgyzstan, Usbekistan, also all diese Länder, die so ein bisschen noch, noch mehr Wildnis halt einfach auch beherbergen,
wo ich weiÃ, okay, vielleicht indigene Völker nochmal auch wirklich zu treffen,
so dieses, ja dieses wirklich sehr, sehr authentische, wie es vor vielen hunderten Jahren einfach halt auch war,
also wirklich weg von dieser Zivilisation und rein in ein nochmal krasseres Abenteuer,
also wirklich eine Landschaft, wo ich durch die Pampa durchfahre, wo es vielleicht wirklich eben keine StraÃen mehr gibt,
sondern man sich durch GPS einfach seine Wege selber irgendwie suchen muss, durch Orientierung und so,
sozusagen, ja, so mal irgendwie in ein Gefilde zu gehen, was nochmal ganz, ganz unbekannt ist
und ich glaube, das würde ich halt finden in Georgien, ja, Mongolei, also die, ja, so Mittelzentralasien irgendwie,
würde mich nochmal total reizen und dann den Weg Richtung weiter Nepal, aber es ist nicht ganz so einfach,
ich habe mich schon ein bisschen informiert gehabt vor zwei Jahren mal, wie so ein Weg aussehen könnte
und es bedarf, glaube ich, ein bisschen Planung und ein gröÃeres Budget einfach, also mal gucken, wann das möglich wäre,
aber ja, das wäre ganz arg schön und ich glaube, das wäre halt richtig cool, das einfach auch, ja,
videografisch wahrscheinlich festzuhalten, dann mal wirklich zu sagen, okay, ein Projekt, was mehr filmisch auch umgesetzt werden würde,
das Ganze zu begleiten halt und da ja einfach nochmal, klar, Fotoreportage und sowas, aber ja,
also das wäre so ein Traum, wo ich sage, ja, wäre richtig, richtig cool.
Ansonsten, klar, ich würde gerne mal noch irgendwie vielleicht Antarktis, also nochmal auch da ein ganz anderes Gebiet,
wirklich komplett ins Eis reinzugehen.
Südamerika definitiv steht auch immer mehr auf meiner Liste, weil ich ganz viele Menschen auf meiner Reise jetzt getroffen habe,
auch aus Südamerika, die dort entweder gereist sind oder dort herkommen und umso mehr du von den Leuten irgendwie da was hörst,
also es inspiriert einen total und ich glaube, es wäre auch nochmal, ja, es ist eine schöne Kultur auch.
Genau, ich hatte schon vor Ewigkeiten auch den Traum nach Kanada, mit dem Van eben.
Ich habe mal überlegt, mit dem Van wirklich den zu verschiffen und dann nach Kanada, aber das sind alles Dinge, ja, die passieren irgendwann.
Ich lasse mich wirklich so ein bisschen da auch treiben und so gucken, was ist gerade jetzt im Moment wichtig
und im Moment, ja, fokussiere ich mich jetzt wieder, meine Touren richtig schön anzubieten
und will da auch wieder ein bisschen mehr neue Dinge ausarbeiten, beziehungsweise guck jetzt,
ich hatte schon vor einer Weile Island im Blick und guck, dass ich jetzt auch Island definitiv so wirklich sage,
okay, das gibt es dieses Jahr, also dieses Jahr soll dann eine Island-Tour auch stattfinden und ich hoffe, das klappt auch.
Genau, vielleicht sind ja Leute dabei, die jetzt sagen, ja, ich habe Bock auf Island,
weil es einfach auch super schön ist, da, ja, Videofotoaufnahmen zu machen.
Das ist eine einzigartige Kulisse und man kann auch da halt einfach schön ein bisschen Offroad sein
und ich glaube so, ich möchte noch mehr dieses ins Offroad, dieses wirklich nochmal abseits von Zivilisation.
Ich glaube, das ist so ein bisschen ein Ziel, das noch zu schaffen irgendwie mit den Touren,
da nochmal weiterzugehen, zu sagen, okay, noch mehr Offgrid zu sein.
Und genau, das so in diesen Bildern auch vielleicht, also da bildstilistisch oder sozusagen,
es darf noch weitergehen in wirklich richtig schön, ja, dieses reine Natur.
Ich glaube, ich habe davon schon so viel, das stimmt, aber wirklich nochmal ein Ticken mehr Abenteuer so einzufangen,
dieses reine irgendwie.
Ich glaube, man spürt auf jeden Fall so einen Hunger bei dir.
Hat immer so beides irgendwie, auf der einen Seite suche ich so ein bisschen, klar, mehr eine Base
und dann weià ich aber, okay, wenn ich die habe, dann wieder auch losgehen und wieder mit neuer Energie
auch für andere Menschen halt eben sowas zu schaffen.
Genau und ich habe jetzt, was ich noch sagen wollte, ich habe jetzt noch ein Unterwasser-Case eben
und das war die Frage, die du noch gestellt hattest, der Fotografie, wo ich da vielleicht noch Ziele erreichen möchte.
Ich möchte unbedingt noch gerne mehr in die Unterwasser-Fotografie, genau, und hoffe,
dass da bald noch mehr dann auch zu sehen sein wird mit, ja, vielleicht Walen, ja, einfach so ein bisschen
die Meereswelt noch zu erkunden.
Das ist jetzt gerade so noch ein groÃes Ziel auf jeden Fall, was ich habe.
Wow, also es ist irgendwie so schön zu hören, dass da der Appetit, also nicht, dass man nicht einfach irgendwann
so einen Ãberdruss hat, sondern dass es immer einen weiter in so einen Suck zu ziehen scheint,
also dass du immer noch mehr Natur oder mehr Hunger oder Appetit eben auf das Ganze hast
und dann noch tiefer, also noch weiter in die Wildnis, noch weiter in die Arktis, noch tiefer unter Wasser.
Es ist total cool irgendwie, dass du da so richtig drin aufgehst und also vielen, vielen Dank,
dass du uns in diese Welt mitgenommen hast und so einen tiefen und auch ganz ehrlichen Einblick gegeben hast,
wie das wirklich so ist mit dem Werden und Tod zu sein und seinen Traum wahrzumachen und auch davon so zu leben
und wie das dann aber wirklich auch im Alltag konkret aussieht.
Also wir verlinken alle Informationen in Show Notes und ich bin mir sicher,
da haben ganz viele Leute irgendwie Interesse dran oder vielleicht auch noch Fragen
und können sich dann gerne eben bei dir oder auch bei unserem Instagram-Kanal auf Traum und Tagelohn melden.
Ja, also ich bin auf jeden Fall super inspiriert jetzt und habe richtig Lust und werde auch nochmal auf dich zurückkommen.
Ja, voll gern, das freut mich. Ganz arg, ja, sehr schön. Vielen Dank dir auch.
Alles Gute dir, Alisa, für deine Touren und einfach gutes Reisen.
Dankeschön.
So Leute, das war die Folge mit Alisa. Ich hoffe, ihr hattet genauso viel Inspiration und Spaà wie ich.
Ich fand es unglaublich, ihr zuzuhören, wie sie ihren Weg meistert.
Schreibt mir doch gerne auf Instagram in den Kommentaren, was diese Folge bei euch so hinterlassen hat
und natürlich auch, wenn ihr Anregungen habt für weitere Gäste und weitere Folgen.
Und ich freue mich schon auf meinen nächsten Gast.
Und ja, schickt die Folge gerne jemandem, der den Podcast noch nicht hört.
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Meldet euch gerne jederzeit.
Alle Links und alle Informationen zu Alisa und zu Traumtageln findet ihr wie immer in den Shownotes.
Ich bin euer Host Elena und wir sehen uns bei der nächsten Folge.
Hören uns natürlich auf.
Ich kann nur sagen, immer schön fleiÃig weiter träumen.