guten Geschmacks. Ihr hört Traum und Tagelohn. Ich bin euer Host Elena und in diesem Podcast
spreche ich mit interessanten Frauen in kreativen Berufen über den Spagat zwischen dem groÃen Traum
und dem täglichen Brötchen verdienen. Heute ist Ulrike bei mir. Sie ist Fotografin aus
Bayer Spronn im Nordschwarzwald und ich bin super gespannt, was sie mir über ihren Alltag,
ihr Leben, ihre Projekte und was ihr so im Leben generell richtig ist erzählen wird.
Wir gehen direkt rein. Viel SpaÃ. Hallo Ulrike, schön, dass du bei mir bist. Ich freue mich und
ich bedanke mich, dass ich bei dir sein darf. Sehr gerne. Also du bist die erste Fotografin
hier bei uns und du kommst aus Bayer Spronn und du hast mir ein Gegenstand mitgebracht.
Durch den Gegenstand stellen wir immer die Gäste vor, für alle die neu sind. Das ist
immer einfach eine schöne Art jetzt den neuen Gast kennenzulernen. Also Elena,
der Gegenstand ist jetzt in meinem Auto, aber der Gegenstand ist auch hier. Der Gegenstand
ist in meinem Auto mit Schraubverschluss, aber er ist hier. Tatsächlich, das ist mein Gegenstand,
den ich im Auto habe. Okay, jetzt kannst du allen sagen, was das für ein Gegenstand ist. Also Sprudel,
ein Glas mit Wasser. Sprudel ist jetzt das nicht so unbedingt, aber es ist Wasser. Also ich habe
dir ein Wasserglas mitgebracht. Ich habe halt mit Schraubverschluss, weil der Schraubverschluss,
das wäre jetzt ein bisschen blöd mit dem Autofahren, schütte ich es aus. Aber eigentlich
ein Glas Wasser. Okay, das ist mein Gegenstand, den ich dir mitbringe. Und führ mal aus,
weil das Wasser mich mein Leben lang begleitet hat, mit all meinen Dingen, die ich getan habe
und nicht getan habe und die mir begegnen und das Wasser so eine Selbstverständlichkeit in
unserem Leben hat, in unser aller Leben auf dieser Welt und wir kommen aus dem Wasser und
wir gehen wieder ins Wasser. Und das Wasser findet aber keine Beachtung. Und das Gefühl habe ich und
das Gefühl habe ich schon immer und das begleitet mich in meinem beruflichen Leben, in meinen
Projekten und es begleitet mich auch in meinem privaten Leben. Ich lebe am Bach. Ich bin am Bach
groà geworden. Das ist immer ein Rauschen und ein Rauschen und mich zieht es zum Wasser. Und das
Wasser ist unsere Grundlage, dass wir überhaupt hier sein können. Und wir nehmen als Menschen zu
sehr, zu wenig Rücksicht auf das Element Wasser. Das ist das wichtigste Element. H2O. Und deswegen
habe ich dir jetzt ein Glas Wasser mitgebracht. Zufall. Das macht total Sinn. Ich habe dich auch
besucht in Bayerisch-Bronnen und das ist wirklich schön, wie du da wirklich direkt am Bach bist. Und
was mir erzählt, der Bach ist immer schmaler geworden mit den Jahren. Ja, genau. Also er wird
schmaler, auch wenn man das nicht vermutet, weil es ja eigentlich so sehr viel regnet. Aber es regnet
einfach zu viel in zu kurzer Zeit und das Wasser bleibt nicht. Und das Wasser, wir haben Grundwasser
Probleme. Auch also wir hier jetzt, also sehen wir das jetzt mal als Deutschland, wie im Südwesten,
vor allen Dingen im Nordschwarzwald, man sieht es an den Bäumen, an den Wäldern, geht es noch
relativ gut. Aber mit den Jahren immer schlechter und auch unser Grundwasser wird immer mehr
zurückgehen. Also jetzt im Moment ist es okay. Aber wie zum Beispiel dieses Jahr, wir haben keine
Schneeschmelze. Also das Wasser, das was dann so sickert, in der Grund, das fehlt. Wir haben viel
Regen und es schwimmt es weg. Deswegen werden wir immer mehr ein Wasserproblem bekommen. Weltweit,
überall, durch, natürlich durch den Klimawandel, aber auch durch Verschmutzung, extrem durch
Verschmutzung. Das sehe ich fast als gleichwertiges Problem an, der Klimawandel und die Verschmutzung.
Unsere Meere, 85 Prozent, glaube ich bin jetzt richtig, bin jetzt nicht ganz sicher, aber ich
glaube, also zumindest mal die Meere machen den Hauptteil unserer Erde aus. Die sind schon so
sehr verschmutzt und mit Mikroplastik versehrt und die Korallenbleichen beginnen und unsere
Meere sind einfach nicht mehr gesund und geben uns dann auch nicht mehr das Wasser, das wir benötigen
oder die Erderwärmung macht es und so weiter. Also das müssen wir jetzt nicht so genau ausführen,
aber das Wasser ist ein ganz, ganz wichtiges Thema in meinem Leben und es sollte ein wichtigstes
Thema auch in anderen Leben sein. Das ist auch ein schöner Ãbergang jetzt zu dem Land, das du
neulich bereist hast. Wo bist du denn gerade hergekommen? Aus Mauretanien, in den Sahara.
Mauretanien ist ein Land, das eigentlich jetzt nicht so bekannt ist wie, also für viele irgendwie,
wo liegt es eigentlich? Also es liegt südlich vom Westsahara, grenzt an Mali. Es ist ein riesengroÃes
Land, aber es ist halt nur Wüstenland und an den Senegal und an den Atlantik. Genau,
und ich war in Mauretanien für so ein Hilfsprojekt, das nennt sich Helfende Hände. Der Sitz von diesem
Verein ist in Nagold und das macht eine Frau hier aus Altensteig. Die ist Vorsitzende, das ist die
Gaby Frei und die macht das klasse, weil das ist ein kleiner Verein, der im Kleinen hilft,
aber eigentlich zur Selbsthilfe. Also sie stöÃt Projekte an, sie ist nah an Bürgermeister,
an Leuten, die irgendwie dann so eine Stadt oder so eine Region auch gestalten. Da ist sie nah dran
und hat dann ihre Kontakte, die dann auch dann übers Jahr hinweg, wenn man dann nicht vor Ort
ist, dann diese ganzen Dinge dann auch weiter betreut. Und du bist aber als Fotografin dabei.
Und mich hat sie mitgenommen, um das zu dokumentieren und ich war schon 2008 schon
in Mauretanien. Da war ich nicht so ganz überzeugt, weil da ist man mit irgendwie 120 Menschen da
runtergereist und hat irgendwie alles Mögliche gemacht, aber irgendwie hat das keine Substanz
gehabt. Und wenn man so im kleinen Bereich mit wenig Menschen da aktiv wird, dann hat man erst
mal viel mehr Zugang zu den Einheimischen, zu den Bewohnern und kriegt dann auch ein anderes,
so ein freundschaftliches Verhältnis und es läuft auch auf einer respektvollen Art und Weise. Zum
einen wie zum anderen und das hat mich sehr überzeugt. Und da habe ich das jetzt mit begleitet
und fotografiert und auch das Land natürlich und die Landschaft und die Menschen und das ist
alles ganz groÃartig. Die Bilder, die du jetzt auf der Homepage hochgeladen hast, das sind schon die
Deinen Bilder von der Reise? Ja, aber das sind jetzt von der Reise, also die von den Projekten, die habe ich
jetzt so noch nicht. Also das machen die helfende Hände. Also ich habe ja meinen eigenen Insta-Account,
da mache ich dann halt meine Bilder, so schöne Bilder. Aber die Projektbilder, die kriegt alles
die helfende Hände und die können dann damit wursteln und machen und tun. Das heiÃt, du bist
sozusagen in Deinen Auftrag mitgekommen, um die Arbeit zu dokumentieren, aber hattest dann noch
so natürlich freie Zeit oder auch eigene Projekte? Natürlich, natürlich auch. Also die wollen auch
Dir ihr Land zeigen. Also die Mauretanier ist ein sehr, sehr armes Land. Das muss man einfach sagen.
Und es sind nicht viele Menschen, es sind vier Millionen auf vier Mal so groà wie Deutschland.
Und die haben aber ein Riesenstolz auf ihr Land und die wollen Dir, wenn Du da kommst,
wollen Dir das auch alles zeigen, was sie haben. Aber Du siehst dann natürlich schon auch, also
den Klimawandel extrem merken die natürlich schon viel extremer wie wir hier. Also das so.
Und jetzt sind wir wieder bei meinem Geschenk oder meinem Mitbringsel, das Wasser. Die haben ein extremes
Wasserproblem. Und jetzt kann man sagen, ja, ist ja klar, Sahara, Wüste, ist eh kein Wasser. Aber
natürlich geht das Grundwasser. Die haben ja Grundwasser, die müssen ja irgendwie, brauchen
sie das ja. Und das Grundwasser war nur fünf Meter und mittlerweile so 15 Meter tief. Das heiÃt,
sie müssen bohren, 15 Meter tief. Vorher war so fünf Meter, das sinkt nach unten. Und sie haben
ein Stück Atlantikküste. Klar, kann man Entsalzungsanlagen bauen und derlei. Aber das ist
natürlich unfassbar teuer und aufwendig. Und das wird wahrscheinlich auch irgendwann kommen, weil
sonst wird es schwierig. Das ist schon bei einem sehr wichtigen Punkt, der mich interessiert, weil
ich komme ja auch vom Dokumentarfilm. Wie gehst du mit deiner Rolle um? Also du breitest dich auf
die Reise vor als Fotografin. Aber immer wenn man so nah mit Menschen arbeitet und auch mit sozialen
Themen oder mit Klima-Themen oder Ungerechtigkeiten generell konfrontiert wird mit Schicksalen, dann
ist man, gerade wenn du im Rahmen von der Entwicklungshilfe reist, sehr leicht, also natürlich
auch emotionalisiert von dem Ganzen. Nimm uns doch mal mit in diesen Prozess der Distanzierung, also
der professionellen Distanzierung. Also du reist da als ganzheitlicher Mensch hin. Aber wie schaffst
du es, dich ein Stück weit auch abzugrenzen, um Fotos zu machen, zu beobachten? Also welche
Rollen hast du da inne und wie gehst du damit um? Also setzt du dich damit irgendwie auseinander?
Also da ich ja jetzt zum Beispiel in Mauritanien ja immer Menschen um mich habe, also einheimische
Menschen, die mich immer begleiten. Erstens bin ich der arabischen Sprache nicht allzu mächtig
und Französisch ist jetzt auch nicht so arg mein Ding. Aber das funktioniert nur einigermaÃen mit
den Menschen dort, also mit den Einheimischen, die mich begleiten und die Dinge, die man da sieht.
Aber wir bringen Hilfe und die Hilfe, die macht in den Menschen, die ich da sehe, ein gutes Gefühl
und deswegen kriege ich da ein gutes oder kriegen wir, also ich bin da wirklich ja nur dabei. Also
das sind ja die Menschen, die da, also wir sind ja dann Schwestern dabei. Also letztes Mal war die
Karin eine deutsch-französische Krankenschwester und die hat die Leute alle versorgt und die sieht
natürlich schon viel mehr das Elend, viel mehr wie ich. Ich bin da eher im Hintergrund. Ich
dokumentiere das oder ich fotografiere das auch mal, aber ich bin da jetzt nicht so nah dran an
den Geschichten, wo da tatsächlich dann arbeiten, weil erstmal habe ich die Kamera zwischen mir und
der Geschichte. Das ist ganz wichtig und zweitens muss man einfach sagen, bin ich dann doch nicht
so nah da dran, wie die dann, die da helfen. Das muss man einfach sagen und wir machen viel
schulen und das letzte Mal hat man auch so ein neues Projekt kreiert und zwar ein Kühlhaus für
den Markt, wo die da ihre Fische dann drin kühlen können, damit die nicht kaputt gehen. Also solche
Dinge und das sind natürlich jetzt keine Lebensschicksale, sondern das ist einfach für
die ein Mehrwert wieder in ihrem Leben oder Verbesserung da für die ganze Geschichte und
deswegen, da ist Mauretanien vielleicht nicht so das richtige Beispiel. Da muss ich eher Burundi
nennen. Also ich war schon Burundi für die helfenden Hände und das ist nochmal eine andere Nummer. Also
das sind wirklich, das hat mich mehr mitgenommen, das ist jetzt aber auch schon eine Weile her, dass
eigentlich das Drumherum in dem Land viel extremer ist. Also du hast ein Hilfsprojekt, da tust du
Gutes. Wir haben da so ein Waisenhaus besucht und da haben Handwerker, haben da eine neue Küche
gebaut und da hat man in dem Waisenhaus auch gelebt mit den Kindern und mit den Frauen. Das sind
meistens Frauen gewesen, die irgendwie verlassen worden sind oder geschlagen worden oder so und
die haben da Zuflucht gefunden. Und da haben wir dann praktisch eine neue Küche, also nicht
jetzt eine Küche, wie wir uns das vorstellen, sondern eher so einen Ofen, der geschürt wird
mit Holz und dann haben die oben eine Platte und fertig und dann können die darauf kochen und nicht
wie jetzt das normalerweise auf der Feuerstelle und wo dann halt auch viele Giftgase dann
entstehen in so einer Hüte drinnen. Und das war eigentlich, das Schlimme war eigentlich das AuÃendran.
Wie die Kinder dann kamen von der ganzen Region in zerfletterten Klamotten, in erbärmlichen Zustand,
zum Teil auch mit wirklich fürchterlichen Ernährungswurmbäuschen, das kommt ja von schlechter
Ernährung oder das weiÃt du auch, warst ja auch schon in Afrika. Und das hat mich dann doch mehr
erschüttert, weil man dann den einen hilft und den anderen nicht. Und damit konnte ich ganz schlecht
umgehen, weil ich gedacht habe, jetzt kriegen die da, die kriegen Klamotten aus Spenden, die kriegen
die kriegen da viel gemacht und aber die ganze Region auÃenrum eben nicht. Und das ist in
Mauretanien anders. Also da profitiert irgendwo jeder davon. Da wird eine Schule gebaut oder es
gibt Geld für Schulsachen und da profitieren alle davon irgendwie. Egal ob man jetzt in der
Institution lebt oder nicht, sondern da profitieren alle davon. Das hat mich, deswegen kann ich da gut
mit umgehen und auch vom Fotografieren her. Aber in Brundi war das schon anders. Und da habe ich
schon manche Träne verloren. Ich denke, die Welt ist doch echt ungerecht. Und das ist genau, glaube
ich, dieser Konflikt, dass man ja immer ein ganzer Mensch bleibt, auch wenn man professionell hinreist
und eigentlich Aufnahmen machen will. Es lässt dich ja nicht kalt und ich habe es auch schon von
Kolleginnen und Kollegen erlebt, dass man dann auch noch tiefer reingezogen wird, also dass man
fast schon so eine Art Spendenaktion startet, dann für die Protagonisten des Films oder sowas.
Und das finde ich immer spannend. Wo schafft man dann den Absprung? Also wo weià man, okay,
das ist meine Arbeit. Hier kann ich wirken, hier kann ich was machen. Aber wenn ich mich jetzt zu
sehr reinbegebe, dann nehme ich auch schon gleich wieder eine andere Rolle ein. Oder es nimmt auch
kein Ende, weil es hält ja nicht auf mit der Armut. Es ist ein bisschen schwer, sich da professionell
ein bisschen zu verorten. Und das finde ich immer total spannend, weil wir reisen ja auch hin und
nehmen das mit, was uns geprägt hat. Ich weià nicht, ob du das auch kennst, aber ich hatte in
Afrika so das Gefühl, das erste Mal richtig zu spüren, dass ich weià bin. Also das habe ich
davor nicht gespürt. Und wenn man da ist, dann merkt man das eigentlich, dass man irgendwie anders
aussieht und weià ist, wie gehst du mit diesen Sachen um. Also man hört ja immer so Dwight Gaze,
also dieser weiÃe Blick, mit dem wir aus Europa nach Afrika reisen. Du warst ja jetzt schon mehrfach
dort. Hat sich das über die Zeit irgendwie auch verändert? Am Anfang reist man bestimmt bei der
ersten Reise irgendwie auch als Tourist hin und irgendwann verändert sich das. Vielleicht kannst
du da nochmal aus dem Nähkästchen plaudern. Ja, das stimmt. Also die Hautfarbe spielt schon echt eine Rolle,
also weil du halt sofort abgestempelt wirst. Da kommt der WeiÃe, der ist reich und so. Aber
in Burundi zum Beispiel war das viel extremer. Also Burundi, Schwarzafrikaner, Mauritanien,
gibt es ja verschiedene Ethien, also die arabische, also die maurische Ethie, auch die schwarzafrikanische
vom Senegal hoch. Da mixt sich das ja alles so ein bisschen. Da fand ich jetzt so, der Unterschied
von meiner weiÃen Farbe zu den Menschen, weil da eh unterschiedliche Ethien sind, war das okay. Wenn
du dich dann auch dem öffnest, wie die leben. Also man muss sich halt dann, oder sollte sich
halt dann auch dementsprechend verhalten. Also mir war es immer ganz wichtig, also auch wenn es 40
Grad hat, also gut 40 Grad haben wir nicht ganz erlebt, aber 38 Grad haben wir auch mal erlebt,
du hast dann halt ein langes Kleid an oder hast eine lockere Fluterhose an. Du bist aber über
die Schultern bedeckt und guckst, dass du da jetzt nicht irgendwie, wie bei uns jetzt, oh es ist heiÃ,
jetzt machen wir hier so ein Trägershirt. Das geht halt nicht und das sollte man auch nicht. Also
da sollte man einfach auch Respekt vor haben und das finde ich auch in Ordnung und auch wichtig.
Und was auch wichtig ist, dass du den Menschen gegenüber offen bist, egal ob du jetzt auch die
Sprache sprichst oder nicht. Du musst den Menschen gegenüber offen sein und die wahrnehmen so
gleichwertig, wie wenn ich jetzt in Frankfurt bin und lerne da jemanden kennen oder habe da
irgendwie jemanden und fertig. Also das muss einfach, mein Sohn hat mal gesagt, Mama, der ist jetzt 26,
wir dürfen die Farbe im Gesicht nicht sehen, die gibt es nicht. Das sind Menschen und so muss man
das einfach und das habe ich mir echt zu Herzen genommen, weil ich auch manchmal denke, ach guck mal, aber
nein, es sind Menschen und dann und wenn du das dann zum Ausdruck bringst und auch durch deine Art, dann
habe ich eigentlich da in Mauretanien jetzt war das völlig okay. Also da, das war auch kein
Unterschied. Es war ein Unterschied, natürlich die Männer, die geben dir jetzt nicht unbedingt die Hand,
die fremden Männer sowieso nicht und auch die, die um dich herum waren. Also die Berührung und so, da
darfst du dich ja selbst als Ehepaar nicht so arg berühren. Also das ist einfach so und die Frauen, die
sind sehr offen zu dir als Frau, aber bei den Männern eben nicht so sehr und das, aber das ist doch
in Ordnung. Das ist dann ja kulturenfertig, aber da habe ich jetzt nicht das Gefühl gehabt, dass ich da
als WeiÃe komme. In Burundi sehr wohl und ich weiÃ, du warst in Kenia. Genau, ich war in Kenia. Also und
da war man wirklich und Burundi ist jetzt ein Land, da reist kein, da gibt es keine Touristen. Das ist
ein Land mit immer noch, ja, bürgerkriegsähnlichen Zuständen nicht, aber es ist schon, also das kannst
du nicht mit Ruanda vergleichen. Ruanda, das ist geordnet, das wird autokratisch geführt, keine
Frage, aber es ist ein geordnetes Land, ein sauberes Land. Da gibt es auch nicht so viel Korruption und
es gibt es auch, keine Frage, aber nicht so wie in Burundi. Wir sind mal in Ruanda gelandet, da war alles
irgendwie geordnet, wie ich gesagt habe und dann sind wir über die Grenze rüber und dann denkt,
boah, hier ist echt schwierig. Da kann es auch sein, dass du angehalten wirst und dann steht da
irgendwie zwei Typen mit Militär, du weiÃt aber nicht, wer das ist und die haben da zwei Gewehre in
der Hand und so und gucken dich da böse an, also da kriegst du Angst. Also Burundi ist schon mal eine andere Nummer.
Und da war ich, meine Handwerker haben ja da viel arbeiten müssen auf der Baustelle, ich habe ja
eher so die Möglichkeit gehabt, auch mal rauszugehen, habe auch einen Ãbersetzer dabei gehabt und dann
sind wir mal auf dem Markt und dann rannten auf mich 150 schwarze Menschen zu. Die rannten auf
mich zu und waren wie eine Traube um mich herum. Ich habe da Bilder gemacht, also ich habe die
Kameraschiene nicht halten können und dann habe ich zu meinem Ãbersetzer, der war von dem WeiÃenhaus,
ein Helfer, habe ich gesagt, bleib bei mir, bleib bei mir, geh nicht von meiner Seite, weil das war
schon echt, da habe ich schon echt gemerkt, ey, du bist eine weiÃe Frau und deswegen rennen die jetzt auf
dich zu. 150 Leute um mich herum, wie so eine Traube. Und da ist mir das bewusst geworden, ich
habe eine weiÃe Haut und das ist da was Besonderes. Und dann habe ich mit dem Ãbersetzer, habe ich
dann gesprochen, was wir hier machen und dann, die kennen sich ja auch alle da in der Region und so,
dann war das auch okay. Und dann sind wir wieder zu den Marktständen gegangen und dann durfte ich
da auch fotografieren. Da haben die Salz verkauft, wie früher bei uns im Mittelalter, so ein Salzhaufen
und da hat man das Salz dann so löffelweise abgepackt in so ein kleines Tütchen rein und
so hat man dann sein Salz gekauft. Da waren Dinge zum Verkaufen, die fliegen bei uns aber mal ganz
schnell in Müll, in Sperrmüll oder wo auch immerhin, haben wir keine Verwendung mehr dafür,
machen die alles noch was draus und haben da so einen Handel in sich, fand ich sehr, sehr spannend.
Aber das war am Anfang, als ich da auf diesen Markt kam und die auf mich zu rannten, das war
ein ganz besonderes Erlebnis für mich, wo mir meine Hautfarbe bewusst wurde. Ansonsten bin ich da
eigentlich, ja. Ich finde ein Stück weit muss man sich davon auch lösen, weil also wenn man sich zu
sehr über diese Sachen beschäftigt, dann macht das einen zum Teil vielleicht auch handlungsunfähig,
festgestellt. Also ich sage immer, solange du selber kein Arschloch bist, kann dir gar nicht
so viel passieren, weil ich bin damals in meinem Projekt so gestartet, dass ich recht einfach los
gegangen bin. Ich hatte auch einen Co-Regisseur aus Kenia, aber im Laufe des Projekts haben sich
ganz viele politische Themen aufgetan, wo uns dann bewusst wurde, können wir das überhaupt so erzählen
und was, also in welcher Konstellation, Machtverhältnisse und dies und das. Also es wurde
ganz viel auf den Tisch gepackt, aber als wir eigentlich gestartet sind, hatten wir keine bösen
Absichten und waren so komplett einfach nur interessiert an den Leuten, an dem Land und so
weiter. Und da ist immer die Frage, wie findet man persönlich so das richtige Maà an sich damit
auseinandersetzen, wie man da hingeht, in welcher Rolle, in welcher Funktion, welchen Blick, auch mit
welcher Verantwortung und welche Geschichten man erzählt und so weiter. Gleichzeitig aber auch eben
sich nicht so sehr dieses ganze Politische zu verstricken, sondern einfach nur ein Mensch zu
bleiben und einfach nur mit den anderen Menschen zu interagieren. Und ich habe da auch ein ganz gutes
Beispiel dafür, also einmal mit der Kamera. Wir sind teilweise auch an Regionen gereist, wo die
Leute Angst hatten vor der Kamera. Ich weià nicht, ob du das auch kennst, dass man, also teilweise auch
aus Aberglauben heraus, dass man gedacht hat, die Kamera stiehlt die Seele und das ist auch ein
bisschen so. Also wir stehlen ja auch irgendwo die Seele der Menschen. Das fand ich sehr poetisch,
aber auch sehr zutreffend in dem Fall. Und auf der anderen Seite sind uns auch Leute begegnet,
die Angst hatten vor der Kamera insofern, als dass sie gesagt haben, es kommen immer WeiÃe und machen
Fotos von uns oder Videos und Filme und reisen dann damit ab. Wir wissen nicht, was damit passiert
und die verkaufen das dann für teuer Geld an Leute, die das exotisch finden. Und das hat mich irgendwie
auch berührt, weil das stimmt natürlich und das wird ja auch in einem groÃen MaÃe jetzt vielleicht nicht gerade von
dir und mir, aber vielleicht von anderen auch so gehandhabt. Vielleicht kannst du uns doch mal sagen,
worin unterscheiden sich die Bilder, die du privat sozusagen, also unabhängig von der
Hilfsorganisation geschossen hast. Wie unterscheiden sie sich stilistisch von diesen Auftragsbildern und
was passiert mit denen? Also die Bilder, die ich jetzt unabhängig von den Projekten mache,
wobei das bei mir verschwimmt. Also das kann man so nicht ganz genau trennen. Also was ich immer
mache ist, also das habe ich in Burundi gemacht und das habe ich jetzt einmal in Rütanien gemacht. Wenn
ich dann die Menschen fotografiere und ich weiÃ, ich komme wieder hin, dann mache ich Abzüge und
dann bringen die denen mit und dann haben die eine Riesenfreude. Also das mache ich jetzt zum Beispiel immer gerne.
Und meine Bilder, die ich jetzt unabhängig von den Projekten mache, mache ich Ausstellungen und
präsentiere die meistens in Verbindung mit den Projekten. Also du warst ja bei mir im Studio, hast
das ja gesehen. Da habe ich zum einen die Landschaft und wie die Menschen leben und Porträts
und zum anderen habe ich dann immer so die Projektgeschichte, die dann präsentiert, was wir
da machen. Und ansonsten mache ich eigentlich nicht so arg viel damit. Ich habe die dann und ich gucke
die an und dann sind die in meinem Rechner oder in meinem Archiv oder wenn ich Abzüge machen lasse.
Und habe aber jetzt so noch gar keine, also nicht so eine konkrete, also für das verwende ich es
jetzt zum Beispiel. Also wenn ich eine Anfrage habe für einen Bericht, für eine Zeitung oder
für eine Illustrierte, dann suche ich Bilder raus und veröffentliche die dann auch. Die Genehmigung
von den Menschen, was du meinst, was passiert denn mit meinem Bild, wenn du jetzt das Bild von mir
machst, ist ja in dem Moment frage ich, ich bin vor Ort, ich frage, darf ich sie fotografieren? Und
dann stelle ich mich vor, ich bin Fotografin, ich bin für die helfenden Hände unterwegs und kann
ich das Bild machen? Darf ich das Bild von ihnen machen? Und dann sagen die ja und dann fotografiere
ich sie. Und dann habe ich, natürlich kann ich nicht sagen, das wird veröffentlicht oder nicht
veröffentlicht oder das wird gesehen. So weit kann ja sein, es wird auch nicht gesehen, aber sie wissen,
es ist in einem anderen Kontext, wie ich bin jetzt Urlauber und mache jetzt mal ein Bild von dir.
Und sie wissen das, sie kriegen das auch mit. Und dann habe ich für mich das Gefühl, ich habe
Genehmigung, um mit dem Bild auch mehrwertig arbeiten zu können. Also ich würde es jetzt auch
nicht für viel Geld verkaufen, weil das bei mir eh keiner kauft für viel Geld. Also von dem her
bekommt es gar nicht meinen Kopf. Aber wenn ich damit was Gutes bewirken kann und das Land darstellen
kann und die Menschen darstellen kann und die Wertigkeit, dann hat es für denen einen Mehrwert
und für mich hat es einen Mehrwert. Und von dem her denke ich, sind wir da d'accord. Und ich kenne die
Problematik. Ich bin ja jetzt nicht nur in Afrika unterwegs. Ich bin ja öfters auch im Regenwald
unterwegs oder dann bei Menschen, die im Regenwald leben. Und auch da frage ich dann,
weil ich das für den Regenwald, also ich arbeite auch im Regenwald für Projekte,
um dem wieder einen Mehrwert zu geben. Wenn ich jetzt ganz privat weg bin, ohne ein Projekt,
ohne was dem Land geben zu wollen mit meiner Fotografie, dann fotografiere ich keine Menschen.
Also nicht so jetzt aus dem Nichts heraus, mache ich nicht. Also ich habe das schon in Thailand
gehabt. Da war ich ganz, wie sagt man da, ganz privat so Urlaub machen, sozusagen. Und dann war
da eine nette Frau und dann habe ich sie mal gefragt, ob ich sie fotografieren darf. Und sie
hat gesagt, nö, eigentlich nicht. Und ich sage, ja, okay, alles gut, mache ich, brauche ich auch nicht.
Und dann mache ich das nicht und fertig. Also für Geld mache ich eh keine Porträts. Also wenn jemand
zu mir sagt, ich möchte 5 Euro oder 5 Dollar oder so, dann sage ich, nö, das machen wir nicht. Weil
das finde ich, da kommt keine Seele rüber. Das ist auch interessant. Also die Erfahrung habe ich
jetzt gemacht. Also ich habe es selber noch nie bezahlt, aber ich sehe es ja bei anderen. Wenn
du da irgendwo bist und du sagst, kann ich dich fotografieren? Und er sagt, ja klar, aber dann
gibst du mir bitte 5 Dollar und die machen ein Bild. Dann ist die Seele da nicht zu sehen. Die
Seele kommt nur dann, wenn du zu dem Mensch, der da ist, eine Verbindung kriegst. Und die kriegst
du dann durch irgendwas, was dich verbindet. Und mich verbindet das, dass ich in diesem Land bin
und für das Land was machen möchte. Ob das jetzt im Regenwald ist oder ob das jetzt in Afrika ist
oder sonst irgendwo. Also ich war jetzt mit Privat, war ich in Namibia und Botswana. Da gibt
es ja auch schwarze Menschen. Da habe ich aber nur Elefanten und Giraffen und derlei fotografiert
und keine fremden schwarzen Menschen. Leute, die ich kannte, natürlich schon, weil ich kenne da
auch schon viele. Aber jetzt keine fremden Menschen, weil ich habe keine Verbindung dazu,
dann mache ich es auch nicht. Okay, du bist nämlich auf Reisen. Das ist echt voll schön. Wir
reden ja hier im Podcast auch so über den groÃen Traum, den man vielleicht als junges Mädchen hatte
und dann, ob man diesen Traum dann auslebt und wenn ja, wie oder zu welchem Preis. Und so wie
das sich jetzt erstmal so anhört, klingt es ja voll schön, dass du als Fotografin durch die Welt
reist und in Bayersbronn am Bach lebst. Vielleicht kannst du uns da nochmal zurücknehmen in die
Kindheit oder in die Anfänge. Wie bist du überhaupt zur Fotografie gekommen? War das so dein groÃer
Traum früher? Ja, also mein groÃer Traum war das eigentlich nicht in Anführungsstriche, in
Anführungsstriche, weil, also wir hatten als, ich komme aus einem Gasthof in Tonbach und mein Bruder
ist ein Jahr älter als ich und der hatte so ein Schwarz-WeiÃ-Labor. Bei uns oben auf der Bühne
hat man das eingerichtet, Schwarz-WeiÃ-Labor. Ich bin schon als Kind, bin ich also mit Fotografie
groà geworden und fand es immer ganz toll und er hat es immer ganz groÃartig gemacht und irgendwann
habe ich es halt auch mal selber gemacht. Aber das war nie so in mir drin, ich möchte jetzt unbedingt
Fotografin werden, weil das im Schwarzwald nicht so sozialisiert ist, so einen Beruf als Mädchen zu
machen. Also ich bin jetzt auch schon ein bisschen älter und da hat es auch geheiÃen, das weià ich
noch, ich war eine gute Grundschülerin, aber das Mädchen, das geht auf die Realschule, weil Gymnasium, so war es auch, so.
Mit so einem Duktus bist du aufgewachsen und das war schwierig, dann sich dann ein Fotograf, also
Fotograf ist ja eh ein Beruf, vor 45 Jahren gewesen, wo es nicht so normal war für eine Frau sowieso.
Hier im Schwarzwald.
Und hier im Schwarzwald auch. Also gut, Porträtfotografin gab es da oder Porträtfotograf,
jetzt irgendwie, aber das war jetzt nicht, was mich gereizt hat, irgendwelche Hochzeiten zu
fotografieren, tue ich bis heute auch nicht so arg viel. Also für Freunde und Bekannte mal ja,
aber ansonsten bin jetzt keine Hochzeitsfotografin und so in der Richtung, das ist jetzt nicht so mein
Steckenpferd. Aber, und jetzt kommt es eigentlich, also ich war dann eine gute Realschülerin oder
Realschulabgängerin und dann hieà es ja, jetzt machst du doch Wirtschaftsgymnasium, Abitur, also.
Und dann bist du aber in der Lebensphase mit 16, 15, 16, da hast du aber nicht mehr so arg viel Bock
auf Schule. Also irgendwie spielen da andere Dinge eine groÃe Rolle und ich war dann eine schlechte
Wirtschaftsgymnasiastin in der 11. Klasse und mir hat die Schule überhaupt keinen Spaà mehr gemacht,
ich wollte auch nicht mehr und so. Und dann war eine einzige Stellenausschreibung von einem Betrieb
in Freudenstadt, der Werbefotografie angeboten hat und zwar so Kalender und Postkartenwerbung,
Tourismus und all so Zeug und der hat eine Lehrstelle angeboten. Und da weià ich noch,
habe ich zu meinen Eltern gesagt, also ich bewerbe mich jetzt da und wenn ich genommen werde,
dann höre ich mir die Schule auf, dann mache ich kein Abitur. Und wenn ich nicht genommen werde,
dann setze ich mich auf den Hosenboden und werde eine ganz gute Schülerin. Und tatsächlich hat
es geklappt. Also das war so, ich bin jetzt nicht so ein Glückskind, was sowas anbelangt,
aber das war echt der Jackpot. Es waren 150 Bewerber auf diese eine Stelle, weil die war
schon sehr sensationell besonders. Und es war auch nicht so, dass man da einfach eine Zusage
gekriegt hat, sondern man musste da dann Probe fotografieren und da musste man zeigen, was man
bis jetzt schon in der Fotografie alles kann. Und da ich ja viel Vorwissen hatte oder überhaupt
Wissen hatte und auch das auch gut, nicht schlecht fotografiert habe. Praktisch musste
ich dann da Probe fotografieren. Da hat man mich dann abgeholt. Ich war ja 17 Jahre alt. Hat man
mich da abgeholt und dann musste ich auf dem Marktplatz die Kirche fotografieren. Die
Freundstädter Kirche. Und das habe ich dann gemacht und dann gab es nur ein Vorstellungsgespräch. Und
dann habe ich die Zusage gehabt. Das fand ich schon sehr sensationell. Aber und jetzt kommt ein
Aber. Ich habe irgendwann später mal meinen Chef gefragt, wieso er mich eigentlich genommen hat.
Was waren da die Kriterien? Und jetzt sage ich dir, was die Kriterien waren. Du kommst aus dem
Hotelbetrieb. Du weiÃt, dass man viel arbeiten muss, dass man länger arbeitet wie 5 Uhr oder 6 Uhr
und dass man auch am Wochenende arbeiten muss. Und deswegen war das auch ein Kriterium.
Krass. Okay, das mal da dazu. Ja, aber das hat mir dann groÃen Spaà gemacht. Aber trotzdem war es
immer noch nicht so diese künstlerische Richtung. Also ich habe das sehr als Handwerk gelernt und
das auch nicht mal, sondern wie das halt so ist. Wenn man eine Lehre macht, dann kriegst du den
Arbeitsablauf in dem Betrieb mit und du kriegst die Arbeitsweise in dem Betrieb mit. Aber dieses
Fotografieren als künstlerisches Denken oder Kreativität ausleben, das war in den drei
Lehrjahren überhaupt nicht machbar. Das war noch ganz weit weg, dieses künstlerische Arbeiten.
Und dann habe ich immer für mich gedacht, Mensch, ich möchte es noch ein bisschen anders ausleben.
Ich möchte mehr. Ich fühle mich auch überhaupt nicht als vollwertige Fotografin, muss ich ganz
einfach sagen. Und dann habe ich mir überlegt, ich muss jetzt noch mal andere Bereiche kennenlernen.
Und dann habe ich mal Bordfotografin gemacht, da war ich auf dem S-Europa. Dann war ich bei
einer Aktfotografin in Kiel, die hat Aktbilder, also die hat schon auch normale Porträts gemacht
und auch Hochzeiten, aber die war bekannt für Aktfotografie. Und da war ich, das habe ich
gemacht. Das war eine sehr spannende Zeit. Dann war ich bei einem Modefotografen im Stuttgarter Raum.
Da muss ich sagen, das war gruselig. Da wusste ich, das Thema wird nie meins.
Was war da gruselig?
Erstmal bist du da, also ich war ja da der Assi, Assistent, und da bist du immer für alles
verantwortlich. Wenn was schieflief, ist der Assistent schuld. Du hast es nicht und du hast es
nicht. Auch wenn der falsch belichtet hat, warst du auch schuld, weil du ihn ja durcheinander
gebracht hast. Das war übrigens ein Chef, den ich da hatte. Der hat zu mir mal gesagt,
irgendwann abends, also du wärst auch gescheiter Gärtner geworden. Das ist mir noch so im Kopf,
weil ich denke, du bist doch echt. Also geht's noch? Aber so verunsichert hat er einen und das
war nicht meine Welt. Dann kamen die Models aus New York, aus Stockholm, aus weià der Kuh,
woher? Und wenn man Pause gemacht hat, dann ist man immer zum Essen gegangen,
irgendwo hin, in ein Restaurant, da durften wir dann auch mit. Dann hat man über die Hotels
in Beverly Hills gesprochen, man hat über dies gesprochen, jenes gesprochen. Das war eine Welt,
das war so gar nicht meins, gar nicht. Also ich habe das auch nicht so lange gemacht und ich war
ja da auch noch so jung, das war 19, 20, das war direkt nach der Lehre, glaube ich. Egal,
auf jeden Fall hat mein Vater zu mir gesagt, ich habe da echt gelitten, das kannst du doch
nicht gefallen lassen, dann bist du ja nicht angestellt. Wie das ist, bei solchen bist du ja
freiberuflich. Da musst du dich ja dann selber versorgen. Du kriegst dann jeden Monat dein
Honorar und von dem musst du dann dein Leben bestreiten und dein Zeug alles bezahlen. Und
das war jetzt nicht zu viel. Und dann hat mein Vater zu mir gesagt, das kannst du nicht mit
dir machen lassen und wie der mit dir umgeht und so. Und dann habe ich gesagt, Papa, je mehr,
je mehr, ich habe es tatsächlich so gesagt, sorry dafür, je mehr Arschlöcher ich zu tun habe in
meinem Berufsleben, desto besser komme ich später zurecht. Und das ist so. Das hat mich echt
gestärkt, weil das gibt dir Kraft. Du beiÃt dich da durch, du kriegst da Resilienz dann dem
Gegenüber. Das hat mich echt gestärkt für mein Leben, also für mein fotografisches Leben, absolut.
Genau und dann war ich dann, also bevor ich mich selbst nicht gemacht habe, war ich noch in einem
Studio in Kaiserslautern. Das war dann so die letzte Rubrik, die mir noch so gefehlt hat und
da haben wir eigentlich nur Schuhe fotografiert, Tausende. Und zwar ist Kaiserslautern nicht weit
weg von Pirmasens. Das ist ja die Schuhindustrie gewesen in Deutschland. Und da haben wir dann die
ganzen Kataloge fotografiert, Quelle-Kataloge, Meckermann und was es alles damals gab. Und für
österreichische Gabor-Schuhe weià ich noch, gibt es ja heute noch Gabor-Schuhe. Und da hast du immer
so saisonal das gemacht. Du hast also drei Monate Stress gehabt, 14 Stunden gearbeitet, Wochenende
durch, dass die Kataloggeschichte ja dann abgearbeitet war und dann hast du wieder zwei Monate
frei gehabt. Ich fand es toll. Danach war ich immer todkrank, weil das hält kein Körper durch, nicht
mal ein junger Körper. Aber ich fand es toll, weil du hast viel Freizeit gehabt. Und es hat mir auch
später geholfen, nämlich 1994 ist mein Vater ganz plötzlich gestorben. Der war 58 Jahre alt und der
bin ja aus Tonbach. Und mich hat es dann einfach wieder zurück gedrängt, also zurückgezogen. Ich
wollte da irgendwie in der Nähe da sein, wo mein Vater gelebt hat. Also ich habe ein sehr enges
Verhältnis zu meinem Vater gehabt. Also vielleicht war es das und ich wollte zurück. Und jetzt,
was mache ich als Fotografin in Tonbach? Und dann habe ich mir überlegt, fotografieren kannst du
jetzt? Zumindest mal für Werbefotografie war ich gut gestellt. Und jetzt mache ich mich
selbstständig. Und das war dann so ab 1995, Anfang 1995, habe ich mich selbstständig gemacht und
habe praktisch in diesem Studio diese Zeit als freiberufliche Fotografin gearbeitet. Das war
so mein erstes Einkommen. Und da ich nicht ganz unbekannt war in Bayersbronn mit Tourismus,
habe ich dann auch im Tourismus dann gleich Fuà gefasst. Und somit war das eigentlich ein sehr
geschmeidiger Anfang meiner Selbstständigkeit. Voll schön. Ja. Wow. Also man spürt so richtig,
dass du einfach dir deinen Weg selber aufgebaut hast. Also dass du gespürt hast, hier habe ich
jetzt noch nicht so viel gelernt. Ich muss weitergehen. Ich muss meine Handschrift noch
richtig formen. Und dass du dir da wirklich die ganz unterschiedlichsten Branchen, also vom Schiff,
über Schule und die Modeindustrie und Aktfotografie so rausgepickt hast, um was zu lernen. Also ich
finde das richtig inspirierend, weil man da wirklich spürt, also man hätte ja auch sagen
können, okay, ich schmeiÃe jetzt das Handbuch, der Modetyp ist scheiÃe und ich suche mir einen
anderen Job oder so. Und das hätten bestimmt noch viele gemacht. Oder andersrum, man hätte sich
auch blenden lassen können, weil ich glaube viele 19-Jährige, für die klingt das bestimmt toll,
wenn man so von Beverly Hills sprechen hört. Und bei dir war das dann irgendwie ganz anders. Und
das finde ich irgendwie schön, dass du so ganz guten Riecher hast, aber dem auch folgst. Das ist
ja auch nicht selbstverständlich, weil oft haben wir einen Riecher, aber bleiben trotzdem, wo wir
sind. Ja und ich glaube, wir müssen auch gucken, dass wir unserem Herzen ein bisschen folgen.
Unseren Bauch, nicht so sehr den Verstand einschalten. Auch ein bisschen der Bauch,
der führt einen dann. Also ich habe auch nur das Gefühl, dass wenn du was flieÃen lässt,
das eher zum Erfolg oder zum Weiterkommen führt, wie wenn du, du brauchst ein Ziel. Das Ziel,
das hast du in dir drin. Und das Ziel ist, dass du mit deiner Arbeit glücklich bist. So würde ich
das jetzt mal sagen, dass mich das erfüllt. Aber der Weg zu dem Ziel, glaube da braucht man das
Bauchgefühl auch dazu, das einfach mal flieÃen lassen. Und auch schlechte Erfahrungen machen,
die einem aber dann immer wieder ein Stück weiter bringen. Also die Fehler, aus Fehlern
lernt man. Das ist ja ein alter Spruch und das stimmt eigentlich. Aus schlechten Dingen entstehen
neue, gute Dinge. Ich glaube, das muss man schon auch dann mit in Kauf nehmen. Aber ich war zu
der Zeit, als ich mich dann da selbstständig gemacht habe, immer noch nicht in meiner in
meiner jetzigen Phase. Also das dauert, das ist bis heute eigentlich ein ständiges Wachsen und
wieder zurück. Also so Schritte nach vorne gehen, so muss man sagen. Und dann wieder genau wieder
Schritte zurück und zweifeln. Und also ich bin ein unfassbarer Zweifler. Ich glaube, alle Menschen
um mich herum, die sind immer ganz unglücklich. Dann stehe ich mir da und sage, ich kann es gar
nicht. Doch, du kannst. Nein, das muss noch anders werden. Das muss noch besser werden. Und da fehlt
noch was. Also auch das gehört dazu und das muss man irgendwie dann auch annehmen. Und du musst
dir eins überlegen. Ich weià nicht, du bist ja jetzt noch viel jünger. Von dem her ist die Technik jetzt bei dir
eigentlich ja immer so dieselbe. Aber du musst mal überlegen. Ich habe 1983 angefangen zu fotografieren.
Jetzt haben wir 2026, was da technisch passiert ist. Und das ist nicht nur die Technik, sondern das
ist auch Herangehensweise. Und die verändert sich ja auch. Dem musst du dich auch anpassen. Da musst du ja
auch irgendwie deinen Weg finden. Und das war, also ich kann mich ganz gut erinnern an den Ãbergang von
der analogen Fotografie. Du musst dir vorstellen, ich habe eine 4x5-Inch-Kamera im Studio. Da hast
du noch das Tuch über dich rübergehängt. So. Und eine 6x6-Kamera. Ich habe damals mit Rollei
gearbeitet. Muss man sagen, leider. Das ist eine tolle Kamera und Technik, analoge Technik, super.
Schöne Zeiss-Objektive, ganz prima, ganz klasse. Aber die haben halt in der digitalen Fotografie
nicht weitergemacht. So. Und dann musste ich wieder so ein kleines Kamera, habe ich so eine
kleine Kamera in Hand gekriegt, so eine Canon. Ich habe dann mit Canon angefangen. Die waren damals
am weitesten mit der Technik. Das war um die 2006. Und habe da auf einmal so ein Kleinbild-Kamera
wieder in der Hand gehabt, wo ich professionell mit arbeiten sollte. Also ich bin von meiner
Arbeitshaltung, tatsächlich physischen Arbeitshaltung, in eine ganz andere Arbeitshaltung
gekommen. Das macht ja auch was mit deinem Blick. Das macht, wie du arbeitest, das hat das komplett
verändert. Und es war echt schwierig. Fotografierst du noch analog heute? Nein, leider nicht mehr. Ich
habe sie alle noch daheim. Ich habe die ganze Batterie noch daheim stehen. Meine sind da und
ich gebe sie auch nicht her. Warum nicht? Also warum fotografierst du nicht mehr? Das frage ich
mich übrigens auch oft. Warum mache ich nichts mehr analog? Weil ich einfach sehr viel fotografiere
und viel arbeiten muss. Und meine Projekte, die ich dann noch so nebenher habe. Also ich habe ja
zum einen meine Brotshops, also meine Haferflocken verdienen. Und das ist ja schon sehr viel Arbeit,
weil du ja auch viel Nacharbeit hast am Rechner und so. Dann habe ich meine vielen Projekte. Ich
habe ja mein Wasserprojekt, mein Regenwaldprojekt. Ich muss gucken, dass ich Ausstellung kriege. Wie
schwierig ist das? Das ist so viel Arbeit, dass für das keine Zeit mehr bleibt. Weil da musst
ich mich auch wieder reinfuchsen. Bild machen könnte ich noch, aber es entwickeln. Ich wollte
ja dann auch selber entwickeln und selber abziehen. Ich habe auch noch ein schwarz-weià Labor zuhause.
Wow, was schön. Steht immer noch da und ich gucke es an und denke, soll ich es weg? Nein, ich lasse es
jetzt noch. Wahrscheinlich muss ich mal meinen Sohn wegbringen. Irgendwo hin. Weil ich gebe es nicht
her. Aber ich habe einfach viel Arbeit. Und dann fällt mir dann echt die MuÃe, das muss ich zugeben.
Stichwort Sohn. Das ist eigentlich auch etwas, was mich sehr interessiert. Gerade,
wenn man so einen Job hat, wo man wirklich sehr ausgelastet ist. Ich denke mal, das ist immer so
konstant gewesen, dass du immer viel Arbeit hattest. Wo hattest du da Zeit für den Sohn? Wie hat sich
der da rein integriert in dein Leben? Das finde ich immer total spannend als junge Frau. Für dich
auch. Ich habe ja schon ein Kind, aber ich denke dann, wann ist der richtige Zeitpunkt für ein
zweites Kind? Viele denken sich jetzt, die in meinem Alter sind, wann ist der richtige Zeitpunkt
für ein erstes Kind? Ich kenne auch viele, die es ein bisschen aufschieben. Wie war es bei dir,
wenn ich fragen darf? Na klar. Wie hast du den richtigen Moment erwischt? War das schwer? Wie
bist du dann wieder zurück nach dieser Babypause in das Arbeiten gekommen? Ich habe nie eine Pause
gemacht. Ich bin freitags morgens von der Leiter runter und freitags Nachts ist mein Kind auf die
Welt gekommen. Ich habe nach vier Wochen in Bremen wieder einen Job gehabt für ein Klettverlag,
für eine Gesundheitsgeschichte. Ich habe in Bremen dann drei Tage mit meinem Sohn gearbeitet. Ich
war damals noch in einer Beziehung, da gab es noch einen Vater dazu. Der war wahrscheinlich
immer noch Eithieler und der hat sich dann freigenommen. Wenn ich so Jobs hatte, dann hat
er sich einmal freigenommen und hat auf meinen Paul, so heiÃt er, aufgepasst. Ich habe fotografiert
und mein Sohn war halt echt ein Glückstreffer. Aber irgendwie hat er es halt auch gewusst. Mein
Sohn hat 20 Stunden geschlafen, war vier Stunden wach und hat alle vier Stunden nur getrunken. Ich
habe ihn gestillt. Das war das Beste, was ich habe machen können. Anleger weg und gut, super,
satt, schläft wieder, prima. Er hat für viel Freude gesorgt bei meinen Kunden. Das muss ich
auch sagen. Ich hatte tolle Kunden. Im Tourismusbereich, wenn ich da jetzt Orte fotografiert
habe, habe ich den Kinderwagen mitgenommen, habe das Kind reingelegt und dann waren ja immer viele
Leute um mich herum und dann haben die den geschoben. Also der hat für viel Sonne gesorgt bei
den Jobs und Freude, muss man sagen. Irgendwann war das ja mal so, dass das halt auch nicht immer
ging, dass der Lebenspartner damals Zeit hatte. Immer weniger eigentlich. Und ich weg musste zum
Fotografieren, war ja hauptsächlich unterwegs. Und dann habe ich meine Mutter gehabt. Die hat ja ein
Hotel und die konnte der Paul auch immer nehmen. Das war auch kein Problem. Aber ich wollte zum
Beispiel nicht, dass er Schocken kriegt oder sowas. Das war ja sehr konsequent. Und ich habe
dann immer abgepumpt, sage ich jetzt mal so, Milch abgepumpt und das hat mir eingefallen. Meine Mutter
hat dann immer was gehabt für den Paul zum Schocken. Die durfte ihm den Muttermilch-Schocken
geben. Von ihr hat er ihn genommen, sonst von niemandem. Also der war sensationell. Und ich
kann mich an eine Situation erinnern, da habe ich in der Fachhochschule Viertwagen fotografiert.
Und ich musste ganz dringend abpumpen. Also ich musste ganz dringend abpumpen, habe mein Pumpzeug
dabei gehabt und habe zur Kundin gesagt, also jetzt muss ich echt, weil sonst wird es hier
alles nass und so. Und die war zwar Frau im Marketing von der Fachhochschule. Dann hatte
ich mich da in einen leeren Hörsaal reingepackt und ich saà da mit meiner Pumpmaschine, habe die
Muttermilch abgepumpt. Irgendwie war das so skurril. Das war so krass. Aber so war das dann eben. Und
dann habe ich meine Milch heimgebracht und dann hat man sie eingefroren und wenn ich nicht da war,
hat er die gekriegt. Ich habe mein Kind 14 Monate gestellt. Das war schon echt ein Ding. Also ab
sieben Monaten hat er auch fest die Nahrung gekriegt. Aber ich habe das ja. Und auch wenn ich
mehrere Tage weg war und dann kam ich heim und dann habe ich mein Kind angelegt und alles war
prima. Also es war eher mein Problem wie sein Problem, muss man auch dazu sagen, dass ich da
nicht so loslassen wollte. Aber das ging eigentlich nur, weil ich meine Mutter hatte. Der Lebenspartner
hat uns beide verlassen. Da war der Paul dreieinhalb Jahre und da war das dann schon schwieriger.
So ein dreieinhalbjähriges Kind in Zahmzunge halten mit so einem Hotel, das war nicht so
einfach. Und ich musste weg. Ich musste ja dann wirklich weg, weil dann musste ich arbeiten und
viel arbeiten, weil dann war praktisch der Lebensunterhalt komplett weg. Also ich habe
ja schon viel beigetragen, aber dann war er komplett weg. Zumal ich gerade ein frisch
gebautes Haus hatte. Das war alles nicht so einfach. Und da muss ich, das kann ich jetzt
hier mal in dem Podcast sagen, allen Menschen, die das hören und die mich unterstützt haben,
viele Freundinnen zu der Zeit und Frauen aus dem Kindergarten und in der Schule, wo wir den Paul
abgeholt haben, weil meine Mutter nicht konnte oder die meinen Paul Mittagessen gemacht haben,
weil ich wieder unterwegs war. Und ich musste also sehr viel arbeiten zu der Zeit. Kann ich
nur danke sagen. Ich kann es auch gar nicht zurückgeben. Das geht gar nicht. Weil das war
schon, da war ich schon sehr abhängig von allem Drumherum, von Netzwerken, die da mit nach meinem
Paul geguckt haben. Was ja aber sehr schön ist. Man sagt ja immer, man braucht so ein Dorf,
um ein Kind zu sehen. Und so ist mein Paul auch groà geworden. Also der ist mit dem Dorf groÃ
geworden, so wie du das sagst. Aber das ist bestimmt in Afrika. Das ist doch bestimmt
voll schön für ihn auch gewesen, oder? Ja, also er hat keine Scheu. Er ist sehr weltoffen,
lebt im Moment in Shanghai, studiert da. Er hat keine Angst vor Fremden. Das finde ich sensationell.
Also da bewundere ich ihn für. Also ich bin ja schon so, aber er hat da eine Schippe draufgelegt.
Wahrscheinlich wird er seine Mutter halt auch übertreffen. Also da hat er schon eine Schippe
draufgelegt. Und ich habe immer so Angst gehabt, nachher schadet es ihm. Aber es hat ihm nicht
geschadet. Es war nicht immer das Einfachste. Also er hat nicht so ein Familienleben gehabt,
wie andere Kinder, was er manchmal, glaube ich, schon auch vermisst hat. Aber fürs Leben hat es
ihm nicht geschadet. Aber ich habe das versucht, immer wettzumachen, durch die Nähe, die ich zu
ihm dann doch immer wieder habe. Obwohl wir jetzt in der Pubertätsphase groÃe Auseinandersetzungen
hatten. Sehr groÃe. Also da war nicht immer alles, ist nicht immer alles glatt gelaufen.
Da musste er sich wirklich, wie sagt man da, trennen. Also dieser Trennungsprozess,
dieser Lösungsprozess, der war bei uns sehr ausgeprägt. Was ja auch normal ist, denke ich.
Und diskutieren. Das gibt es auch, diskutieren. Aber nein, alles gut. Es ging gut, aber man
braucht ein Netzwerk. Ohne Netzwerk geht es nicht. Also ich sage ja, das war 2006,
ist er in die Schule gekommen, wenn er 2000 geboren ist, genau. Da waren ja auch noch nicht
so diese verlässlichen Stunden und diese ganzen Möglichkeiten, die es da wohl schon gibt. Die
hatte ich ja alle nicht. Das war halt so. Auch groÃen Respekt davor, weil das ist allein schon
als selbstständige Fotografin, glaube ich, schwer genug. Plus dann noch als alleinerziehende
Mutter. Das ist also, ich glaube, das war nicht immer einfach. Ich habe da schon viel kämpfen
müssen. Und umso mehr genieÃe ich das jetzt, dass die Dinge so jetzt im Fluss sind. Ja,
alles so losgelöst. Und jetzt bin ich in so einer Lebensphase, da kann ich mich jetzt anders um meine
Dinge auch im Kopf kümmern. Und deswegen, weil du gesagt hast, so dieses Reisen, das war ja schon
immer in mir drin. Aber das war ja gar nicht so zu realisieren. Also nur ganz peripher. Das hat
erst viel später angefangen. Und ich habe immer, mein Papa hat immer die Geohefte abonniert. Also
ich glaube seit 19, seit es die Geohefte gibt. Und ich habe immer diese Geohefte angeguckt. Und
die waren ja früher noch auch, wo man Länder vorgestellt hat, weil da war ja das Reisen noch
nicht so für jeden machbar. Und dann hat man halt so Länder vorgestellt und wie es da aussieht. Und
ich habe das immer angeguckt und habe gedacht, boah, wie gern würde ich so einen Job machen. Aber
das war natürlich undenkbar. Also für mich ja auch weit, weit weg sowas zu machen, also irgendwie
zu realisieren, dass ich das auch hinkriege. Erstens mal, wenn du im Schwarzwald bist, ist das
was anderes, als wenn du in Hamburg sitzt. Da hast du ganz anderen Zugang zu solchen Dingen, als wenn
du jetzt im Schwarzwald sitzt. Und deswegen, das habe ich schon immer den Menschen sehr beneidet,
die Fotografen sehr beneidet, die dann da in der Welt herumgereist sind und da ihre Bilder gemacht
haben. Und ich mache das jetzt halt in Form von meinen Projekten. Genau, ich wollte gerade sagen,
du lebst ja gerade genau diesen Traum dann jetzt aus. Ja, aber halt nicht als Auftragsarbeit in
der Form. Ja, aber das ist ja eigentlich noch schöner, oder? Also wenn du es einfach in einen
eigenen Auftrag kreieren kannst oder in einer eigenen Mission unterwegs bist. Ja, das kann ich jetzt, genau. Jetzt kann ich das, ja. Voll schön. Aber trotzdem hast
du das Gefühl, es sollten doch noch ein bisschen mehr Leute die Sachen sehen, die ich da mache. Und
die Botschaften vor allen Dingen. Es geht ja um die Botschaften. Ja, da sind wir jetzt wieder beim
Glas Wasser. Ich habe ja so Langzeitprojekte, das jetzt hoffentlich mal realisiert wird als Buch.
Ich habe auch schon ein paar Events, dieser Wasserlauf von meiner Quelle bis zum Meer und
wieder zurück. Da gibt es auch immer wieder, habe ich mit einem berühmten, also ich würde sagen berühmt,
aber erfolgreichen Schriftsteller Daniel Oliver Bachmann, schreibt da die Texte zu diesem Wasserprojekt,
der praktisch von meiner Tonbachquelle bis ins Meer geht und wieder zurück und die ganze Geschichte
halt erzählt. Und ja, und sowas muss man dann halt auch in die Welt hinaustragen und Leute finden,
die dann das auch gerne sehen und auch hören möchten. Du bist ja jetzt hier im Podcast, das heiÃt, du kannst die Plattform nutzen, wenn du jetzt jemanden
konkret suchst. Oder wenn jemand noch einen Platz hat für eine Ausstellung über den Regenwald und über die Dinge,
die wir Menschen veranlassen, den Regenwald abzuholzen. Da habe ich auch so ein Projekt,
die Nature heiÃt es, diese Entfernung von der Natur und wie wir mit unserem Konsum hier praktisch den
Regenwald abholzen. Da gibt es auch noch so ein Projekt, das ich auch wieder gerne zeigen möchte.
Also wenn jetzt jemand zuhört, dann darf er sich bei dir melden. Genau. Wir verlinken natürlich alle deine
Kontaktdaten in den Show Notes. Okay, super. Also ganz konkret interessiert mich aber jetzt noch bei
den ganzen Projekten, wie organisierst du dich jetzt so im Alltag? Also du hast ja schon gesagt,
es gibt Auftragsarbeiten, es gibt Freiprojekte, es gibt Herzensprojekte, es gibt Bürokratie, Rechnungen,
Sachen am Computer. Hast du da so einen festen Plan, so eine Struktur? Tag eins, also montags immer das,
freitags das? Oder ist es auch so mit dem Flow, das flieÃt einfach so? Das flieÃt, ganz klar. Also wir beide
haben ja jetzt das schon einmal gehabt in der letzten Zeit. Dann kriegst du halt schnell einen Storno für
irgendeinen Termin oder irgendwas und dann musst du halt auch was anderes machen. Und so flieÃt das.
Also ich mache mir für die, klar, Termine von Jobs, die stehen und die werden gemacht. Da gibt es kein
Vertun. Also das wird auch nicht umgelegt. Wir können eigentlich jetzt was anderes machen. Also wenn ich
für einen Kunden arbeite und da bin ich rigoros. Also das klappt und das ist wichtig. Und alles
andere wird drum herum gebastelt. Und meine Projekte, das kann sein, Sonntagmorgens fällt mir
ein, eigentlich könnte ich da mal weitermachen, weil jetzt kommt mir gerade was. Jetzt würde ich
gerade gerne das so aufschreiben oder bearbeiten oder zusammenstellen. Und dann mache ich das halt
auch mal sonntags. Ich habe jetzt seit fünf Jahren wieder einen Lebenspartner, der macht das, der
begleitet es auch mit mir. Das finde ich ganz groÃartig. Der geht auch mal jetzt mit zu meinen
Reisen. Der ist ja auch schon ganz ein Mauritanien-Fan geworden. Da bin ich so glücklich und wir leben das
zusammen. Das ist toll, wenn du einen Partner hast, der deine Passion mit dir lebt. Und auch seine
Passion lebe ich mit ihm. Ich kann halt nicht so viel da machen. Aber das ist so ein gegenseitiges Geben und Nehmen.
Das ist ganz groÃartig und da bin ich so dankbar dafür. Das hat jetzt auch gerade so gepasst. Sohn war
weg, Lebenspartner kam, ganz prima. Und deswegen, das ist schon Flow. Wie machst du das?
Also ich versuche dann eine Struktur reinzubringen, dass ich zum Beispiel einfach nach meinen Energien gucke.
Ich weiÃ, dass ich vormittags anders drauf bin als abends oder nachts. Und es gibt Sachen, die ich gerne bei
voller Konzentration abends, wenn es dunkel ist und alle schlafen, erledige. Und am Vormittag eher E-Mails,
Geschäftliches oder Rechnungen, irgendwelche Behördengänge, wo der Kopf klar sein muss. Und am Nachmittag
bin ich ganz oft kreativ. Also ich habe am Nachmittag, wenn ich gut gegessen habe und noch was SüÃes gegessen
habe oder einen Kaffee trinke, dann öffnet sich bei mir, wenn so andere Bedürfnisse gestillt sind, öffnet sich
dann so ein kreatives Fenster. Und da ich das weiÃ, was so den Tag über bei mir passiert und welche Energien
ich am besten abrufe, versuche ich das, wenn es geht, zu nutzen. Das geht natürlich nicht immer, weil man immer
auch von externen Terminen abhängig ist. Aber wenn es geht, dann mache ich mir so Arbeitspakete und sage das
für den Nachmittag, das für den Vormittag. Und wenn ich dann Zeit habe und weiÃ, ich habe jetzt zwei Stunden,
dann gucke ich auf diese Pakete, was kann ich davon jetzt abarbeiten oder was muss ich dann auch schneiden
oder recherchieren oder so. Und wenn es dann passt, aber ganz oft mache ich es auch einfach aus dem Bauch.
Ja, also so geht es mir eigentlich auch. Also ich habe meine Projekte, das sind ja immer längerfristig und ich habe
meine Jobs. Ich meine, da verbringe ich viel Arbeit im Büro und die werden abgearbeitet. Das muss fertig, das muss
aus dem Haus. Ich arbeite ja mit einem, jetzt hatte ich ein Wortfindungsproblem, genau, Bildbearbeiter zusammen,
ganz einfach, Bildbearbeiter zusammen und muss dann die Jobs so weggeben. Und was ich Gott sei Dank mittlerweile
habe, das war aufgrund, meine Mutter ist ja dann schweren Krebs erkrankt, war der Paul 13 übrigens, und da habe ich
mir Hilfe geholt fürs Büro. Und ich kann dir nur sagen, wenn du mal irgendwie dir was gönnen möchtest, weil das war
für mich Lebensqualität gewonnen, mich nicht mehr mit Rechnungen, nicht mehr mit Steuer zusammen, also
Pflege zusammensuchen, Steuergeschichten erledigen, wo das weg war, da ist meine Lebensqualität gestiegen, extrem gestiegen.
Und das macht Mitarbeiterin von mir, die kommt zweimal in der Woche für vier Stunden und da gucke ich, dass ich auch im
Büro bin, dass wir da die Dinge abklären und ich kann dann da schön arbeiten, aber ansonsten bin ich ganz frei.
Schön.
Ja. Und ich würde es mir auch nicht, also da würde ich mir auch einen Stress machen, wenn ich sage, das muss ich jetzt da machen.
Ja.
Also für mich wäre das nichts, da hätte ich einen Stress im Kopf dann, deswegen muss ich es laufen lassen.
Das ist voll gut. Ich glaube, das ist auch wirklich langfristig, wenn man dieses Gefühl trainiert, dann ist das wie so ein
Muskel, also wenn du so dieser Institution folgst und sie sich bewährt, dann kann man sich ja immer besser darauf verlassen und
dann kann man sich immer abrufen und sich darauf verlassen, dass das nicht schief geht, weil man spürt einfach instinktiv, was
richtig ist, was zu tun ist.
Und wenn ich jetzt noch die letzte Frage in den Raum werfe, vielleicht weiÃt du schon, was jetzt kommt, weil das kommt
eigentlich in allen Folgen, aber wenn du jetzt nochmal an dein früheres kleines Ich, also als kleines Mädchen denkst,
welchen Ratschlag würdest du der Ulrike mit 12, 13 oder auch 15 heute geben?
Was hättest du vielleicht anders gemacht oder was würdest du dir einfach jetzt so mit auf den Weg geben?
Das ist echt, ja, also ich würde jetzt so ganz spontan, wie gesagt, folge deinem Herzen, also folge deiner inneren Stimme.
Das hätte ich der kleine Ulrike damals mit 12, 13, hätte ich ihr gesagt, lass dir nicht von anderen sagen, was du, wie du leben sollst,
nicht was du machen sollst, das kannst du ja schon sagen, aber wie, das wie, sondern mach das so, wie du das für dich empfindest
und in deinem Herzen trägst. Und, ja, das ist schwierig. Eigentlich hätte ich der kleine Ulrike auch damals gesagt,
und wenn da irgendwelche Unwägsamkeiten kommen, dann überwindest du die und das hat sie dann auch gemacht.
Schön.
Ja, so.
Das ist echt schön, dir zuzuhören und ich denke, so geht es jetzt auch den anderen, die uns gerade zuhören.
Darf ich dir auch mal eine Frage stellen, Schlau?
Klar, so.
Und zwar, wenn du jetzt so die vielen Geschichten hörst von den Frauen, die da dir gegenüber sitzen, das sind ja alles ganz individuelle Geschichten,
dann macht es was mit dir? Also hast du da für dich dann so, ah ja, doch, oder, oh nee, so nett, oder wie auch immer? Das würde mich jetzt mal interessieren.
Also eigentlich in jedem Gespräch tatsächlich. Und das war ja auch so der Grund, warum ich den Podcast gestartet habe.
Und es ist eigentlich noch besser, als ich es mir vorgestellt habe, weil ich bin auf Sachen gestoÃen oder auf Themen oder auf ganz Universen.
Ãber die ich nie nachgedacht habe. Also ich habe zum Beispiel immer gedacht, man muss sich entscheiden, Kind oder Karriere und dann in einem Fall ist das Leben dann vorbei.
Ich habe gedacht, wenn du dich jetzt für eins entscheidest oder vielleicht geht es auch zusammen, aber du musst auf jeden Fall Abstriche machen.
Was ich jetzt aus vielen Gesprächen mitgenommen habe, ist, dass das eigentlich Kreative oft startet, wenn die Kinder aus dem Haus sind.
Also das habe ich jetzt so schon rausgehört und das fand ich interessant, dass das überhaupt nicht vorbei ist,
sondern im Gegenteil, dass sich künstlerisch ganz viel entwickelt oder ganz viel tut und ganz anders, weil man auf einmal Zeit hat und Raum hat,
aber gleichzeitig dieses Biologische auch gestellt ist. Also es tickt keine biologische Uhr mehr, das ist abgehakt und das spüre ich jetzt schon,
dass ich jetzt durch ein Kind schon irgendwie so eine Ruhe habe, dass ich gemerkt habe, ich muss das nicht noch erledigen,
sondern das ist da und jetzt fühle ich mich sogar ein bisschen jünger als als vor der Geburt, weil ich das Gefühl habe,
nicht mehr so viel mich beeilen zu müssen, sondern das ist jetzt da und jetzt kann ich mich ein bisschen mehr öffnen und der Kunst widmen und kreativ.
Und dass dieses Gefühl nochmal vielleicht stärker wird, wenn das Kind dann eben auszieht oder wenn man selber ein gewisses Alter erreicht,
dass es eine ganz andere Kreativität entfaltet, das finde ich super spannend und das habe ich jetzt aus vielen Gesprächen schon so mit rausgezogen.
Und jeder Mensch, der hier war, ist komplett individuell und ich finde es immer so bewundernswert, wie die Leute auch im Schwarzwald oder in ländlichen Gegenden
einfach so ihren Weg machen, wo die Strukturen noch viel, viel komplizierter sind. Also heutzutage meckern wir auch viel rum, finde ich, auch junge Leute, auch zu Recht.
Es gibt auch immer sehr, sehr viel zu beanstanden, aber wenn man überlegt, dass andere Leute solche Wege gegangen sind mit viel weniger Ressourcen oder mit einfach von der Infrastruktur,
mit kleineren Netzwerken, kreativen Netzwerken auf dem Land oder mit weniger Angeboten, weniger Förderangeboten und das einfach ganz oft hier gesagt wurde,
du bist Mädchen, aus dir wird sowieso nichts Kreatives und Anständiges machen, weil du eine Realschule hast und dann kriegst du ein Kind und fertig.
Also wenn man so aufwächst, dann ist es ja noch viel schwieriger, gerade hier in einem Bereich, wo ganz viel Forstwirtschaft ist und wo es um Holz geht oder um Tourismus oder eben.
Und das finde ich dann echt, das ist auch der Grund des Podcasts, warum ich ihn gemacht habe, dass man einfach diesen Frauen eine Stimme gibt, einen Raum gibt und dass man denen auch zuhört und daraus lernt.
Ich habe auch viele männliche Zuhörer, also es ist nicht nur, dass es eine weibliche Zuhörerschaft allein ist, sondern auch die Männer können da durchaus sehr viel lernen und mitnehmen, kriege ich gefeedbackt.
Was ich toll finde, also dass man da einfach Lebensgeschichten entdeckt, auf die man sonst vielleicht nicht so gestoÃen würde, die jetzt nicht in den groÃen Medien so ganz viel Publicity erfahren,
ganz viel Traffic erfahren, ganz groà geschrieben werden, aber die wirklich sehr lehrreich sind für mich.
Das ist schön, das kannst du auch von hier aus machen, sehr geschickt ist der Podcast, ganz prima.
Ja, voll.
Ja, schön.
Ich habe auch überlegt, das auch mal so in der ersten Staffel vom Schwarzwald so zusammenzufassen, als Fotobuch oder so, dass ich nochmal alle Gäste, die bei mir waren, dass ich nochmal so in mich gehe und überlege,
was habe ich da mitgenommen oder was hat mich am meisten beeindruckt oder welche Erinnerung ist präsent von dieser Person, weil es gibt wirklich einige da, das beschäftigt mich bis heute, was die gesagt haben oder was sie mir erzählt haben und das ist so in meine Seele gestempelt worden.
Ich habe gedacht, wenn ich das jetzt als Fotobuch oder einfach als physikalisches Erzeugnis irgendwie noch festhalte, das wäre vielleicht auch schön.
Auf jeden Fall.
Auf jeden Fall.
Es gibt spannende Schraue hier im Schwarzwald.
Ja, finde ich auch.
Und ich würde auch gerne noch mehr den mittleren und südlichen Schwarzwald erkunden.
Wir sind jetzt gerade viel im Norden, also es ist auch natürlich von der Anfahrt her eher leicht hier zu mir zu reisen, wenn ich im Norden bin.
Also ich habe jetzt hier alles so weit abgegrast, also wenn jetzt jemand zuhört oder eine Empfehlung hat.
Ich mache ja mittlerweile auch Remote-Aufnahmen, also einfach über den Computer.
Das heiÃt, da muss man gar nicht jetzt zu mir nach Hause fahren, aber ich freue mich immer über Empfehlungen für interessante Gesprächspartnerinnen aus dem Schwarzwald.
Hast du eine?
Ich hätte eine, ja.
Super.
Spannend, habe ich fotografiert vor ein paar Wochen.
Super.
Und was ich auch spannend finde, ist, dass aus dem Podcast auch so ein kleines Netzwerk wird.
Also die Gäste hatten untereinander irgendwie den Wunsch, sich kennenzulernen.
Und dann haben wir kurz nach Weihnachten, habe ich dann alle zu mir eingeladen, die bislang im Podcast waren.
Und die haben sich dann ausgetauscht.
Und das finde ich irgendwie auch schön, dass die Leute dann die Folgen hören, einander interessant finden und sich irgendwie verbinden wollen.
Und gerade hier in der Region dann auch einfach so ein Netzwerk geschaffen wird.
Das finde ich schön, dass es nicht nur jeder so kommt und ein bisschen PR für sein Ding macht und dann wieder geht.
Sondern, dass es wirklich ein gegenseitiges Interesse an den anderen ist.
Ja, kennen sich ja auch viele.
Ja, einige kennen sich und andere hatten schon mal voreinander gehört und wollten sich länger schon mal kennenlernen.
Das fand ich auch interessant.
Das ist auch witzig.
Gut, vielen Dank, dass du da warst.
Ja.
Das ging jetzt doch schon ganz schön lang gesprochen.
Ja, aber das ist eigentlich...
Ich nehme mir da gerne Zeit für die Folge.
Aber ich denke immer, die Leute müssen es ja nicht am Stück hören.
Die können ja selber entscheiden.
Und dann haben wir aber trotzdem alles besprochen, was uns wichtig ist.
Toll. Vielen Dank.
Sehr gerne.
Dass du meine Geschichte dir angehört hast.
Ja, sehr gerne.
Und alle Infos zu dir, wie man dich findet und wie man dich buchen kann, schreiben wir natürlich dann in die Schaunotes.
Viel Erfolg, liebe Ulrike, bei deinen Projekten.
Und dir auch viel Erfolg für deine weiteren Projekte.
Dankeschön.
Also ich finde es jetzt schon spannend mal zu hören, wie das mit den Dokumentationen in Kenia war.
Weil das, ja...
Erzähle ich dir gerne. Erzähle ich vielleicht auch mal hier so.
Ja, erzähl es ruhig mal. Das finde ich schon auch echt spannend.
So, liebe Freunde. Das war Ulrike.
Ich hoffe, die Folge hat euch gefallen.
Wenn ja, schickt sie doch gerne einer Person, die unbedingt diesen Podcast hören sollte.
Und bewertet ihn gerne überall, wo es Podcasts gibt.
Das hilft, ihn einfach sichtbarer zu machen und damit mehr Leute zuhören.
Ich würde mich riesig freuen.
Falls ihr noch nicht folgt, dann kommt doch mal auf unsere Instagram Community vorbei.
Da findet ihr auch immer wichtige Updates.
Und ich freue mich schon auf meinen nächsten Gast.
Schreibt mir doch auch gern, wenn ihr mal eine Empfehlung habt, wer in diesen Podcast kommen soll.
Vielleicht kennt ihr ja eine interessante Frau, die Nachbarin aus dem Schwarzwald.
Oder vielleicht doch die Schwiegermutter.
Wer weiÃ? Schreibt mir einfach.
Ich freue mich.
Bis dahin. Und ja, nicht vergessen.
Immer fleiÃig weitertrollen.
Untertitel der Amara.org-Community